StuPa-Wahlen: die Juso-HSG

Gerade erreichte mich eine Mail der von mir als Spaßpartei bezeichneten „Grauen“ mit dem Wunsch, doch ebenfalls meine Fragen beantworten zu dürfen (EDIT: mittlerweile sind schon die Antworten da und ich kann nur sagen, dass ich die Grundintention und das Ziel der „Grauen“ voll unterstütze – mehr dazu noch dieses Wochenende). Dem komme ich natürlich gerne nach und freue mich auf eine Antwort. Dass ich sie nicht anschrieb beruht auf dem einfachen Grund eines fehlenden Ansprechpartners bis heute Mittag. Dann las ich nämlich einen Wahlaufruf der Universität mit einem Link auf ein Dokument mit allen zur Wahl stehenden (auch außerhalb des StuPas), den  ich hier mal veröffentliche: https://depot.uni-konstanz.de/cgi-bin/exchange.pl?g=pbvs6f9uck

Einen Ansprechpartner hatte ich jedoch bei den Jusos, deren Kreissprecher mir heute ebenfalls eine Mail zukommen liess. Dabei äußerte er sich verwundert über die These, die „Jungen Sozialisten“ in Konstanz würden eine Initative zur Umwandlung des Namens in „Junge Sozialdemokraten“ befürworten. Laut ihm sei dies nicht der Fall: wie das in einer Partei so ist, ist der eine dafür, der andere nicht – aber von einer Initiative habe er noch nie gehört.

Als ich gestern darüber schrieb war, wie ich hoffentlich deutlich machte, mir selbst nicht klar, ob dies nun der Wahrheit entspricht oder eine sogenannte „Urban Legend“ ist. Läuft wohl auf letzteres hinaus.

Wir widmen uns nun also der Hochschulgruppe der „Jungen Sozialisten“ zu, die statt sozialisistisch aber wohl eher sozialdemokratisch agieren.

Eigentlich eine ganz nette Truppe, wie ich vor ein paar Wochen erfuhr, als ich in einer Diskussionsrunde über die Piratenpartei aus dem Nähkästchen plauderte. Sie hatten ein schönes Handout über die Piratenpartei erstellt, das im Gegensatz zu verzerrenden Medienberichten tatsächlich die Wahrheit sehr nah getroffen hat. Fähigkeit zur politischen Analyse kann man der Juso-Hochschulgruppe also nicht absprechen. Auch ihre Diskussionskultur ist um einiges gesitteter als bei den Freibeutern.

Wie ich schon erwähnte kann man die Jusos in Konstanz aber wohl eher als „rechter orientiert“ bezeichnen (da kam auch keine Wiederrede). Ihre Forderungen in den Hochschulpolitik machen dies auch durchaus deutlich. Rechts ist aber sicherlich die falsche Bezeichnung, sie sind bloß offen für andere Konzepte als sozialistische. Vor allem betonen sie „Vielfalt statt Einfalt“ und wollen nicht die Meinungspolizei spielen. Da bin ich bei meinem kommenden Projekt nächstes Semester ja mal gespannt ;).  Viele Kandidaten stellen sie zur Wahl – auch hier sind einige sicherlich der Überlegung einer Stimme wert.

Die Juso-Hochschulgruppe hat  auch eine ansprechende Website, wo man gleich weiß, wen man wählt und was eigentlich : http://www.juso-hsg-konstanz.de/

Über das Wahlprogramm abseits der jetzt kommenden Antworten mag sich jeder selbst ein Bild machen:

 

1. Die Uni Konstanz ist (bleibt) Elite-Uni. Wie steht ihr als Hochschulgruppe dazu?

Lehre und Forschung sollten im ganzen Land exzellent sein – Akademiker zweiter Klasse kann und sollte sich unsere Gesellschaft nicht leisten. Zudem ist auch trotz aller Exzellenz von einer Verbesserung der Studiensituation bei Studierenden nicht viel angekommen – die Kurse und Vorlesungen bleiben überfüllt, die Relation zwischen Lehrenden und Studierenden ist mies, die Raumlage katastrophal. Wir bleiben dabei: Wir brauchen eine Bildungsoffensive – die wenigen vorhandenen Mittel zusammenzustreichen und auf ein paar Unis zu verteilen, ist unserem Bildungssystem unwürdig.

