Unternehmensplanspiel Exist-Prime Cup in Konstanz

Ein langes, erlebnisreiches Wochenende ist vorbei – 2 Tage Unternehmensplanspiel, Ski fahren und abends jeweils einen Herr der Ringe Film. Jetzt – einen Tag nach jenem Planspiel zur Unternehmensgründung, möchte ich noch gerne darüber etwas berichten.

Beim diesjährigen Exist-Prime-Cup trafen sich etwa 25 Studierende von Uni und HWTG in einem Hörsaal der HTWG (mein erstes Mal dort) und simulierten unter Anleitung von Prof. Kröner, der an der HTWG Gründungsseminare anbietet, und Prof. Wittenzellner, der den PrimeCup konzeptiert hat und seit Jahren durchführt, eine Unternehmensgründung im Fahrradsektor.

Aufgeteilt in 5 Teams wurden Business-Pläne erstellt, Bankgespräche geführt, das Tagesgeschäft über mehrere Perioden simuliert und in einer Abschlusspräsentation potentielle Investoren von der eigenen Geschäftsidee überzeugt. Die vielfältige Zusammensetzung der Teams sorgte für eine hohe Interdiszziplinarität. So bildetet sich mein Team aus einem Betriebswirtschaftler, einen mathematischen Finanzökonom, einen Maschinenbauer, einer Philosophin und mir Politikwissenschaftler, womit sich auch gut alle relevanten Aufgabenbereiche abdecken liess.

Zwar war wegen unterschiedlicher Sichtweisen Konflikt vorprogrammiert, doch war dieser sehr produktiv und sorgte dafür, dass qualitativ hochwertigere Entscheidungen getroffen wurden. So musste anfangs ein Business-Plan anhand unzähliger Parameter in einer Excel-Tabelle über 6 Perioden erstellt werden, von denen später 4 simuliert wurden. Da Plan und Realität meist leider nicht übereinstimmen, gab es nach jeder Periode die Möglichkeit sein Unternehmen an das veränderte Marktumfeld anzupassen.

Jenes war ein völlig neuer Markt für Fahrräder im Raum Cottbus, in dem zeitgleich eben 5 Unternehmen mit verschiedenen Strategien einstiegen. Zwar kann solch eine Simulation die Realität nur verzerrt wiederspiegeln – insbesondere kreative Ideen und Strategien fallen völlig unter den Tisch – doch war es für mich als Nicht-Betriebswirtschaftler auch sehr gut zu sehen, auf welche technischen Details man achten muss. Schliesslich musste man Maschinen kaufen, Produktionsmaterial kaufen und lagern, Mitarbeiter einstellen, Werbung betreiben, in die Forschung investieren und bei Bedarf Kredite aufnehmen.

Für unser Team lief es nach holprigen Start letztlich sehr gut. Unsere Strategie eines hochpreisigen, individualiserten Bambus-Bikes für den urbanen Öko-Bürger ging weitgehend auf. So schlossen wir nach 4 simulierten Perioden, in denen jeweils unterschiedliche Ereignisse mit Marktauswirkung stattfanden (mit der Folge, dass irgendwas teurer oder günstiger im Einkauf wird) mit einem Gewinn von 26060€ ab. lediglich ein anderes Unternehmen, welches noch extremer die hochpreisige Schiene fuhr, hatte ein besseres Ergebnis (die Billig-Strategie hingegen führte zur Fast-Insolvenz). Da unser Team in der letzten simulierten Periode allerdings entschied, nicht auf kurzfristigen Gewinn zu setzen, indem man alle unnötigen Ausgaben streicht und sein ganzes Lager zusätzlich verkauft, können wir trotzdem hochzufrieden sein. Als ökologisches Unternehmen setzten wir auf nachhaltiges Wachstum, was sich in der folgenden Periode auch sicher fortgesetzt hätte.

