Wissenswertes über den Blog

Zwischendurch mal ganz kurz ein paar Statistiken über den Blog:

durchschnittliche Besucherzahl schwankt zwischen 15-20 an Tagen, wo ich nichts schreibe, und neuerdings meist 30+ wenn ich etwas schreibe. Eigene Seitenaufrufe zählt er nicht mit, ob er die Besucher einzeln zählt oder nur die Seitenaurufe weiß ich jetzt gar nicht…

Die Resonanz ist aber garnicht mal so übel. Würde mich mal interessieren,  wer hier so regelmässig liest, also keine Scheu, schreibt mir Mails, ICQt oder hinterlasst einen Kommentar!

Die Statistiken verraten mir z.B auch, mit welchen Suchbegriffen man auf meinen Blog gestossen ist. So hat jemand nach „küste greymouth“ mit der Suchmaschine seines Vertrauens gesucht und ist sofort auf meinen Blog gestossen. Witzig fand ich allerdings den kleinen Jungen (oder Mädchen), der wohl ein Referat über James Cook halten musste – das impliziert jedenfalls die Suche nach „jamse cook referat 5. klasse“.

Zwar mit Rechtschreibfehler, aber who cares… Die SEO scheint jedenfalls Wirkung zu zeigen 😀

Auch noch ein paar andere Sachen dabei, hab ich aber nicht mehr im Kopf. Ich kann dadurch sogar sehen, wie viele nach meinen Namen googeln oder bingen oder was auch immer…

Aber keine Angst, Eure Privatsphäre bleibt unangetastet – erstens bin ich kein WikiLeaks und zweitens kann ich ja nur sehen wie und was, und nicht wer!

 

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Ein amüsanter Brief von der AOK!

Sehr amüsant!

Mal nicht auf Neuseeland bezogen – ich spiele mal WikiLeaks!  Danke übrigens an die Heimat für das Einscannen und Zuschicken dieses amüsanten Briefes! Hab ein paar Sachen geschwärzt, möchte hier ja niemanden persönlich anprangern 😛

Sieht die AOK (Altruistische Organisation für Kohle-Einzug)) Gespenster?

Ich hatte am 26. kein Gespräch mit der lieben AOK. Zu dem Zeitpunkt war ich wohl eher im Reich der Träume  – dort wohl auch der Verfasser dieses Briefes.

Sieht aber eher nach maschinellen Standardwisch aus. Wie dem auch sei,  liebe AOK, Kunden gewinnt Ihr mit solchen Aktionen nicht – die bleiben eher weg. Es gibt altruistischere Organsationen, denen ich meine Kohle geben kann – falls ich mal krank werde, vertraue ich lieber auf Akupunktur als auf Euch!  Aber lieb, dass ihr mich während des Studiums begleiten wollt! Vielleicht gibt es ja in kostenloses Bewerbungstraining – bei dem ich lerne, wie man ähnlich unpersönliche Schreiben wie Ihres verfasst!

Ich bin momentan echt geneigt, der AOK neben dem Widerruf der Kontaktierung ein paar der obrigen Zeilen zu schreiben…

Falls Ihr dort Kunden seid, vielleicht öffnet das ja Augen…

Was ich (nicht) vermissen werde…

Die Zeit vergeht immer schneller, so langsam wird mir bewusst, dass ich schon bald dieses, eigentlich doch ganz schönes Dörfchen, verlassen muss. Daher hier 10 Dinge, die ich vermissen bzw. nicht vermissen werde!

10 Dinge, die ich vermissen werde:

– quasi alle Kinder der Grundschule, manche mehr, manche weniger

– die allgemeine Freundlichkeit der Bewohner hier

– die allfreitägliche Cranberry-Pizza  im Red Post Cafe

– zauberhafter Fussball mit den Brasilianern und Co.

– Tennis mit schlechten Bällen und komischen Regeln auf blöden Platz

– die eigentlich doch sehr relaxte Arbeit

– das wöchentliche Ausspannen in den Thermalquellen von Hanmer Springs

– der  Blick auf die schneebedeckten Berge, besonders bei Sonnenuntergang

– die Handschrift von Room 5 bewerten

– mein gemütliches Bett hier und gutes WLAN

 

10 Dinge, die ich NICHT vermissen werde:

– die unabwechslungsreiche Verpflegung (wobei ich da selbst schuld bin)

– das schnell wachsende Gras des nie genutzten, großen Gartens

– die komischen Pommes von Macs Diner

– die extrem hart die Erde bescheinende Sonne

– das ständige „Petzen“ der Kinder

– Arbeit wie z.B  Bücher binden

– den extremen Dialekt hier

– die so langsam nervige Strecke nach Christchurch

– das Angebot und das Preisniveau des örtlichen Supermarktes

– den allmorgenlichen Spaziergang zur Schule

 

 