 

Schon oft gehört und nicht zu leugnen. Auch wenn man selbst von profitiert. Zumindest vom Renomee, sonst hat man herzlich wenig davon, wie richtig angesprochen.

 

2. Ordnet die folgenden 9 Begriffe subjektiv nach ihrer Bedeutung für Euch: Studenten, Professoren, „Mittelbau“ und Verwaltung, Trommelkreise, Bierautomat, Bio-Essen in der Mensa, Uni-Kater Sammy, AStA, Forschungsfreiheit

1. Studenten (Überraschung!)

2. AStA

3. Forschungsfreiheit

4. Professoren

5. „Mittelbau“ und Verwaltung (wobei uns nicht klar ist, warum das eine gemeinsame Gruppe sein soll)

6. Bio-Essen in der Mensa

7. Bierautomat

8. Uni-Kater Sammy

9. Trommelkreise

 

Naja, „Mittelbau und Verwaltung“ sind aus Platzgründen in der gleichen Gruppe und beide für die Universität überlebenswichtig, was aber selten honoriert wird. Bei den Jusos nimmt der AStA wieder eine recht starke Rolle ein, auch die Forschungsfreiheit scheint ihnen wichtig zu sein. Uni-Kater Sammy ist wohl kein junger Sozialist – Bio-Essen und Bier wird ihm vorgezogen. Trommelkreise scheinen tatsächlich auch nicht mehr en vogue zu sein. Schade eigentlich – ich wollt das schon immer gern mal machen.

 

3. Die Wahlbeteiligung an studentischen Wahlen ist oft erschreckend niedrig. Was sind Eurer Meinung nach die Gründe und was wollt ihr konkret dagegen tun?

Wir denken, das dies drei Gründe hat:

1. Die Einflussmöglichkeit der Studierendenvertretung wird von den meisten unterschätzt. Doch selbst ohne die Verfasste Studierendenschaft (VS) hat man im Senat und vor allem durch den „direkten Draht“ zur Unileitung deutlich mehr Einfluss als man denkt.

2. Viele Studierende denken: „Bis sich durch meine Wahlentscheidung was ändert, bin ich eh schon wieder weg“. Erfahrungsgemäß wählen viele im ersten Studienjahr nicht. Und aufgrund des Bachelors ist die nächste Wahl am Ende des vierten Semesters dann quasi schon wieder fast am Ende des Studiums. Unipolitik bewegt aber sehr schnell etwas – z.B. bei den Prüfungsordnungen. Zum anderen gehört es sich im Sinne der Solidarität auch, dass man an nachfolgende Jahrgänge denkt.

3. Im Allgemeinen wäre es auch besser, wenn die Studierendenvertretung weniger um Grundsatzfragen (die „Welt retten“) sondern um ihren Hauptauftrag („Studienbedingungen verbessern“) kreisen würde (siehe auch unsere Antwort unten). Wer die Hochschulpolitik in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß aber, dass wir in der Studierendenvertretung immer ein Garant dafür waren, dass konkrete Fragen zu den Studienbedingungen an der Uni diskutiert und angegangen wurden.

 

Zu 1: Wer soviele Vertreter dort drin hat, muss es ja wissen. Viel von diesem Einfluss merkt man aber nicht.

Zu 2: Ich bescheinigte den Jusos ja schon Analysefähigkeit. Hört sich plausibel an. Wenn sich die Uni jedoch – und das tut sie zweifelsfrei – so schnellebig entwickelt – warum nicht gleich jedes Semester wählen? Meiner Meinung nach würde das die Wahlbeteiligung eher noch steigen denn zurückgehen lassen. Außerdem wäre dann manch einer viel motivierter zu kandidieren und sich 1 Semester voll reinzuhängen. Dürfte der Studienplanung vieler (auch mir) nützen, die Praxis-Semester und Auslandssemester in ihr Studium integrieren möchten ohne als Langzeit-Studenten zu enden. Eine gewisse Personalrotation ist meiner Meinung nach gerade im StuPa ebenfalls zu befürworten. Wozu Berufspolitik führt sieht man ja auf höherer Ebene…

Zu 3: Da geben sich die Jusos ja sehr pragmatisch – vielleicht ein besserer Begriff als „rechts“. Ich kann das nicht verifizieren, glaube ihnen das aber mal.

