Piratiges Demokratieverständnis und empörende Enthüllungen

In der Piratenpartei scheinen Skandälchen an der Tagesordnung. Man nennt sowas dann „XYZ“-Gate, ein Shitstorm genährt durch Internetgezwitscher zieht auf und verfliegt meist ebenso schnell. Oft sind Vorwürfe an den Haaren herbeigezogen – manchmal entsprechen sie aber auch den Tatsachen.

Unangenehm für die Partei wird es vor allem dann, wenn innerparteiliche Auseinandersetzungen an die Öffentlichkeit gelangen – man erinnere sich an jene Verleumdungskampagne im Berliner Landesverband, dessen Abgeordneter Oliver Höfinghoff erst vor wenigen Tagen für Schlagzeilen sorgte, weil er dem FDP-Fraktionsvorsitzendem Rainer Brüderle Antisemitismus unterstellte, indem er dessen Begriff „Hochfinanz“ mit „Weltjudentum“ gleichsetzte. Von Antifanten – Oliver Höffinghof ist sogenannter Pirantifant kann man auch nicht viel anderes erwarten: er ist zwar nicht der Typ im Blaumann mit Palästinenser-Kopftuch, aber ein wenig Fairness, sprich sachliche Auseinandersetzung statt polemischem hetzendemGeschwurbel , sollte er sich vielleicht zu Herzen nehmen. Das kann man von der gesamten Berliner Piratenfraktion sagen, die sich doch als erhebliche Enttäuchung herausgestellt hat.

Es soll jedoch nicht um laue Piraten aus Berlin gehen, sondern um teils primatig-primitive Freibeuter aus Konstanz, und Umgebung, die mich schon vor Wochen an der Piratenpartei haben zweifeln lassen, was denn letztlich auch mit zu meinem Rücktritt vom Schatzmeisteramt führte.

Es gibt soviele Machtspielchen und Intrigen, das einem speiübel wird. That is life, that is politics! Und das gibt’s in anderen Parteien sicher genauso – nur dort gelangt es vielleicht nicht an die Öffentlichkeit. Zu groß ist der Wille an den eigenen Aufstieg ausgeprägt, zu intransparent überhaupt ist die Mentalität und die Strukturen verschleiern vieles. Auch die Piratenpartei nähert sich in dieser Hinsicht dem Establishment an.

Nach dieser länger als geplanten Einleitung möchte ich mich der Sache widmen, die ich gesterrn bereits angekündigt hatte und die in mir immer noch große Empörung auslöst. Ich tingel gerade im Zug durch den Schwarzwald – habe also alle Zeit der Welt!

Wir fangen am besten so an: es ist kein Geheimnis, dass es in einer heterogenen Partei wie der Piratenpartei verschiedene Lager gibt, die in bestimmter Hinsicht konkurrieren. Da gibt es scharf linke Antifanten genauso wie eher marktwirtschaftlich orientierte Liberale – dazwischen eine Menge an Abstufungen. Dies ist sicher auch im Kreisverband Konstanz der Fall – man merkt e sogar besonders deutlich. Es ist piratenintern eigentlich ein offenes Geheimnis, dass der Konstanzer Kreisverband heillos zerstritten ist – die vielen Vorstandsneuwahlen in den vergangenen 12 Monaten machen dies besonders deutlich.

Diesem Lagerdenken möchte ich die Hauptrolle in der folgenden Begebenheit zusprechen, deren Hauptvertreter auf Anstifterseite mich – nicht zum ersten Mal – schwer enttäuscht haben. Dass solche Personen möglicherweise bald politische Ämter in unserem Staate bekleiden oder dies bereits vorhatten macht die Sache nicht besser – sie finden sich dann aber immerhin in guter Gesellschaft.

Ich glaube, das ständige Schweigen um den Frieden innerhalb der Partei nicht zu gefährden, erreicht genau das Gegenteil. Es ist nicht gerecht – was ist schon gerecht? – was sich hier zugetragen hat, weshalb man darüber sprechen sollte statt die Geschichte unter die Tische zu kehren. Damit mag ich viele vergrätzen, die mich auf ihrer Seite wähnten – aber meine Seite ist nur die Wahrheit bzw. das, was ich als sie empfinde.

Ich möchte garnicht behaupten, dass das Ganze eine durchgeplante Kampagne war – das ist ja das Schlimme. Die Leute werden denken, dass sie völlig im Recht sind – im ursprünglichen Sinne mag dies sogar so gewesen sein – doch daraus eine auf Lügen basierende Kampagne anzuzetteln, weil einem das Wahlergebnis offensichtlich nicht passt, ist nichts anderes als arm.

Ich werde im Folgenden keine expliziten Namen, sondern Pseudonyme verwenden, die sich dem ein oder anderen aber erschliessen dürften und ohne großen Aufwand ergoogelbar sind. Auf Anfrage werde ich auch gerne mehr mitteilen.