Kaikoura – Whale Watching

Heute war mal wieder einer meiner sentimentalen Tage, an denen mir richtig bewusst geworden ist, welches Privileg es doch ist, in Neuseeland sein zu dürfen. Der Tag führte mich nämlich nach Kaikoura, das ich nach einer schönen Fahrt um ca. 10 Uhr morgens erreichte. Schon die Strecke, die teilweise am Meer entlang verläuft, ist atemberaubend. Hohe Hügel auf der einen, das Meer  auf der anderen Seite. Die Gischt der garnicht mal so kleinen Wellen trifft manchmal sogar die Straße. Das Wetter war herrlich, Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. Ich habe nur einen kleinen Zwischenstopp gemacht, hätte aber vielmehr machen können, wäre da nicht die Zeit gewesen – ich musste nämlich zeitig zum Whale-Watch kommen, 10.30 war Check-In-Time. Nach etwas Wartezeit und einem Film über die Meeresbewohner mit anschließendem Safety-Briefing (wie im Flugzeug) ging dann auch schon der Bus zum etwas entfernten Hafen. Grade bevor ich jedoch in den Bus einstiegen wollte, gab es eine kleine Überraschung. Ich hörte nämlich jemanden „Christoph“ rufen und erblickte Katha und Sophie, 2 ICYE-Freiwillige, die in Christchurch ihr Projekt haben und wohl auch Wale sehen wollten.  Da aber der Bus nicht auf mich wartet, konnte ich nicht viel mehr machen, als kurz „Hey“ zu sagen…

Am „Hafen“ angekommen ging es dann auf die Boote – ein Art Katamaran. Man musste sich erst einmal in den Innenraum setzen (sehr bequeme Sitze übrigens) und die Crew-Mitglieder – allesamt Maori – haben sich vorgestellt.

„Whale-Watch Kaikoura“ ist nämlich völlig in der Hand von Maori und beschäftigt auch hauptsächlich diese. Auch schlechten, ungelernten Schülern gibt das Unternehmen regelmässig die Chance auf Arbeit. Überhaupt wäre ohne das Whale-Watch-Unternehmen Kaikoura heutzutage wohl nur ein weiterer unbedeutender Küstenort. Wer mehr über Kaikoura, das Unternehmen und Co. erfahren will, ich verweise auf: http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-643617

Besondere Wichtigkeit hatte natürlich das Erklären, was bei Seekrankheit zu tun sei. Vorsorglich wurde auch schonmal auf die Spucktüten an jedem Sitz verwiesen – natürlich kostenlos und so viel man braucht (O-Ton).

Überhaupt war die Crew (nur 4 Leute) total humurvoll, kompetent und freundlich – hat das Erlebnis nochmal deutlich gesteigert.

Irgendwann ging es dann los – und ich dachte, gut das es Spucktüten gibt. Es wurde zwar angekündigt, dass die See total flach sei, in Wirklichkeit reitet man über bis zu 3m hohe Wellenkämme. Wie das bei schlechteren See-Bedingungen dann aussieht, möchte ich mir garnicht ausmalen.

Außerdem saß ich relativ weit vorne, der Ritt durch die Wellen glich also einer Achterbahnfart und in meinen Magen stieg schon ein ungutes Gefühl auf. Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, aber es sei gesagt, dass ich keinerlei Tüten gebraucht habe – im Gegensatz zu manch anderen auf dem Boot.

Nach 5 nautischen Meilen waren wir dann auch an unserem Bestimmungsort angelangt, wo das Sonar den Wal vermutet hat.

Kurz ein paar Sachen dazu: bei den Wal(en) handelt es sich um „Sperm Whales“. Das sind nicht etwa (wie Google es übersetzt) „Spermien-Wale“, sondern Pottwale – die größte Art unter den Zahnwalen. Vor Kaikoura erstreckt sich ein sehr tiefer Unterwasser-Canyon, wo es auch die Lieblingsbeute des Pottwals gibt, nämlich Riesen-Kalmare. Die sieht man zwar nicht an der Oberfläche, ab und an wird aber mal ein totes Exemplar an die Küste geschwemmt. Bisher größtes Exemplar war satte 15m groß, ziemlich enorm für einen Kraken. Der Pottwal wird jedoch noch größer (über 20m) – und wiegt wesentlich mehr. Ungefähr so groß wie unser Boot also und doppelt so schwer  (bis zu 40 Tonnen!).

Seine Lieblingsbeute neben den Kalmaren sind übrigens Haie, insbesondere Weiße Haie, die es auch zuhauf in diesem Gebiet geben soll. Da der Pottwal kein schneller Schwimmer ist, hat er eine besonders gemeine Waffe. Sein Sonar wird zu 160 Dezibel laut und tötet alles in der näheren Umgebung Unterwasser. Darum sollte man mit dem Wal auch besser nicht schwimmen. Bei den ganzen Haien, die da angeblich rumschwimmen, aber eh nicht so zu empfehlen. Wer mehr erfahren will, lest den Artikel oben oder benutzt die Suchmaschine Eures Vertrauens!

Am Sichtungsplatz angekommen hiess es dann Warten, bis der Pottwal auftaucht. Er muss nämlich hin und wieder mal an die Oberfläche kommen, um frische Luft zu schnappen, er ist ja schließlich ein Säugetier. Das Warten wurde jedoch nicht lang, da man gut die verschiedenen Seevögel beobachten konnte, die anmutig wenige Zentimeter über das Wasser gleiteten – darunter auch Albatrosse mit bis zu 3m Flügelspannweite!