 

4. Mit der Einführung der „Verfassten Studierendenschaft“ wird die studentische Selbstverwaltung generell gestärkt. Strebt Eure Hochschulgruppe Zwangsbeiträge zur Finanzierung derselben an und wenn, was soll mit diesen zusätzlichen Einnahmen finanziert werden?

Ja, wie an den anderen Unis Deutschlandweit soll es auch bei uns einen geringen Beitrag geben, den alle Studierenden bezahlen müssen (wie auch der Seezeit-Beitrag). Der AStA bietet viele studentisch selbstverwaltete Serviceeinrichtungen an (z.B. Kostenlose Rechtsberatung, AStA-Café, AStA-Biergarten, Materialverleih) und unterstützt auch einige andere Studentische Initiativen (Hochschulgruppen und AStA-Arbeitskreise). Die sehr geringen Finanzmittel, die wir von der Universität erhalten, reichen kaum zur Aufrechterhaltung all dieser Angebote aus. Hätten wir nicht die AStA-Party zu Beginn des Semesters, wäre dies auf keinen Fall möglich. Jedoch sind die Party-Einnahmen einerseits sehr unvorhersehbar und andererseits halten wir „Saufen für die Rechtsberatung“ nicht für das richtige Konzept.

Wir werden allerdings dafür sorgen, dass die Ausgaben für alle Kommilitoninnen und Kommilitonen transparent auf der Homepage dargestellt werden. Uns schwebt eine Unterseite auf der AStA-Homepage nach dem Vorbild von www.offenerhaushalt.de vor.

 

„Saufen für die Rechtsberatung“ wäre doch mal ein gutes Wahlkampf-Motto. Ich glaube kaum, dass die wenigsten Studenten etwas dagegen hätten, wenn es mehr ASta-Parties gäbe. Ist sicherlich ein Organisationsaufwand, sorgt aber für klingelnde Kassen, wenn man es richtig und nicht zu oft macht. Aber bitte an der Uni, und nicht im DancePalace!

Einen offenen Haushalt würde ich sehr befürworten, um näher dran zu sein. Generell muss das Studierendenparlament bzw. die Allgemeine Studierendenvertretung viel mehr ihre Arbeit kommunizieren, um auch wahrgenommen zu werden. Warum aber nicht gleich eine Art Bürgerhaushalt für Studenten, wo diese selbst mitgestalten können statt auf die gewählten Vertreter zu vertrauen? So kann man auch gleich der Verschwendung von Geldern entgegenwirken, was schon seit Jahren in der gesamten Bundesrepublik ein gewaltiges Problem ist – nicht nur bei Studierendenvertretungen…

 

5. Wählt: Solidarität oder Subsidarität?

Freiheit oder Zwang?

Studienbedingungen verbessern oder Welt retten?

Elite-Uni oder

Massen-Uni?

Marx oder Mill?

 

Solidarität.

Freiheit.

Studienbedingungen verbessern.

Weder Elite-Uni noch Massen-Uni.

Marx.

 

Der Marx kommt jetzt am Ende doch etwas überraschend. Da möchte man sich wohl auf seinen Namen als Sozialisten besinnen. Der Rest ist es weniger – was hätte man von einer SPD-nahen Nachwuchsorganisation auch anderes erwartet?

 

Das waren also die Jungen Sozialisten. Sicherlich eine wählbare Alternative, die wieder einige Plätze im Studentenparlament besetzen wird. Ihr Wahlkampf ist deutlich am professionellsten, vermutlich aber auch am teuersten. Ihre Plakate bilden die ersten drei Listenkandidaten ab – die übliche Tour, der man eigentlich so überdrüssig ist. Ihre Flyer sind aber gut gemacht und sehr menschlich. Sie zeigen auch Engagement – organisierten z.B. die Demonstration gegen „Rechtsextremismus“, auf der auch ich mitmarschierte.