Nun bin ich selbst wahrlich nicht der Öko, fand es aber mal ganz lustig, in die Rolle des Feindbildes zu schlüpfen. So zeigte ich mich in meiner Vorstellung denn auch als ehemaliger grüner Europaabgeordneter, der nach erfolgreicher Regulierung des Fahrradmarkts in seinem Sinne ein Unternehmen hochzieht und mittels politischer Lobby-Arbeit seine Mitbewerber vom Markt zu drängen versucht. Die typische grüne Politiker-Karriere eben ein bisschen karikiert.

Das Planspiel jedenfalls hat in insgesamt 15 Stunden sehr viel Spaß bereitet. Auch wenn vieles neu und unverständlich war, konnte man viel mitnehmen. Die Zahlenfixierung war für mich und die Philosophin eher ungewohnt, durch die anderen daran gewohnten Team-Mitglieder konnte man sich aber wunderbar ergänzen. Jetzt weiß auch ich, was ein Periodenüberschuss ist, Desinvestition heisst und Eigenkapitalrendite bedeutet – natürlich auch noch viel mehr. Auch weiß ich, dass ein Unternehmen eine Rechtsform braucht: wir – die Individual Bike GmbH – hatten als Einzige dran gedacht und mussten uns daher nicht mit einer lästigen Abmahnung rumschlagen.

Dafür wäre eine anfangs nicht funktionsfähige PowerPoint-Präsentation bei der Abschlussvorstellung in der Realität der sichere Tod gewesen. Irgendwas geht eben immer schief. Aber immer ist es sehr lehrreich.

Durch unser gutes Abschneiden sind wir natürlich auch weitergekommen – die nächste Runde findet bereits auf Landesebene in einem größeren Unternehmen statt – es wird ein wenig anspruchsvoller und geht nicht mehr um die Gründung, sondern die Führung eines bereits vorhandenen Unternehmens. Leider werde ich ob meines Praxissemesters dort dann aber nicht teilnehmen können.

Ich kann jedenfalls jedem nur empfehlen, bei sowas mal mitzumachen. Man mag nicht gerne um 9 Uhr samstags morgens in die Hochschule gehen, in diesem Fall hat es sich aber definitiv gelohnt. Denn die Welt braucht keine Eurokraten, sondern mehr Unternehmer…

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Jungunternehmertag 2012 in Konstanz

Heute war ich beim Jungunternehmertag in Konstanz. Der wurde mir von einer Kommilitonin empfohlen, die ihn mitorganisierte. Hauptorganisatoren waren die studentische Unternehmensberatung Bodensee Consulting und die Wirtschaftsjunioren Konstanz – die Örtlichkeit war der Saal der Sparkasse an der Markstätte in luftiger Höhe.

Da mich das Thema Unternehmensgründung sehr beschäftigt, hatte ich mich einfach mal angemeldet und bin weitgehend uninformiert zur Veranstaltung erschienen. Die Erwartungen, die ich hatte, wurden gleichwohl nicht erfüllt, aber übertroffen. Bei Jungunternehmertag hatte ich ein paar mehr jüngere Leute erwartet und nicht, selbst der vermutlich Jüngste zu sein. Aber das war auch nicht weiter schlimm! Jugend ist schließlich dehnbar, bei den Wirtschaftsjunioren bis zum Alter von 40, übertroffen noch von den vielen Referenten.

Es gab nämlich fast 30 verschiedene Vorträge, die gebündelt in 10 Minuten, alles Wissenswerte zur Existenzgründung sehr praxisnah bündelten. Das ging von rechtlichen und finanziellen Fragen zu Marketing- und Social-Media-Tipps, von Suchmaschinenoptimierung zu Personalführung und vielem mehr.

Auch wenn ich nicht in einer Unternehmensgründung stecke, sondern nur in der Gründung und Etablierung des Hayek-Clubs in Konstanz, der sich u.a. der nachhaltigen  und wertebasierten Unternehmensführung im Sinne der Österreichischen Schule der Nationalökonomie verpflichtet fühlt (Interessenten sind herzlich willkommen!), konnte ich sehr viel Input daraus ziehen, der mich in eine ganz neue Richtung stupst.