Irgendwann hiess es dann, der Wal sei da. Es handelt sich nur um einen Wal, einen männlichen  „Resident“, der das ganze Jahr im Canyon dort lebt – die Weibchen und andere Männchen sind immer nur saisonal sichtbar. Das Besondere an Kaikoura ist aber eben, dass ein paar Pottwale das ganze Jahr über zu sehen sind. Natürlich liefen gleich alle Leute auf die eine Seite des Bootes, das schon fast in Schieflage geriet und knipsten, was das Zeug hält. Ich natürlich auch. Gesetzestechnisch muss sich das Boot min. 50m vorm Wal fernhalten, der dadurch kleiner erscheint als er eigentlich ist, zumal man meist nur ca. ein Drittel seiner gesamten Länge aus dem Wasser herausragen sieht. Plötzlich schwamm der Wal jedoch auf das Boot zu, und nur knapp 15m am Rumpf vorbei, was einen wahnsinnigen Blick ermöglicht hat, den ich unglücklicherweise nicht einfangen konnte, weil ich grade ein Video von ihm gedreht hatte. Danach ist er dann auch abgetaucht.

Die Tour war jedoch noch nicht zuende, sondern es wurde wieder ein bisschen gewartet, weil er womöglich bald nochmal auftauchen sollte. nach ca. einer halben Stunde passierte das dann auch, wenn auch ein paar hundert Meter entfernt. Unser Boot nahm also Kurs und wir hatten noch einmal Gelegenheit, dieses majestätische Tier zu bewundern – diesmal sogar im Hintergrund die noch schneebedeckten Berge hinter Kaikoura – traumhaft!

Ca. 10 Minuten liess sich der Wal Zeit Luft zu holen und seine Wasserfontänen hochzupusten, ehe er letztlich verschwand. Seine Schwanzflosse, die aus dem Wasser aufragte, war das letzte was ich von ihm sah, und fast das Schönste. Unglücklicherweise betätigte ich den Auslöser meiner Kamera eine Sekunde zu früh, sonst hätte man die Flosse noch besser gesehen. Aber auch so ein Top-Foto, das ihr unten bewundern dürft.

Dann ging es langsam zur Küste zurück, wo noch kurz die Robben dort besichtigt wurden – war allerdings nur eine da. Delfine oder andere Wale haben wir leider nicht gesehen, das ist Pech. Letzte Woche wurden z.-b neben Massen von Delfinen sogar ein paar Orcas gesichtet. In den Marlborough Sounds und der Tasman Region werde ich dazu jedoch vielleicht auch noch die Gelegenheit bekommen!

Nachdem ich grade etwas Essen bestellt hatte, direkt beim Whale-Watch kam die nächste, eigentlich vorhersehbare, Überraschung. Wenige Meter von meinem Platz gingen die anderen ICYE-Freiwilligen aus Christchurch vorbei – erkannt haben sie mich erstmal nicht. Ich bin hingerannt und habe kurz mit ihnen ein paar Worte gewechselt – doch diesmal umgekehrt, der Bus wartet nicht auf sie…

Da ich mich noch etwas in Kaikoura aufhalten wollte, bin ich durch die „Innenstadt“ (Straße mit ein paar Geschäften, Restaurants, Banken und Co.) zum Besucherzentrum gegangen und habe mich erkundigt, wo man noch gut ein bisschen Wandern könne. Am Strand dann zurückgegangen, stig ich in mein ziemlich warmes Auto ein und probierte den Parkplatz zu finden, von wo es zu diesem Wanderweg ging. Hab ihn, rein der Nase nach, auch auf Anhieb gefunden. Kurz vorher überholte ich jemanden, der mich dann, bevor ich losgehen wollte, wieder einholte und fragte, ob ich ihn wieder zurück nach Kaikoura mitnehmen könnte. Der Arme war nämlich fast schon 2h zu diesem Parkplatz gelaufen. Wir machten also die Wanderung zusammen und unterhielten uns dabei. Er kommt ursprünglich aus Kanada und arbeitet auch an einer Schule in Wellington für ein Jahr, allerdings als „richtiger“ Lehrer. War eine ganz nette Ablenkung, der Weg war nämlich steil. Leider konnte ich den eigentlich erwarteten Ausblick auf Kaikoura  und das Meer nicht geniessen, da der Pfad durch den Regenwald verlief und die Bäume eben die Sicht versperrten. Es war ein Rundweg, und wir brauchten ca. 45 min. um wieder am Carpark anzukommen. Evtl. fahre ich nächstes Wochenende nochmal hin und mache dann eine Tageswanderung zum Gipfel eines der Berge, die ihr unten auf den Fotos bewundern könnt.