Wenn ich eine Wahlempfehlung abgeben darf: wenn ihr schon Jusos wählt, dann wählt Listenplatz 12 – sonst lieber gleich mich. Wäre vermutlich noch transparenter 😉

Wie dem auch sei: morgen stelle ich „Die Grauen“ vor, deren Anliegen sehr zu unterstützen ist. Bis dahin komme ich hoffentlich auch mal zum Lernen!

 

ROCK YOUR LIFE

Heute möchte ich eine Studenteninitiative vorstellen, in der ich mich in Zukunft engagieren werde. Das ganze heißt „ROCK YOUR LIFE“ („Bewege dein Leben“) und bietet Studenten die Möglichkeit, sich über einen Zeitraum von 2 Jahren regelmässig mit einem Hauptschüler zu treffen und diesen in schulischen Dingen, bei der Zukunftsorientierung und bei sonstigen Problemen, die sich so stellen könnten, zu unterstützen.

Die Organisation wurde von Studenten der Ideenschmiede Zeppelin University, einer Privathochschule quer über dem See in Friedrichshafen (wär ich auch gern hingegangen) vor 3 Jahren gegründet, die dieses soziale Unternehmen als „Social Entrepreneurs“ übergeordnet betreiben, während der Kern der Arbeit von den als Verein organisierten Hochschulgruppen geleistet wird. Die gibt es mittlerweile in mehr als 20 deutschen Städten, so auch in Konstanz seit knapp 2 Jahren.

Hier gibt es bereits einige Coaches, die seit letztem Jahr ehrenamtlich ihre  Hauptschüler die letzten 2 ihrer Schuljahre begleiten (8/9. Klasse). Die Hauptschüler sind demnach anfangs meist 13-14 Jahre alt, ab und an aber bereits älter. Sie treffen sich regelmässig – min. alle 2 Wochen für 2 Stunden, unternehmen etwas gemeinsam, bauen eine Beziehung auf und unterstützen den Hauptschüler bei all seinen Fragen und möchten ihm Mut für seine Zukunft vermitteln. Subsidarität ist das Stichwort in einer Gesellschaft, die von Bildungsungerechtigkeit geprägt ist. Als Akademikerkind hat man schon gewisse Vorteile gegenüber Leuten, die aus sozial schwachen, bildungsfernen Schichten kommen und deshalb meist auch nur die Hauptschule besuchen. Ihnen soll klargemacht werden, dass auch sie Stärken haben und gebraucht werden – im Angesicht des demografischen Wandels suchen Unternehmen ja bereits jetzt schon in manchen Bereichen händeringend nach qualifizierten Azubis.

„ROCK YOUR LIFE“ setzt also da an, wo die Politik bisher versagt hat. Natürlich ist es nur ein kleiner Beitrag, eine Hilfe für eine individuelle Person, doch sehe ich dies trotzdem als sehr wichtig an. Vielleicht kann man auch garnicht helfen, vielleicht baut man nur eine freundschaftliche Beziehung auf. Doch auch das sorgt schon für Durchlässigkeit – zukünftige Akademiker brechen aus dem Kreis der ihresgleichen aus und beschäftigen sich mit geringer qualifizierten Menschen und umgekehrt.

Es ist sicher nicht einfach, sich in die Lebenswelt eines in der Pubertät befindlichen Jugendlichen hineinzuversetzen, der zudem in einem ganz anderem Umfeld aufwächst, als man es selber gewöhnt ist. Grade deshalb kann aber auch der Student einiges lernen – Empathie und andere soziale Kompetenzen die man während so eines Coachings entwickelt werden immer essentieller auf dem Arbeitsmarkt. Statt bloßer Theorie in sogenannten „Schlüsselqualifikations-Vorlesungen“ an der Uni wendet man diese Sozialkompetenzen hier praktisch an und kann aus eigenen Fehlern lernen.