Die Protagonisten: das Opfer ist ein 16-jähriger Schüler, ein enthusiastischer Pirat, dessen Begeisterung für die Piratenpartei scheinbar schändlich ausgenutzt wird. Ich nenne ihn Karsten.

Indirektes Opfer der Kampagne – ist der am Sonntag gewählte Direktandidat der Konstanzer Piraten zur Bundestagswahl – wir nennen ihn mal Olaf.

Auf Anstifterseite haben wir auf Kreisebene einen Papuga samt Genossen, auf Bezirksebene – genauer gesagt im Bezirksvorstand (BZV steht für Bezirksvorstand)- einen Hans samt Genossen.

Alle diese Protagonisten waren wie ich am vergangenen Sonntag bei der Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl 2013 der Piratenpartei Konstanz anwesend.

Spannungskurve nun hoch genug? Es wird Zeit, sich auf das Wesentlich zu konzentrieren. Wie ich in meinem Blogartikel vor einer Woche schrieb, „würde ich mich freuen, wenn die Aufstellungsversammlung“ platzen würde. Das war eher ironisch gemeint, traf nicht ein, hat aufgrund der Vorfälle jetzt aber einen bitteren Nachgeschmack. Und selbst ohne diese Vorfällewar die Aufstellungsversammlung nicht sonderlich gut geplant. Ein viel zu kleiner Raum, ständige Störungen und noch viele andere Dinge, die einer zielorientierten Entscheidungsfindung im Wege standen.

Bei dem Wahlgängen jedenfalls gab es Unregelmässigkeiten. Papuga – der auf die Vorfälle vom Sonntag einen piratenkritischen Blog gründete, stellt die Ereignisse denn bis in einer entscheidenden Sache auch völlig richtig da EDIT: hier der Link: http://1-0-1-0-1-0.blogspot.de/2012/08/demokratieverstandnis.html

* Da war einerseits der Vorfall, als im 2. Wahlgang die Stimmzettel falsch beschriftet waren. Ja, eine Lappalie, ist den meisten auch nicht aufgefallen. Es stand auf dem Stimmzettel für den 2. Wahlgang „1. Wahlgang“ drauf. Als der Wahlleiter die bereits ausgegebenen Stimmzettel wieder einsammelte, regte sich Unmut, warum das gemacht wird, ist doch egal, und man wisse … und es dauert Zeit … usw.

Es ist für mich, der diese Veranstaltung als Zeuge beobachtet hat ein Armutszeugnis einiger Piraten, die Demokratie und ihre Regeln so auslegen, wie es ihnen am besten passt.

Da hat der Papuga durchaus Recht. Vielleicht sei aber an ihn die Rückfrage gestellt, was er unter Demokratie verstehe, wenn er ihre Umsetzung so streng auslegt. Wochenlang anonyme Mails unter verschiedenen Pseudonymen verschicken, um Unruhe zu stiften?

Es geht hier jedoch um den zweiten Vorfall:

  • Andrerseits war da ein Vorfall, bzw. mehrere Vorfälle bei der Auszählung der Stimmen. Der Wahlleiter wies die Teilnehmer auf Unregelmäßigkeiten hin, dass es den Anschein machte, dass die Ergebnisse der beiden Wahlgänge sofort nach der Auszählung verbreitet wurden, obwohl der Wahlleiter alle darauf hingewiesen hat, dass nur er das Ergebnis verkünden wird. Leider gibt es für diesen Vorfall nur Indizien, aber diese sprechen für sich.

    Aber auch hier scheint zu gelten: das ist doch nicht schlimm, die Stimmabgabe war doch korrekt, und ob ich es vorher erzähle oder nicht, ist doch egal.

Dieser Verdacht wurde vom Hans, der an jenem Abend Wahlleiter war, bereits in einer Kleingruppe, in der ich mich gerade befand, geäußert. Ich hatte aber keinen blassen Schimmer, wen er meinen könnte.

Zur Sache an sich: macht es wirklich einen Unterschied, ob jemand nun das Ergebnis weiß oder nicht? Jeder kann selbst hingehen und sich das Ergebnis anschauen – an jenem ändert sich ja nichts. Bei Bundestagswahlen kann ich auch ins Wahllokal gehen, die Auszahlung beobachten und dann die Tendenz twittern wenn ich lustig bin.

Der Vorfall an jenem Abend ist richtig dargestellt – es wird hier auch eingeschränkt nur von Indizien gesprochen, das Schlimme ist, was seitdem passiert ist.

An jenem Abend drangen diese Vorwürfe bereits an das Ohr der meisten Anwesenden. Wie man sich denken kann soll der angebliche Täter Karsten (Pseudonym!) gewesen sein, der für den Direktkandidaten Olaf in dessen Auftrag spioniert hätte. Denn Karsten war bei der Stimmenauszählung dabei, verschwand aber irgendwann wieder und ging zu Olaf, was bei den Anklägern wohl den Indizienverdacht erhärtete.