War bisher Wissenschaft und Politikberatung die realistischste Zukunftsoption, die es – man sollte immer mehrgleisig fahren- natürlich auch erst mal bleiben werden, so gewinnt auch das Unternehmertum immer mehr an Reiz. Das liegt nicht zuletzt an familiärer Prägung, dem persönlichen Lebensweg und den damit verbundenen Erfahrungen  sowie einer unternehmerfreundlichen Ideologie im Geiste.

Denn was gibt es Schöneres als selbst und ständig zu arbeiten? Besonders, wenn man die zündende Idee hat. Momentan verstehe ich mich gerade auf diesem Blog eher als Ideen-Unternehmer, aber vielleicht wird daraus ja in naher oder ferner Zukunft auch ein Unternehmer mit einer Idee?

Unternehmer mit Ideen gab es reichlich beim Jungunternehmertag in Konstanz. Da uns ein Vortrag von Mr. Wom die Notwendigkeit und Effizienz von Mund-zu-Mund-Marketing zu Augen führte, möchte ich ganz im Sinne des viralen Marketings, kurz auf die Unternehmen im Raum Konstanz hinweisen, die bei mir hängen geblieben sind.

Da ist einmal einer der Gründer von deinbus.de, mit dem ich mich auch privat unterhalten konnte. Am Ende des Tages erzählte er in einer Podiumsdiskussion von seinen Gründungserfahrungen, die es in sich haben. Mit 2 Kommilitonen gründete er das Unternehmen, um mit Busfernverkehr eine preiswerte Alternative zum Staatsmonopolisten Deutsche Bahn zu bieten. So ist die Strecke von  Freiburg nach Konstanz bereits ab 9€ zu haben (neben vielen anderen)- die DB, die ich in den letzten Monaten eigentlich sehr zu schätzen gelernt habe,  würde einem allermindestens selbst mit BC50 21€ abknöpfen. Für diese Geschäftsidee wurde das junge Unternehmen von der DB verklagt – im Nachhinein nach gewonneren Klage ein durchaus sehr effektives Marketing. Auch aus liberaler Perspektive sehr lobenswert: die Bundesregierung hat die Liberalisierung des Fernverkehrs beschlossen, weshalb deinbus.de trotz aufkommender Konkurrenz wohl zunehmend expandieren wird.

Neben einem Professor der HTWG Konstanz, der Seminare zur Existenzgründung anbietet, belebte ein anderer Konstanzer Unternehmer die Podiumsdiskussion, die den persönlichen, sachlichen und wirtschaftlichen Aspekten einer Unternehmensgründung widmete. Dieser wurde ebenfalls erfolgslosverklagt, weil er mit der Mini-Car-Agentur Seeteufel, die Fahrten innerhalb von Konstanz für 5€ anbietet, empfindlich die ortsansässigen Taxi-Anbieter traf. Das gleichwohl ist nicht die einzige Idee in seinem Portfolio. So gründete er neben anderen Dingen auch die VIVA-Hotels in Litzelstetten und Konstanz City, in denen ich durch eine Übernachtung meines Vaters vor 3 Wochen mal einen Blick werfen konnte. Ein sehr innovatives Konzept, designtechnisch den Kulturen verschiedener Länder folgend, mit allerlei netten Gimmicks. So konnte man sich mit einem Beamer Wellenrauschen übers Bett zaubern. Auch die Erlebnisgastronomie sah sehr ansprechend aus. Wenngleich etwas außerhalb, würde ich es jedem Konstanzer Besucher empfehlen.

Busse und Hotels erfordern natürlich einen hohen Kapitaleinsatz. Trotzdem gibt es auch die vielen Ideen innovativer Jungunternehmer. Da wäre zu nennen die Kekswerkstatt, die wahnsinnig leckere Kekse anbietet, die man sogar selbst kreieren kann. Das perfekte Weihnachtsgeschenk würde ich sagen!

Während die Kekse den Magen in der Zwischenzeit nicht flau werden liessen, sorgte das sich gründende Unternehmen VidaEatDifferent für ein ausgezeichnetes Mittagessen mit frischem Salat und einen genialen überbackenen Panini-Toast. Hat mir so gut geschmeckt, dass ich fast überlegen würde, sie mit Crowdfunding etwas zu unterstützen. Sie suchen nämlich noch Geldgeber, die in sie investieren. Mein Magen gibt eine Empfehlung ab: die Renditechancen sind jedenfalls höher als der halbe Prozent auf dem Sparbuch.