Dann nahmen wir die Straße, die 15k schnurgradeaus bis zum Meer führt. Irgendwann habe ich ihn dann rausgeworfen und bin nach einem kleinen Einkauf im „New World“ zurück nach Culverden gecruist. War ein ganz netter Typ und mal eine gute Erprobung meiner Englischkenntnisse über eine Stunde ziemlich viel zu reden.

Jetzt gibt es noch ein paar Fotos als Entschädigung für da viele Lesen!

Enjoy it!

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Karte mit allen bisherigen (und geplanten) Routen!

Alle bisherigen und geplanten Routen

Nach ein bisschen Arbeit habe ich jetzt eine wunderschönes Karten-Kunstwerk erschaffen, das auf Eure Begutachtung wartet!

Das Bearbeiten und Veröffentlichen dieser Karte ist übrigens legal!

Ich denke, sie gibt einen ganz guten Überblick, wo ich bisher so war, und was ich in den kommenden Ferien auf der Südinsel noch machen werde.

Legende ist dort vorhanden, die Linien decken sich natürlich nicht immer (wenn auch größtenteils) mit den wirklichen Streckenverläufen. Bei Sachen in der näheren Umgebung hab ich auf mehrfarbige Routen teilweise verzichtet – so bin ich ja z.B in Hanmer fast jede Woche…

Die schwarzen Punkte sind bisherige bzw. geplante Übernachtungen – dann kann man sich vlt. noch ein bisschen besseres Bild machen, wo ich wirklich war, und wo ich nur mehr oder weniger durchgefahren bin ,)

Zur braunen Linie: das ist eine Alternativroute für die Sommerferien, die mir noch im Kopf rumspukt (setzt sich am Endpunkt dann mit der schwarzen fort), werde sie aber wohl nicht machen, ist zu lang und kostet zuviel sprit für 2 Tage, an denen ich den Weg machen muss (damit werde ich den Arthurs Pass leider wohl nicht überqueren…)

Hätte garnicht gedacht, dass man mit Paint sowas zaubern kann – sehst selbst!

Für bessere Qualität einfach draufklicken!

7 Dinge, an denen man merkt, dass man in Neuseeland ist!

Da nun das Kapitel der Frühlingsreise endlich abgeschlossen ist, wende ich mich interessanteren Dingen zu (für mich jedenfalls).

Im Laufe der Zeit haben sich diverse Dinge in meinem übertaktetem Gehirn angesammelt, die ich nun gerne loswerden möchte. Das ist nur ein kleiner Auszug, es werden sicher bald noch mehr folgen…

Viel Vergnügen also beim Lesen – es geht um Dinge, Ereignisse und Co, an denen man merkt, dass man sich in Neuseeland befindet!

– „Road Pizza“: was ist „Road Pizza“? Kann man das essen? Diese Frage stellt sich sicher gerade mancher Leser. Die Antwort: man kann – aber man sollte nicht! Denn „Road Pizza“ ist nicht eine der wahnsinnig leckeren Pizzen, die die Neuseeländer backen, es verdirbt einen eher den Magen! Bei „Road Pizza“ handelt es sich nämlich um zermatschte, platt gewalzte Tiere, die ständig die neuseeländischen Straßen verzieren. Oft sind es Hasen, mal ein Possum oder Marder, hin und wieder erwischt es auch Vögel, die den Genuss der „Road Pizza“ nicht wiederstehen können und somit selbst „platt wie eine Pizza“ werden – mit tomatenfarbenen Blut und Innereien als leckerer Käse. Da soll noch einer sagen, ich hätte keinen Geschmack!

– Vögel: in Zusammenhang mit diesem „Schocker“ zu Beginn stehen die vielen Vögel, die ständig zwitschernd die Gegend zum Leben erklingen lassen. So schön ihr Gesang auch sein mag – auf Dauer wird er nervig, und die Vögel an sich ebenfalls. Ständig muss ich im Auto abbremsen, weil waghalsige Vögel erst im letzte Moment zur Seite fliegen – sofern sie nicht zur „Road Pizza“ werden wollen – ein Schicksal, was manch Unglücklichem leider schon ereilt hat. Noch schlimmer sind jedoch die Vögel, die, sobald man ein Fenster nur einen Spalt offen hat, schamlos in die Häuser fliegen – aber ihren Weg nicht hinaus finden. Letztlich hatte sich einer in mein kleines Zimmer verirrt und flog ständig gegen die Scheibe (Vögel wissen nicht, was das ist!), bis ich ihn von seinen Qualen erlöste und durch Fenster öffnen in die Freiheit entlassen konnte. Wie dem auch sei, ob Kiwi, Weka, Kea oder Kakapo, oder die ungezählten anderen Vogelarten – Ornithologen werden an Neuseeland ihre reinste Freude haben!