Dem waren sich die beiden auch bewusst – sie sprachen Hans direkt darauf an, ob er sie meinen könnte. Hans blockte aber ab und wollte dazu nichts sagen. Außerdem gab es danach Kommentare auf Twitter, deren Tweeter jedoch die Fragen und Kommentare Olafs dazu ignorierten, der gerne wissen wollte, worauf dies hinauslief.

Am nächsten Tag ging die Posse nämlich richtig los. Karsten wurde vom BZV vorgeladen, um im Mumble über seine Schandtaten zu sprechen. Gleichzeitig versuchte Olaf immer noch mit den Anstiftern Kontakt aufzunehmen und mit ihnen über den Vorfall zu sprechen, was diese aber ignorierten, indem sie ihn auf stumm stellten. So war Olaf im Mumble mit Hans, Papagua und Genossen, als auf einmal Karsten hereinkam. Das führte zur beidseitigen Frage, was der jeweils andere denn dort mache. Karsten stellte klar, er sei vom BZV vorgeladen worden, wüsste aber nicht worum es gehe. Es ging natürlich um den Vorfall des Vortages. In einem geheimen Raum, den Olaf nicht betreten konnte, fand die Verhandlung statt und Karsten der Spionage für schuldig befunden. Er als lediglich 16-jähriger sei der kleine, willenslose Spion, der als Marionette seines Meisters Olaf spioniert hätte. Das konnte Karsten natürlich nicht zugeben – entbehrt ja schließlich auch jeglicher Realität. Das zufällige Treffen von Olaf und Karsten im Mumble wurde als abgesprochener Täuschungsversuch dargestellt und Karsten kritisiert, dass er die angebliche Tatsache nicht zugebe. Es gebe schließlich Beweise. Mehrere Anwesende hätten dies wohl mitbekommen und könnten das bezeugen. Die totale Farce: der BZV weigert sich, seine Zeugen zu nennen und möchte aufgrund von erfundenen Aussagen dem Karsten nun einen Verweis erteilen. Ob die Sache damit dann gegessen ist bleibt aber fraglich – vielleicht wird hier auf Wiederholung der Aufstellungsversammlung spekuliert, um ein für die Anstifter besseres Ergebnis zu erreichen. Der ganze Vorfall soll denn auch geheim bleiben – Karsten sollte ja auf keinen Fall was sagen. Das hat er auch nicht: meine Informationen stammen aus anderer Quelle, wurden von ihm aber bestätigt. Ergänzend sei noch zu sagen, dass ihm nicht klar war, dass ein Wahlbeobachter die ganze Zeit bei der Auszählung dabei sein müsse. Muss er das? Ich glaube nicht.

Es scheint mir, dass seine Begeisterung für die Piratenpartei hier schamlos ausgenutzt wird. Für ihn – erst 16 Jahre jung ist die Situation sicher nicht einfach – es hat den Anschein, als sei er ein Undemokrat, kein richtiger Pirat, mit denen er sich doch so identifiziert.

Ihn aufgrund seines Alters als Marionette abzustempeln ist menschenverachtender Unsinn. Er – er hat einen durchdachten Blog mit sehr guten Artikeln – ist das beste Beispiel, dass ein Wahlrecht für 16.Jährige absolut tragbar wäre.

Soweit die Sachlage aus anderer Sicht – aufgrund meiner Anwesenheit bei der Aufstellungsversammlung kann ich abe noch meinen Senf dazu abgeben. Während der langen Auszählungszeit hatte ich erst was gegessen, war dann aber die meiste Zeit direkt neben Olaf, sah auch den Karsten wieder hereinkommen und hätte mit Sicherheit alles mitbekommen. Im Gegensatz zu angeblichen Zeugen, die nicht genannt werden, kann ich bezeugen, dass sich das Ganze nicht so zugetragen hat, wie von anderer Seite dargestellt. Es fand kein einziger Austausch über Wahlergebnisse statt. Was stattfand – im vorherigen Wahlgang fehlte immerhin schließlich nur eine Stimme für Olaf – war ein Austausch über andere Dinge, die auch durchaus seine Kandidatur anstreiften. Daraus abzuleiten, er hätte vom Ergebnis bereits gewusst, ist aber eine hanebüchene Annahme. Wie bereits gesagt hätte Olaf auch einfach selbst schauen können, hätte ihn es interessiert.

Gegen die Annahme, Olaf hätte bereits vor der Wahlbekanntmachung – vor der Hans übrigens diesen Verdacht anonym ebenfalls äußerte – von seinem Sieg gewusst, widersprechen auch einem anderen Fragment der Realität. Als das Wahlergebnis verkündet wurde – ich wusste schließlich, welche Stimme ihm fehlte – wurde sein Ergebnis als erstes genannt – er hatte gewonnen. Ich beobachtete die ganze Zeit sein Gesicht und man sah nur pure Anspannung, kein einziges noch so kleine Signal von Siegesfreude. Olaf hatte einfach nicht gepeilt, dass er zum Direktkandidaten des Landkreises Konstanz gewählt wurde – dies geschah erst nachdem das Ergebnis völlig verkündet und ihm – etwas halbherzig – vom Hans zum Wahlsieg gratuliert wurde.