Wie es jetzt kommen muss, waren natürlich auch die Getränke von einer Neugründung, die quasi zum ersten Mal ihr Produkt der Öffentlichkeit zugänglich machte. Zazous Drink – Apfelsaft aus Bio-Bodenseeäpfeln, Wasser und ein Schuss natürliche Minze, prickelt nicht nur, sondern schmeckt auch.

Daneben hat man natürlich auch einen Haufen anderer Ideen mitbekommen und die ganzen Beraterheere, schließlich gründet sich ein Unternehmen nicht von alleine. Steuerberater und Rechtsanwälte, Wirtschaftsförderer und Behörden, Werbefachleute und Social-Media-Experten aus der Region Konstanz referierten über ihr Fachgebiet und stellten ganz nebenbei ihre Unternehmung dar. Da werde ich nun aber nicht mehr gesondert drauf eingehen.

Der Jungunternehmertag 2012 in Konstanzhatte jedenfalls eine sehr angenehme Atmosphäre und bot viel Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken. Gekrönt wurde der sehr intensive Tag, dessen Stofffülle die Aufnahmefähigkeit merklich strapazierte, noch von einer Darbietung einer Konstanzer Capoera-Gruppe, deren brasilianischer Kampftanz zumindest in seiner Filigranität dem Haka der Maori Neuseelands überlegen ist.

Festhalten lässt sich, dass die Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegau und die Bodensee Consulting e.V. ein sehr ansprechendes Event auf die Beine gestellt haben, das ich für die Zukunft insbesondere auch jüngeren Studenten ans Herz legen würde , auch oder gerade weil sie sich noch nicht viel mit dem Thema beschäftigt haben geschweige denn eine Gründungsidee haben. Den Preis – knapp 30€ – und die dadurch ausgefallene Vorlesung waren  es jedenfalls wert. Viel praktischer Input im Gegensatz zur zumindest in der BWL recht grauen Theorie. Die 9 Schulen der Strategieforschung (wares es 9?) helfen einem eher weniger weiter, die praktischen sehr umfassenden Aspekte, auf was man alles achten muss und sollte, hingegen schon.

Ich bin mir sicher, dass mich dieses Thema noch lange begleiten wird. Das Feuer, das in einem lodert, kann man trotz aller Widrigkeiten eben nur schwer löschen. Heute hielt es anregende Nahrung – ob die Zukunft es weiter entfacht, wird man sehen…

Atlas Shrugged

Who is John Galt?

Dass ich im Moment so wenig publiziere, hat Gründe. Seit Ende der Klausuren letzten Freitag ist nämlich jeder Abend bisher gut gefüllt gewesen mit allerlei Aktivitäten. So sollte es auch sein!

Berichten möchte ich heute über das Buch, dass mich die letzten 5 Wochen fast täglich begleitete. 1169 Seiten dick ist es bisher das monumentalste Werk, das ich je lesen durfte, sogar mehr als der „Herr der Ringe“ bei deutlich voll gesdruckteren Seiten!

Über „Atlas Shrugged“ und „Herr der Ringe“ gibt es übrigens ein sehr schönes, treffendes Zitat vom Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman:

„There are two novels that can change a bookish fourteen-year old’s life: The Lord of the rings  and Atlas Shrugged. One is a childish fantasy that often engenders a lifelong obsession with its unbelievable heroes, leading to an emotionally stunted, socially crippled adulthood, unable to deal with the real world. The other, of course, involves orcs.

Das sagt schon fast alles. Tatsächlich gab es kaum einen Tag, an dem ich meist abends vor dem Schlafen gehen nicht ein paar Zeilen gelesen habe. Ab und an versüßte es mir auch langweilige Vorlesungen oder andere Wartezeiten.