– Kiwi-Englisch: ohne Frage, das Englisch hier ist leicht anders, als man es von der Schule gewöhnt ist. Um einen anderen Blogger nicht zu verärgern erlasse ich mal  einen Vergleich mit deutschen Dialekten – man kann sich aber vorstellen, worauf ich hinauswill. Das Englisch in dieser ländlich geprägten Gegend ist zwar mittlerweile gut zu verstehen, am Anfang gab es aber echt Probleme. So sprechen alle hier länger lebenden Leute z.B das „e“ immer als langgezogenes „i“ aus, was noch nicht sonderlich schlimm ist. Ich kann die Betonungen mancher Wörter scriftlich leider nicht wirklich wiedergeben, aber es ist schon recht witzig. Auch Abkürzugen sind sehr gebräuchlich. Da „thanks“ ja ein so unglaublich langes Wort ist, wird einfach „ta“ gesagt. Auch werden teilweise mehrere Wörter eines Satzes ohne Unterbrechung aneinadergereiht, was ungefähr so klingt: „Howisitgoink“ – ich übersetz es mal mit „Was geht“ – was so aber nicht ganz richtig ist…. Die Standardantwort meinerseits: „Fine, thank you“ oder „Fine, how are you going“. Diese Phrase wird einem von quasi jedem entgegengeworfen, auch im Supermarkt von den Regalauffüllern – in Deutschland wohl eher undenkbar. Ist etwas Gewöhnungssache – aber ja nicht schlimm, im Gegenteil…

– Autofahrt bei Nacht: wer in Neuseeland nachts Auto fahren möchte und über Land fährt, dem sei eine Sonnenbrille empfohlen. Nicht, dass man nicht sieht, wenn man mal wieder einen Hasen versehentlich mitnimmt, der, sobald er Licht sieht, immer über die Straße hoppelt. Vielmehr braucht man es als Schutz für den schädlichen Strahlen anderer Autofahrer. Denn was Fernlicht ist, scheinen die hier nicht zu wissen (vielleicht sind aber auch japanische Touristen :D). Ständig kommen mir Leute mit Fernlicht entgegen und schalten es  nicht aus .  es blendet ziemlich und nervt gewaltig, Ich bin jetzt schon ein echter Profi im Umgang mit der Lichthupe geworden deshalb. Meist peilt der Gegenverkehr dann, das sein Licht etwas grell ist – aber längst nicht immer. Dann hilft quasi nur noch der alte Trick, den jeder bestimmt in der Fahrschule gelernt hat….

– Toiletten: verspürt man mal wieder ein dringendes Bedürfnis? Wäre man in Deutschland in der Stadt, wäre ma  wohl verloren. Man kann natürlich in diverse Cafes, Restaurants oder Co. gehen aber das gilt ja als „unhöflich“ und wird manchmal garnicht geduldet. Fährt man mit dem Auto lange Strecken, dann bieten sich an Raststätten die Sanifair-Anlagen an – 50 cent Voucher (=Wucher – wie ähnlich die Wörter doch sind) zwar, nach der letzten Preiserhöhung aber (wie gut ich informiert bin..) scheinen es jetzt ja 70 cent zu sein. Ab und an gibt es vielleicht auch noch ein paar schmuddelige kostenlose Toiletten, aber auf die will man sich garnicht drauf wagen… Wie dem auch sei, in Neuseeland hat man damit keine Probleme. Jeder noch so kleine Ort hat zumindest ein öffentlich zugängliches Toilettenhaus, wo man kostenfrei, in einer hygienisch akzeptablen Umgebung seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann.

– Kühe und Schafe: Laut Wikipedia (wie seriös!) gab es 2008 33,9 Millionen Schafe in Neuseeland, sowie 5,3 Millonen Milchkühe und 4 Millionen Fleischrinder. Rechnen wir das mal auf die Bevölkerung um, so gehören jedem Neuseelaender mehr als 8 (volle) Schafe, und je min. ein Fleischrind und eine Milchkuh – genug also, um ein bisschen zu überleben, falls das Land sich mal autark versorgen muss. Tatsächlich sieht man, wo man auch hinsieht, Zäune über Zäune – und darin Schafe über Schafe bzw. Kühe und Rinder. Ob auf grünsaftigen Weiden der Ebene, auf Hügeln oder gar an Steilküste und Strand, überall trifft man auf diese armen domestizierten Wesen. Neuseeland ist weiß Gott kein Land für Vegetarier oder gar Veganer. Das kann man hier zwar auch durchhalten, ein schönes BBQ gehört im Sommer aber einfach immer dazu – mit schönem, saftigen, frischen Steak…

– Sonneneinstrahlung: Neuseeland besitzt eine nur sehr dünne Ozonschicht, was sich sehr auf die Sonneneinstrahlung auswirkt. So habe ich heute z.b die Warnung in der Zeitung gelesen, dass die Sonne am Tag auf einer Skala von 1-11 mit 10 benotet wurde, also schon extrem stark. Dabei habe ich es heute nichtmal als so extrem empfunden. Es wird dringend empfohlen (für die Kinder ist es Pflicht) breitkremprige Sonnenhüte zu tragen – und falls man sich mal etwas mehr entkleidet, sollte man sich dick einschmieren, das Gesicht sowieso immer. Und zwar mit Faktor 50+ oder höher, damit man keine Verbrennungen riskiert. Ich bin noch weitgehend verschont, bis auf die schon fast legendäre rote Nase (möchte ja Rudolph spielen zu Weihnachten!). Die Sonne ist aber extrem nervend, obwohl es „nur“ 25 Grad sind, fühlt es sich an wie 40. Ich weiß, dass hättet ihr jetzt auch gerne im nasskalten Germanenland, aber so wünschenswert ist da nicht… Da zieh ich fast die Kälte des Winters vor….