So ein Pokerface, dass er sich nichts anmerken ließe, hat auch der Olaf nicht.

Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt, wer denn die angeblichen Zeugen sind. Es kommen nur ein paar in Frage – aber ganz sicher bin ich mir da nicht. Sicher bin ich mir jedoch in einer Sache: ich schlage eine eidesstattliche Versicherung der Glaubwürdigkeit der Aussagen vor. Wäre doch gelacht, wenn keiner drauf einginge.

Aber soweit wird es vermutlich gar nicht kommen. Letztlich ist der Vorfall an sich schlicht zu unwichtig, nur das Vorgehen absolut erschreckend.

Das einige Mitglieder des Kreisverbandes mit dem Wahlergebnis unzufrieden waren, erwähnte ich bereits am Sonntag. Es könnte sogar zu Austritten kommen. Papuga selbst, war Feuer und Flamme, als er ganz am Ende – es ist immer sehr vorteilhaft schweigend bis zum Schluss zu bleiben, da kiegt man immer das Interessanteste mit – über eine andere Unregelmäßigkeit bei der Akkreditierung erfuhr, die sich jedoch als nicht treffend herausstellte. Könnte ja alles ein möglicher Anfechtungsgrund für ein Ergebnis sein, das einem nicht in den Kram passt.

Papuga und Genossen geben sich liberal – haben sogar schon – ganz intransparent – einen Splitterstammtisch gegründet, der sich mehrfach getroffen hat,  was vielleicht bei dem ein oder anderen Piraten gewisse Empörung hervorrufen durfte. Dies erfuhr ich am Sonntag – beteiligen werde ich mich daran sicher nicht mehr.

Ich habe mich eigentlich die letzte Zeit mit der liberalen (Definitionssache) Gruppe – dem einen Lager – identifiziert – wenn das jedoch ein liberales Vorgehen ist, möchte ich nicht mehr liberal bezeichnet werden. Aber so läuft Politik – ob bei der FDP oder der Piratenpartei. Kein Wunder, dass sämtliche fähigen Leute lieber in die Wirtschaft gehen und zum Wohlstand beitragen statt ihn zu vernichten, statt ständig wie im Kindergarten „rumpimmeln“ zu müssen. Der ist auch längst nicht beschränkt auf dieses Lager auch von anderen Mitgliedern hat man schon genug fagwürdige Geschichten erlebt, die ich jetzt mal nicht weiter ausbreiten werde.

Ich habe jetzt jedenfalls erst einmal mehr als genug von Parteien für die nächsten paar Jahre.

Dazu trägt auch bei, dass Probleme nie angepackt, sondern ständig verschoben und veschwiegen werden. Es könnte ja ein schlechter Eindruck unter den vor allen nicht so aktiven Mitgliedern entstehen, auf deren Mitgliedsbeitrag man ja bei den akuten Finanznöten der Piratenpartei dringend angewiesen ist. Kann man da noch von Demokratie sprechen?

In dieser Hinsicht ist Papugas Blog wohl zuzustimmen:

 

Es ist befremdlich, ach nein, ich finde es mittlerweile lustig, wie „lupenreine Demokraten“, die ständig mit dem Grundgesetz rumfuchteln, sich auf dieses Niveau begeben, bzw. über dieses nicht herauskommen.

 

Eine Scheinheiligkeit im Demokratieverständnis der Piraten (nur im Kreisverband Konstanz?).

Fraglich bleibt hier bloss wer hier der „lupenreine Demokrat“ ist. Totalitäre Tendenzen in der an ein DDR-Revival anmutenden Piraristokratie, in der Unschuldige in Geheimverfahren beweislos abgeurteilt werden ist sicher keine Demokratie, sondern zeigt das doch sehr beliebige Welt- und Menschenbild mancher Piratenpartei-Mitglieder, was sich ja auch in so konkreten Aspekten wie dem Freiheitsbegriff niederschlägt.

Es bleibt zu wünschen, dass dies auf Konstanz begrenzt ist, was aber kaum der Fall sein wird. Eine hoffnungsvolle neue Partei könnte schneller im Establishment angekommen sein als ihr lieb ist. Ihre Grundwerte wie Transparenz hat sie bereits lange verraten.

 Kommen wir zum Ende. Wie geht es weiter? Interessiert das Ganze niemanden – oder zieht es seine Kreise? Ist die Empörung groß? Sind Whistle-Blower, wenn es um Piraten-Interna geht, doch nicht so toll?

Mir – ehrlich gesagt – gleichgültig. Die Piratenpartei als Partei ist für mich gestorben und ich geniesse jetzt erst einmal die Semesterferien.