Natürlich habe ich dieses ganzen dystopischen „Roman“ auf Englisch gelesen, was der Lesegeschwindigkeit natürlich etwas geschadet hat – sonst brauch ich eigentlich nicht so lang. Dafür hat sich mein Wortschatz beträchtlich erweitert – und die Erkenntnisse, die ich aus dem Buch ziehen durfte, sind sehr bewegend.

Geschrieben bzw. veröffentlicht wurde „Atlas Shrugged“  bereits  1957 von Ayn Rand, einerAmerikanerin mit russischen Wurzeln und jüdischem Hintergrund. Andere Werke mit den Titeln wie „Capitalism: The Unknown Ideal“ oder „The Virtue of Selfishness“ lassen erahnen, wie Ayn Rand, bereits 1982 verstorben, drauf war.

In ihren Werken entwickelte sie eine eigenen philosophische Denkrichtung, den Objektivismus, die den Verstand über alles andere stellt. Wie auch in „Atlas Shrugged“ deutlich wird, vertritt sie einen strikten „Laissez-faire“-Kapitalismus. Am besten selbst mal informieren, bevor ich hier alles wiederkäue.

Zum Inhalt des Romans sei soviel gesagt: ich wollte grade nur einen extrem kleinen Überblick geben, was aber bereits ziemlich hart ist. Wikipedia muss euch also helfen 😉

Letztlich handelt es von wenig standhaften Unternehmern in einer kollektiv sozialistisch-planwirtschaftlichen USA, die sich erst gegen den Niedergang wehrend später spurlos verschwinden, in einen geheimen Tal für sich leben und warten, bis die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft endgültig zusammengebrochen ist, da niemand mehr die Fähigkeit hat, Innovationen zu schaffen und Unternehmen zu führen. Nach „The road to serfdom“ von F.A. von Hayek das zweite Werk, das eindrucksvoll die Gefahren des Sozialismus vor Augen führt. Das lustigste Gesetz, von dem nach und nach Hunderte verabschiedet werden, besagt, dass Schriftsteller nicht mehr als 10000 Bücher verkaufen dürfen, weil sie ja anderen Schriftstellern die Überlebenschancen nehmen. In der Art wird die gesamte Wirtschaft nach und nach von einigen wenigen „Gutmenschen“ eingeschränkt, die sich letztlich schamlos selbst am geraubten, enteigneten Eigentum anderer erfreuen. Die Haupthandlung ist eigentlich eine komplett andere, aber das ist eine andere Geschichte. Das Buch ist so reichhaltig, dass man es selbst lesen sollte. Ich hab es aus der Uni-Bibliothek, Amerikanistik.

„Atlas Shrugged“ gilt als eines der einflussreichsten politischen Bücher Amerikas, in vielen Ranglisten ist es laut Lesermeinung nach der Bibel das bedeutendste Buch. In Europa und Deutschland ist Ayn Rand und ihr Werk allerdings nahezu – unbekannt. Vielleicht auch besser so.

Die meisten Kritiker sprechen ihr höhere literarische Qualität ab, bezeichnen das ganze sogar als Kitsch (die Handlung ist streckenweise tatsächlich etwas kitschig und nicht immer sonderlich originell) und stören sich natürlich überhaupt an den Aussagen, die Ayn Rand in ihrem Buch trifft. Ihre Philosophie sei „fast perfekt in ihrer Unmoralität“ schreibt Gore Vidal.

Ich stimme auch nicht längst mit allem überein – sonst wäre ich wohl schneller aus der Piratenpartei raus, als mir lieb ist :P, betrachte es in Teilaspekten aber als sehr hilfreich für meinen weiteren Lebensweg.

Das war es auch schon. Ich möchte mich nicht weiter darin verzetteln, nur auf dieses wirklich lohnenswerte Buch aufmerksam machen. Lesen – es könnte euer Leben verändern! Oder sich zuwenigst drüber informieren und es danach hassen, und mich, weil ich es gelesen habe. Danach kann man dann drüber diskutieren – vorher nicht 😉

Ich schätze, 99% der Leser hier können damit nichts anfangen und würden es am liebsten verbrennen und verbieten !!!