 

Das war es soweit, erstmal nur 7 Dinge, mehrere folgen bestimmt noch 😉

Mal wieder Schule!

Richtig gehört . mal wieder Schule!

Das heisst mal ein kleiner Zwischenstand über meine Arbeit und noch ein paar weitere Infos zum Schulsystem, als auch Schule für mich!

Denn gestern habe ich nach sehnsüchtiger Wartezeit endlich mal wieder Hausaufgaben aufbekommen! Ich mache ja nämlich jetzt einen „Defensive Driving“-Kurs, den mir mein Projekt ja freundlicherweise spendiert hat.

Ich sitze also mit ein paar jüngeren Leuten in der „Academy“ (Oberstufenraum) meiner Schule und höre den Ausführungen von John zu, der uns defensives, sicheres Fahren lehren will. John ist ein cooler Typ und hat den theoretischen „Unterricht“ gestern Abend sehr lustig gestaltet – am Ende gab es ein paar lustige Videos und Horror-Bilder von verunglückten Autos – schonmal zur Abschreckung!

Die Hausaufgabe, die wir zu morgen (dann gehts nämlich schon weiter) bearbeiten müssen, ist leider neben einen Fragebogen eine CD und damit leider nicht mit meinen Netbook kompatibel. Man sollte die CD aber entsprechend machen, vor allem weil das wohl der spaßigste Teil des Kurses wäre – beinhaltet nämlich ein Fahrsimulator. Als ich John sagte, dass ich die CD nicht benutzen könne, lud er mich sofort zu sich nach Hause ein, wobei sich auch herausstellte, dass seine Frau eine Lehrerin meiner Schule ist. Nachdem die CD auf den Schulcomputer nicht läuft, werde ich auch sein Angebot annehmen und morgen nach der Schule die CD durcharbeiten – bin ich mal gespannt!

Der Kurs war bisher durchaus interessant und hilfreich – und ich habe sogar quasi alles verstanden! Da kommt schon fast wieder Sehnsucht nach Schule auf, die in den letzten Monaten (1 Jahr zuvor) richtig viel Spaß gemacht hatte, muss ich zugeben… Naja, muss ich auf die Uni warten….

Sind aber jetzt noch 3 theoretische Abendkurse und dann ein praktischer  Teil, allerdings keine Prüfung, sondern rein zur Erprobung der gelernten Kenntnisse und fahrspezifische Fragen – im eigenen Auto zum Glück, weshalb meine Angst, im Schaltwagen (und damit Schaltlhebel links), unbegründet ist.

Für die Mitschüler ist der Kurs essentiell für das Erhalten ihrer vollen Fahrlizenz – hier in Neuseeland herrscht ein System mit ein paar verschiedenen Abstufungen, das ich noch nicht ganz durchblickt habe.

Wie dem auch sei, ich komme zur anderen Schule, der Amuri Area School.

Das ist, wie ihr sicher wisst, mein jetziges Projekt, das ich allerdings in 3 Wochen ja schon verlassen werde. Es ist nicht so, dass ich (wie von anderen gehört) Tage im Kalender abhake, aber ich freue mich wirklich auf die 6 Wochen Sommerferien. Die Arbeit ist relativer Alltag geworden und wird zunehmend langweilig – nichtsdestotrotz habe ich immer noch schöne Momente, z.B. heute als mir meine kleine Nachhilfe-Schülerin versicherte, „ich sei so cool“ und „ihr Freund“, obwohl grade sie durch ihre Unmotivation schon manch strengen Umgang meinerseits riskiert hat.

Auch die anderen Kinder sind traurig, dass ich nach den Ferien nicht mehr da bin – genauso geht es mir, ich werde die Kinder ziemlich vermissen, glaube ich! Was mich allerdings besonders nervt, sind die ganzen „petzenden“ Kinder – über Kleinigkeiten, die, wenn ich sie erwähnen würde, nur Kopfschütteln und Gelächter folgen würde. Neuseeländische ländliche Schulen scheinen noch ein echtes Idyll zu sein – es gibt nur 3-4 Kinder, die hin und wieder mal – meist untereinander  – größeren Streß machen.

An der Arbeit an sich hat sich nicht viel geändert – ich mache z.b immer noch jede Menge Pausenaufsicht, wo ich jetzt auch immer darauf achten muss, dass die Kinder ihre Sonnenhüte tragen (wegen der starken Sonnenstrahlung hier) und aufgrund neuer, verschärfter Regeln darauf achten, dass die Kinder in in einem speziellen überdachten Bereich ihr Essen essen, dort jedes einzelne kontrollieren, ob es aufgegessen hat, um dann die Erlaubnis zu geben, dass es spielen kann. War bei uns damals, soweit ich mich erinnere, nicht so.