Was zu wünschen wäre: eine Rücknahme der Vorwürfe und eine öffentliche Entschuldigung wären mehr als angebracht. Ob dies passieren wird, steht aber in den Sternen. Zu arrogant und selbstgerecht ist man, als dass man sich dazu hinablassen würde. Piratiges Verhalten halt – die lauen Piraten aus Berlin lassen grüßen. Damit ist der Bogen gespannt, der Pfeil abgefeuert und ich bereits im ICE in Mannheim. Wird er das Ziel treffen oder verfehlen?

Ich bin gespannt.

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Nachbetrachtung der OB-Wahl & Ausblick

Das Ergebnis steht fest: Konstanz hat einen neuen Oberbürgermeister!

In diesem Satz verbirgt sich schon das Ergebnis: eine einer Figur aus Harry Potter anmutenden Dame und eine GrünIn sind Konstanz erspart geblieben.

Die grüne Hegemonie in Konstanz wurde durch den schwarz-(CDU)-gelb (FDP)-blau (Freie Wähler) teilunterstützten Uli Burchardt gebrochen, der jedoch auch grün (Nachhaltigkeitsstreben) und rot („attac“-Mitgliedschaft“ ) in sich vereint. Statt grüner Monotonie also nun ein buntes Konstanz?

Uli Burchardt war mein Favorit, ehe ihm die „attac“-Geschichte dazwischenfunkte. Erstens verstehe ich nicht, wie ein pro-marktwirtschaftlicher Kandidat, der Burchardt nach anderen Aussagen ist, solch Ziele wie „attac“ sie teilweise verfolgt, teilt, zweitens hat er mich damit enttäuscht, dass sein Engagement dort nur vorgetäuscht war.

Er hat deshalb nicht meine Stimme bekommen – mit ihm leben kann ich nun trotzdem gut. Konstanz ist von Bürokraten verschont geblieben und hat genau bekommen, was es braucht: einen tatkräftigen Unternehmer, dem zuzutrauen ist, die Konstanzer Wirtschaft anzukurbeln. Einen authentischen Oberbürgermeister, der Konstanz dienen und nicht an der Stadt verdienen möchte. Er trat einmal an – seinen Aussagen nach wäre es das einzige Mal geblieben – und gewann. Das hatte ein Forschungsteam meines Fachbereiches wohl schon vorausgesehen (Südkurier):

Burchardt gewinnt offenbar die frei gewordenen Stimmen der Bewerber, die nach dem ersten Jahrgang ausgestiegen sind. Das hatten Uni-Foscher übrigens vorab vermutet. Unterstützer von Reiser und Seeliger im Ratssaal wirken bestürzt.

Mit meiner Prognose lag ich gleichwohl ordentlich daneben. Mykola Neumann kann mit seinen 0,6% nicht zufrieden sein. Uli Burchardt mit seinen 39,1% Prozent aber eigentlich auch nicht. Das sind zwar 7,2% Stimmen mehr als Sabine Reiser (31,9%) und gar 11,5% mehr als Sabine Seeliger (27,6%), doch entspricht dieser Stimmenanteil bei einer absolut traurigen Wahlbeteiligung von  44,5% gerade einmal 10801 Stimmen.

Das heißt also, dass – auch die Nicht-Wahlberechtigten eingerechnet, gerade mal so ein Achtel (12,5% !!!) der Konstanzer Bürger ihren Oberbürgermeister demokratisch legitimiert haben.

Woran liegt diese Politikverdrossenheit? Ich weiß es nicht. Das Wetter war zwar ähnlich schlecht wie beim ersten Wahlgang, wo die Wahlbeteiligung nur minimal schlechter war, aber kann dies doch kein Grund sein. Ist es die Erschöpfung und Genervtheit nach langen Wochen Wahlkampf und die Abrechnung für die Konstanz verschmutzenden Plakate, die hoffentlich schnell abgehängt werden? Oder spielt der Oberbürgermeister – auch wegen seiner gar nicht so übermäßigen Macht – einfach keine Rolle?                                               Fragen, denen Konstanzer Politikwissenschaftler mal nachgehen sollten.

Es scheint also so, dass sich Uli Burchardt sein Vertrauen erst noch erarbeiten muss. Meines bekommt er erst mit einem Austritt aus „attac“ zurück.

Nachhaltigkeit ist unterstützenswert, insbesondere da Herr Burchardt auch die fiskalische und ökonomischen Aspekte von Nachhaltigkeit betont. Es bleibt nur zu hoffen, dass er auch auf sie besteht und keine überteuerten Prestige-Objekte mit auf den Weg bringt.

Doch wie Konstanz sich entwickeln wird, ist nicht vorauszusehen. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass Konstanz eine relativ gute Wahl getroffen hat und gratuliere Uli Burchardt nochmals sehr herzlich zu seinem Wahlsieg!