Dies nur als kleines Hintergrundwissen, über weiteres kann man ja gerne selbst recherchieren, ob bei Wikipedia, der Website (www.rockyourlife.de) oder in Zeitungsportalen wie z.B der ZEIT (http://www.zeit.de/2010/23/C-Rock-your-life-Initiative/seite-1)

Für mich ist es jedenfalls eine sehr sinnvolle Initiative – das sehen auch diverse Stiftungen und andere Organisationen so – viele Auszeichnungen und Preise (die ich jetzt nicht alle extra erwähne) und die Übernahme der Schirmherrschaft durch Gesine Schwan, Peer Steinbrück und Cem Özdemir zeigen, dass dies auch andere Persönlichkeiten so sehen.

Der Student soll quasi als eine Art vierte Instanz zwischen Eltern, Freunden und Lehrern agieren, als eine Art Mentor, der nicht nur bei Schwierigkeiten unterstützen kann. Nicht jeder engagierte Student ist auf eine solch Aufgabe vorbereitet – deshalb gibt es einige Seminarstunden, die man absolvieren muss.

So durfte ich heute 8 Stunden an der Uni verbringen und muss mich morgen früh um 9 – an einem Sonntag!!! – wieder für 8 Stunden an der Uni quälen. Ein weiteres 16-stündiges Seminar im Dezember und noch eins 2012 sollen für eine gewisse Qualifizierung sorgen – heute durften wir uns z.B über unser Selbstverständnis als Coach klar werden und übten Fragetechniken. Auch wenn das ganze etwas langatmig war (man hätte das ganze auch in 4 statt 8 Stunden packen können) auf jeden Fall eine sinnvolle Sache. Außerdem gibt es regelmässige Stammtische zum Austauschen untereinander (mit den anderen enagierten StudentInnen), mehrmalige Supervisionen unter einem professionellen Coach und natürlich auch persönliche Ansprechpartner, an die man sich bei Problemen wenden kann. Rechtliches muss man natürlich auch beachten – so habe ich am Mittwoch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (immerhin kostenlos) beantragen müssen, in dem hoffentlich keine Vergehen drinstehen werden – ich erinnere mich jedenfalls an nix.

Innerhalb der nächsten 2 Wochen findet dann bereits ein Kennenlernen mit dem zukünftigen Coachee statt. Es ist so, dass sich die Hauptschüler auch selbst für das Programm bewerben müssen – so wird einigermaßen sichergestellt, dass ihre Teilnahme intrinsisch motiviert ist statt nur dem Willen der Eltern oder anderen Einflussfaktoren zu folgen: man kann sich sicher eine Hauptschulklasse vorstellen, in dem es ein paar „coole“ Typen gibt. Es hat sich gezeigt, dass sobald diese von sich aus für das Programm geworben werden können, auch der Rest der Klasse auf dem Zug aufspringt – ist es andersrum möchte manchmal auch fast niemand mitmachen. Um diesem Problem zu entgehen, wird mittlerweile die Vorstellung des Programms nicht mehr im Frontalunterricht in Anwesenheit des Lehrers verrichet, sondern in mehrere Kleingruppen ohne Anwesenheit des Lehrers ausgewichen, wo es den Jugendlichen viel leichter fällt, sich von sich aus für das Programm zu entscheiden – oder auch nicht.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das alles entwickeln wird und bin gespannt auf meinem Coachee und wie wir klar kommen werden. Natürlich hoffe ich auch, dass das ganze uns beiden Spaß macht – sonst sehe ich das Gelingen von vornherein als gescheitert an – und ich mit meinen begrenzten Fähigkeiten und Kompetenzen in der Lage bin, etwas zu ändern.

Wer jetzt Lust hat, sich bei „ROCK YOUR LIFE“ (zugegeben, der Name ist diskussionswürdig) zu engagieren – die suchen immer Leute, sowohl natürlich für das Kernprogramm des Coachings, genauso aber in den sonstigen organisatorischen Dingen, sei es nun Marketing und Pressearbeit oder Korrdinierung anderer Aktionen und viel mehr. Falls es keine RYL-(Hochschul)-Gruppe in Eurer Stadt gibt, besteht auch die Möglichkeit, selbst so eine Gruppe aufzubauen 😉