Eine Sache, die mir hier auch auffällt, ist, dass man nicht sonderlich „kritisiert“ wird – ich jedenfalls nicht – aber vielleicht ist meine Arbeit ja auch einfach nur wunderbar 😀

Außerdem habe ich jetzt die Klassenverteilung der Grundschule verstanden. Es gibt jahr 1/2, Jahr 2/3, Jahr 4/5 und Jahr 5/6.

Die Kinder werden nicht benotet, sondern ihr persönlicher Fortschritt wird beschrieben und mit dem „nationalen Standard“ verglichen. Das sind Vorgaben der Regierung, wann ein Schüler bestimmte Sachen zu können hat. Die meisten Schüler meines Projekts liegen dabei „über“ dem nationalen Standard, worauf die Schule natürlich stolz ist. Das würden deutsche Politiker jetzt natürlich am „decile rating“ festmachen, das anzeigt, welchem „sozio-ökonomischen“ Einzugsgebiet die Schule zuzuordnen ist, auf Gutdeutsch also, welchen Bildungs- und Vermögenshintergrund die Einwohner der  Gegend haben. Die Amuri School kommt auf einen Wert von 8 aus 10, das ist ziemlich  „gut“. Wundert mich auch nicht in einem ländlichen Gebiet – Farmer sind nämlich grundsätzlich sehr wohlhabend hier in Neuseeland – an Landbesitz natürlich eh, aber wenn man sich deren Häuser und Autos anschaut und die als Hintergrund nimmt, auch…

Trotzdem gibt es auch einige „Migranten“ an der Schule, hauptsächlich aus Südamerika und den Philipinnen. Die sind aber vorbildlich integriert, sprechen gutes Englisch (immer noch besser als ich) und stehen ihren in Neuseeland geborenen Mitschülern meist in nichts nach – und falls doch gibt es soviele Lehrer hier an der Schule, die mit lernschwachen oder eben migrantischen (ein Neologismus!?) üben, damit die Kinder ein gesundes Niveau erreichen.

Zu dem kann man wohl sagen, dass insbesondere die schwächeren Schüler hier im Gegensatz zu Deutschland massiv gefördert werden, sodass selbst der schlechteste am Ende seiner Schullaufbahn noch ein relativ hohes Niveau haben wird – ich spreche natürlich nur für die Schüler hier, in den größeren Städten wird das ganz anders aussehen…

Die schwächeren Kinder sind also schlauer im Vergleich zu denen in Deutschland – die schlaueren (schlau in Hinblick auf Schulstoff) jedoch den Deutschen meiner Meinung nach unterlegen. Denn wirklich tief wird hier selbst in der Oberstufe nichts vermittelt. Was in Mathe hier in der Oberstufe gemacht wird, haben wir in der 9. Klasse gemacht. Allerdings ist die hier auch ganz anders strukturiert und ich habe keine Ahnung davon, alo lasse ich es mal sein, darüber zu lästern…

Fakt ist aber, wie ich letztens auch in den heißen Thermalquellen in Hanmer diskutiert habe, dass hier in Neuseeland  ein „braindrain“ herrscht, d.h. die wirklich schlauen Köpfe wandern alle in die USA, nach Asien oder Europa ab, weil ihnen Neuseeland nicht allzu viel bieten kann. Darunter leidet das Land natürlich – das sich für seine Erfindungen eigentlich rühmen darf (komm ich mal noch irgendwannwann drauf)

Soweit dazu – der Abschluss meiner Reise kommt in Kürze als Artikel

Sonntag gehts übrigens Whale-Watching in Kaikoura 🙂

Entscheidungen und Wochenende!

So, mal wieder was von mir.

Gestern fand ich eine Mail im Postfach, das es nun darum geht, ein neues Projekt auszuwählen. Wie ich leider festgestellt habe, stehen meine beiden Wunschprojekte in Wellington garnicht mehr zur Auswahl. Ich muss mich jetzt also anders entscheiden und möchte Euch daran teilhaben lassen.

Klar ist, dass ich auf die Nordinsel möchte, da die Gegend hier, wie schön sie auch ist, doch langsam langweilig wird und alles gesehen ist. Zumal es interessant ist den Lebensstil zu vergleichen – so habe ich schon öfters von den hier Einheimischen gehört, das die Südinsulaner viel netter, freundlicher, offener usw. sind.