Nun kann ich mich beruhigt meinen Klausuren widmen, die morgen früh beginnen. Positiv attribuierte Zielvorstellung: Statistik „4 gewinnt“ und die restlichen 3 Klausuren insgesamt addiert  nicht schlechter. Ich bin gespannt – auch wie es ist, mal zu einer absolut mörderischen Zeit von 8 Uhr früh erstmals in diesem Semester in der Uni zu sein…

Erfolgreich, wie ich trotz wahren Wolkenbrüchen und überfluteten Tennisplätzen dieses Wochenende auch beim Schach-Tennis-Turnier in Baden-Baden war (16ter von 23 als auf 23 gesetzter^^), kann ja nichts mehr schief gehen. Bald jährt sich dann auch der Tag meiner Wiederankunft in Deutschland – Zeit also für einen kleinen philosophischen Rückblick.

Für den Blog heißt es jetzt erstmal eine Neuorientierung: diese Möchtegern-investigativen Artikel machen mir Spaß und werden punktuell fortgesetzt. Fragenkataloge sind schließlich schnell verschickt und haben auch relativ hohes Erfolgspotential. Über Themenvorschläge würde ich mich gleichwohl freuen. Genauso über eine gleichbleibende oder gar steigende Besucherzahl, die hoffentlich nicht nur den OB- und StuPa-Wahlen geschuldet war!

 

 

 

OB-Wahl in Konstanz und die lokalpolitische Medienwelt

Wir sind schon im Juni angekommen. Das heißt, bald steht die die OB-Wahl in Konstanz an, über die ich nun verstärkt berichten werde. Die UN-Simulation KONMUN 2012 dieses Wochenende, in der ich aus der Perspektive Kameruns partizipierte, ist schon wieder zu Ende, hat aber Spaß gemacht und brachte eine erfolgreich verabschiedete Resolution mit sich, mit der ich als Kameruner sehr gut leben konnte. Am Ende gabs dann noch den Trostpreis für den „idealistischsten“ Teilnehmer – stimmt ja irgendwie auch…

Aber das soll heute nicht das Thema sein: es ist Anfang Juni – und Ende Juni – genauer gesagt Anfang Juli heute in 4 Wochen finden bereits die Oberbürgermeister-Wahlen für die Stadt Konstanz statt – der erste Wahlgang jedenfalls, der sicher noch eine  Stichwahl 2 Wochen später nach sich ziehen wird.

Im Gegensatz zu anderen Städten, die händeringend nach Bewerbern suchen, haben die Konstanzer WählerInnen eher ein Luxusproblem: mittlerweile sind es voll und ganz 14 Kanditaten, wenn ich mich nicht täusche, die das schöne Konstanz für sich entdeckt haben bzw. ohnehin schon länger mit  Konstanz und der Bodenseeregion verbunden ist. Das Spektrum der Bewerber reicht von Bürokraten auf Landesebene über Anwälte bis zu einem Förster um nur einige zu nennen. Politisch sind fast alle sehr auf dem grünen Nachhaltigkeitstrip – kein Wunder, da Konstanz als erste Stadt mit grünem Oberbürgermeister Deutschlands, Horst Frank, der nach 16 Jahren Amtszeit sich nun vermutlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, geradezu prädestiniert dafür ist. Sie kommen aus allen Parteien bzw. sind bzw. sehen sich als unabhängig, selbst ein Pirat tritt an, dessen Person mir allzu gut bekannt ist; den ich aber aus Rücksicht auf einen möglichen Mißerfolg bei seiner  recht kurzfristigen Unterschriftensammlung (100 in 5 Tagen oder so) mal ganz intransparent noch nicht offenbare. Seine Piratenmitgliedschaft heißt übrigens längst noch nicht, dass ihn die Piraten auch unterstützen – Gründe dafür findet man unter anderem zwischen den Zeilen in meiner Rücktrittserklärung.

Trotz der vielen Kandidaten haben die Konstanzer aber ein Problem: der Zugang zu Informationen hinsichtlich der Bürgermeisterwahl ist beschränkt und gefiltert.

Der Südkurier, ein eher konservatives Blatt, hält seit Jahren in Konstanz das Monopol auf dem Printmarkt. Die ohnehin spärlichen Informationen auf der Website (www.südkurier.de) müssen hinsichtlich der OB-Wahl mittlerweile gar bezahlt werden. Das ist zwar das gute Recht des Südkuriers (und auch nicht sehr teuer), hindert denjenigen, der sich über die OB-Wahl informieren will, z.B den armen Studenten, dies zu tun. Denn ein Abo des Südkuriers haben wohl auch nur die Wenigsten.

Im Onlinebereich gibt es noch einige Alternativen, die aber allesamt wie natürlich auch mein Blog ideologisch gefärbt sind und hinsichtlich der OB-Wahl teilweise sehr einseitig Propaganda für ihren Wunschkanditaten machen.Die Auflistung konzentriert sich allein auf die Internetangebote, die auch regelmässig über die OB-Wahl berichten – es gibt natürlich noch einen Haufen mehr an vielen interessanten Blogs, insbesondere Foto-Blogs (einfach mal googlen).

Da gibt es einmal SeeOnline (www.see-online.info), betrieben von einer der SPD (und ab und an auch mal den Piraten) nahestehenden Redakteurin, die aus persönlichen Gründen allerdings die unabhängige CDU-Kandidatin Sabine Reiser zu unterstützen scheint, deren professioneller Wahlkampf und Fachkompetenz sie sicher zu den aussichtsreichsten Kandidaten macht. Über die Kandidaten möchte ich heute aber noch keine großen Worte verlieren.

Ein anderes Online-Magazin für Konstanz nennt sich SeeMoz (www.seemoz.de) und ist nicht nur wegen der Farbgebung als tiefrot zu bezeichnen.

Das dritte mir bekannte Online-Magazin bzw. eher Blog nennt sich „Dornröschen“ (http://www.tmw-kn.com/blog/) und ist spontan schwer einzuordnen.

Der vierte Blog ist dann also meiner – ich habe mich entschlossen, ein wenig über die OB-Wahl zu berichten, indem ich die beteiligten Kanditaten vorstelle, sie auch mit ein paar Fragen belästige und meinen Senf dazu gebe.

Dazu brauche ich die Hilfe von euch Lesern! Bis Mittwoch habt ihr Zeit, in den Kommentaren Fragen loszuwerden, die ich sofern sie nicht zu grob abschweifen, in einem Fragenkatalog den antretenden Kandidaten schicken werde. Bei ihrer so stark bekundeten Bürgernähe scheint mir eine Antwort auch sehr realistisch, zumal ich einen Haufen der Bewerber bereits kennengelernt habe bzw. auch persönlich schon näher kenne und einschätzen kann. Ich habe mir natürlich auch einige Fragen überlegt – falls es aber einige mehr werden umso besser! Würde mich freuen, wenn Ihr Eure Fragen hier loswerdet. Gerne durchaus sehr kritische ! Wie ihr wollt – mit Namensnennung, Pseudonym oder anonym!

Ein wenig Abwechslung in diesem Wahlkampf kann schließlich nicht schaden – die Plakate allerorten würde man am liebsten abreißen…

Ein paar Gedanken zum Blog

Ich bin ganz verwundert. 119 Leute haben heute (gestern) auf meinem Blog zugegriffen. Schon eine Motivation für mich, weiter zu machen. Ich frage mich bloß immer, wer eigentlich meinen Blog liest? Klar, Familie, Verwandtschaft und Freunde wissen teilweise davon – aber mehr als maximal 10 Zugriffe pro Tag würde ich da nicht erwarten. Wo kommen all die anderen her? Zumindest die heutige Besucherzahl ist damit zu erklären, dass mein Blog auf der Facebookpage meiner Austauschorganisation ICJA verlinkt wurde. Die haben mich zwar nicht gefragt (ganz böse!), aber deshalb kann ich mich auch schwer beschweren. Facebook ist ohnehin so eine Sache, da ich jeden meiner Artikel dort verlinke – welcher meiner 417 „Freunde“ (man mag es kaum glauben, aber ich habe diese Personen zumindest alle schonmal gesehen :D) schaut also so vorbei. Wer liest diesen Blog noch so? Klar, gewisse Kommilitionen spionieren mich aus 😉 und Personaler beobachten mein Wirken ganz genau. Wunschdenken, sicherlich 😉 Vielleicht gibt es den ein oder anderen Pirat, der sich eine kritische Beobachtung der Geschehnisse erhofft, vielleicht liest einer meiner Profs, was ich Böses über ihn schreibe. Kurz gesagt: ich weiß nicht, wer hier alles mitliest und ich möchte das auch garnicht unbedingt wissen, gleichwohl eine gewisse Neugierde sicherlich da ist.

Kommen wir zur Frage, die sich manche vielleicht auch fragen werden. Warum blogge ich eigentlich?

Nun, einerseits führe ich eine mit meinem Neuseeland-Aufenthalt beginnende Tradition fort. Das hört sich so konservativ an, das bin ich ja eigentlich nicht… Andererseits ist das Ganze auch sowas wie eine aktive Meditation für mich – sich nur auf den Text konzentrieren und alle anderen Gedanken für kurze Zeit vergeßen – das macht sogar Spaß. Ich suche mir die Themen ja schließlich auch selbst aus – und wenn ich keins finde, schreibe ich halt nichts darüber. Manchmal sitze ich eine Stunde an einem Artikel und gebe ihn dann auf, weil ich ihn nicht überzeugend genug finde. An Entwürfen habe ich hier schon einiges rumliegen. Im Bloggen sehe ich auch die Möglichkeit, Meinungen zu äußern und auf Sachstände hinzuweisen – ob die Meinungen nun geteilt werden oder nicht, sie regen zumindest an sich mit dem Sachverhalt zu beschäftigen. Und wenn 5% der Leser hier genau das tun, ist schon viel gewonnen für mich. Umgekehrt scheinen auch viele Leser auf meinen Blog zu stoßen, nachdem sie irgendwas gegoogelt haben. Mein Themenspektrum ist ja recht breit und das Ganze nimmt teilweise schon absurde Züge an. In meinen Blog-Statistiken sehe ich z.B, wer mit welchem Google-Suchwort auf meinem Blog gelandet ist. Da sind manchmal richtige Hammer-Anfragen dabei, wo man sieht, wie manche Leute denken. Außerdem habe ich die beunruhigende Erkenntnis gezogen, dass fast täglich mein Name gegoogelt wird. Wer hat es da auf mich abgesehen? Es gibt ja nur noch einen anderen „Christoph Heuermann“ – den habe ich eisenhart aus den ersten 3 Google-Seiten verdrängt 😛

Den Blog z.B auf privat zu setzen fiele mir aber nicht im Traum ein. Wenn ich publiziere, möchte ich auch, dass das gelesen wird – egal von wem. Und wenn der Personaler im Vorstellungsgespräch dann gewisse Blog-Artikel anspricht, finde ich das garnicht so negativ – ganz im Gegenteil 😉 Zum Datenschutz habe ich ja eh eine sehr piratenuntypische Position. Datenschutz ist mir ziemlich egal und jeder darf wissen, wo ich wohne, was meine politischen Ansichten sind und was ich sonst so mache. Die Daten, die ich für mich behalten möche, bleiben auch bei mir. Überhaupt sehe ich es in den Textmassen hier, sofern nicht explizit nach etwas gesucht wird, eher einen Vorteil, da es soviel ist, dass man garnicht weiß, wo man anfangen will, wenn man mir einen Blogartikel böse auslegen möchte. Aber das ist alles nur hypothetisch. Abgemahnt wurde ich auch noch nicht und überhaupt habe ich noch keine schlechte Erfahrungen mit dem Bloggen gesammelt. Kritische Kommentare blieben allerdings auch bisher aus – schade eigentlich… 😉

Letztlich  freue mich immer über neue Leser – freuen würde ich mich aber auch über Themenwünsche, allgemeine Kommentare und alles, was Euch noch so einfällt. Um zum Schluss noch ein Ziel zu definieren: min. 100 Zugriffe täglich möchte ich in Zukunft anpeilen. Das ist noch ein langer Weg – im Moment sind es so normal 40-50 Zugriffe täglich – aber durchaus realistisch. Wie gesagt, ich brauche eure Ideen und Vorschläge, wie ich diesen Blog besser gestalten kann, insbesondere natürlich in Hinblick auf die Themen und so weiter.

Gute Nacht!

 

 

Kreisparteitag und Narrenumzug

Narri narro,

so oder so ähnlich klangen die heute durchgehend die ganze Altstadt erfüllenden Schlachtrufe der Narren, die auch gestern schon während des Kreisparteitages der Piratenpartei Konstanz für die eine oder andere Störung sorgten, ob mit lautem Trommelwirbel, Trompetenklang oder anderem.

Zum Kreisparteitag werde ich nicht viel berichten, außer dass ich mich nun doch entschlossen habe zu kandidieren und auch tatsächlich gewählt wurde. Ich bin jetzt also Schatzmeister und damit im Vorstand des KV Konstanz und freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen!

Für meinen Blog bedeutet dies, dass ich mich mich mit all zu kontroversen Aussagen vielleicht etwas mehr zurückhalten werde, um keinen „Shitstorm“ zu entfesseln. Der Blog ist und bleibt aber mein Privatvergnügen und repräsentiert nicht im Geringsten (möglich ist es jedoch…) die Meinung der Piratenpartei.

Wer sich informieren möchte – ein Artikel einer Online-Zeitung über unseren Kreisparteitag mit kompakt zusammengefassten Informationen: http://www.see-online.info/34597/konstanzer-martin-rudel-neuer-vorsitzender-des-piraten-kreisverbands/%5B/url%5D

Für noch genauere Informationen hinsichtlich der einzelnen Wahlen, Kanditatenvorstellungen und Co. kann ich auch das minutiöse, vorläufige Protokoll empfehlen, zu finden unter:  http://wiki.piratenpartei.de/BW:Kreisverband_Konstanz/Aktion/Kreisparteitag/Protokoll

Weiterhin möchte ich in diesen Artikel noch ein paar Fotos vom heutigen großen Narrenumzug durch die Konstanzer Innenstadt zeigen, dem ich die ersten zwei Stunden zugeschaut habe, ehe ich zum Lernen an die Uni gefahren bin. Denn zu letzterem fehlt mir bald immer mehr die Zeit…

Nett anzuschauen war es – ein Bericht kann das Ganze aber nur unzureichend wiedergeben, man hätte schon live oder wenigstens vor dem Fernseher dabei sein sollen. Also schauts Euch an, wie die Schwäbisch-Alemannischen Narren so aussehen – und zuerst auch noch, welch schönen Blick auf die Alpen man bei bestem Wetter vor wenigen Tagen hatte…

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