Wie dem auch sei, diese 5 Projekte sind in meiner näheren Auswahl:

1. Vertical Horizon Adventure Camp (http://verticalhorizon.co.nz/)

2. Kauaeranga Valley Christian Camp (http://www.kvcc.org.nz/)

3. Finlay Park Camp (http://www.finlaypark.co.nz/)

4. Whangarei Heads School (http://www.whangareiheads.school.nz/welcome.php)

5. Mount Tabor Trust (http://www.mt-tabor.org.nz/index.html)

Könnt ihr euch ja mal anschauen, wenn es interessiert. Ich neige momentan zu ersterem, das ist ein Adventure Camp in Inglewood, an der Ostküste der Nordinsel, direkt bei dem 2500m hohen einsam in der Landschaft stehenden und auf Bildern traumhaft aussehenden Mount Taranaki 😀                                        Mit New Plymouth ist auch eine Viertelstunde entfernt eine größere Stadt in der Nähe, die bereits als lebenswerteste Kleinstadt (unter 50.000) der Welt ausgezeichnet wurde. Ich glaube, das könnte dort ganz nett werden – aber fraglich natürlich, ob ich auch überhaupt meinen Erstwunsch bekomme. Die anderen Camps sind aber auch an durchaus attraktiven Stellen, sodass es mir ehrlich gesagt, eigentlich relativ egal ist, wo ich hinkomme. Die Schule und die Behinderten-Einrichtung ist auch recht interessant, echt schwierig sich zu entscheiden.

Soviel zu diesem Sachverhalt. Gestern war ich mal wieder in Christchurch – eigentlich aus einem ziemlich banalen Grund: ich musste mir mal wieder die Haare schneiden lassen. Der Friseur hier in Culverden ist auf 5 Wochen ausgebucht und außerdem sogar noch recht teuer. Also bin ich in Christchurch irgendwo reinspaziert und sofort wurden mir in barbarischster Weise meine wunderschönen Haare abgesäbelt!

Nachdem es Freitag wieder extrem heiß war (nicht auszuhalten…), hat es gestern fast den ganzen Tag geregnet, auch in Christchurch. Ziemlich schnelle Wetterwechsel hier. Da ich aber nicht nur des Haare Schneidens wegen nach Christchurch gefahren bin, beschloss ich, nicht zuletzt wegen der Hysterie um den neuen „Harry-Potter“-Film ein neuseeländisches Kino aufzusuchen.

Meine Wahl fiel auf das „Hoyts“, eine Kinokette hier in Neuseeland, vergleichbar mit Cinemaxx. Ich muss aber sagen, die Sessel sind deutlich bequemer und weiter und selbst ich kann meine Beine vollständig ausstrecken im Kinosaal.

Dort saß ich dann nämlich auch und erduldete den zweieinhalb-stündigen „Harry-Potter-Film“, der mich nicht sonderlich überzeugt hat. Trotz seiner Länge passiert eigentlich ziemlich wenig – oder aber, anders betrachet, ziemlich viel, soviel dass man das meiste schnell wieder vergisst. Ich muss zugeben, als der Film anfing, wusste ich vor lautem „Herr-der-Ringe“-Fanatismus garnicht mehr, worüber der 7. Teil handelt – aber es fiel mir dann doch recht schnell wieder ein. Was auch gut ist, denn für jene, die das Buch nicht gelesen haben, könnte es Verständnisschwierigkeiten geben.

Aber ich möchte mich hier nicht auch noch als Filmkritiker betätigen und deshalb nur noch sagen, dass der Film immerhin ein paar Stunden gute Ablenkung bot – aber auch nicht mehr…

Nach einem kleinen Imbiss und der Suche meines Autos (diesmal hab ich die richtige Abzweigung genommen!) ging es dann an die Heimfahrt nach Culverden, die so langsam echt ermüdend wird. Noch 3-4 mal werde ich die Strecke machen – trotz der ganz netten Landschaft ist es aber irgendwann zu viel ständig die 100km nach Christchurch  zu fahren – geht ja auch an den Sprit.

Heute Abend geht es für mich dann noch mal wieder nach Hanmer Springs in den heißen Quellen relaxen, ich muss nämlich noch meine 10er-Karte, wo ich noch ein paar Punkte drauf habe, in den nächsten 3 Wochen abgelten. Dort kann ich dann auch schön entspannt nochmal nachdenken, für welches neue Projekt ich mich entscheide – morgen werde ich das dann an den ICYE schicken!

Pimp my Blog

Ich habe und werde in den nächsten Tagen das äußere Erscheinungsbild des Blogs noch etwas verändern, insbesondere für die Übersichtlichkeit.

Sind nämlich schon ganze 55! Artikel, die ich geschrieben habe. Die habe ich jetzt erstmal in Katgorien sortiert, damit ihr leichter finden könnt, was euch interessiert. Die Such-Funktion habe ich auch aktiviert.

Und ein Bild von meiner Reise schmückt jetzt den Header!

Seid gespannt, was ich noch so mache…

Der Poet in mir…

Ich habe mich gestern Nacht an einem einsamen Ort in der Wildnis poetisch betätigt (mehr dazu denmnächst) und möchte Euch das Ergebnis nicht lange vorenthalten. Es sind nur ein paar Gedanken, die  mir in der Stille kamen, in einfachen jambischen Reimen (bei der Betonung beachten) zusammengefasst:

Der Himmel voller Sternenglanz

der Mond, der um die Erde tanzt,

die da liegt wie ein blauer Ball

seit lang vergangnem Urzeit-Knall.


Die Dunkelheit am Meeres Strand,

die Wellen auf dem feinen Sand,

der da liegt wie seit Ewigkeit,

und liegen bleibt für lange Zeit.


Die Zeit ist ein Mysterium,

mal währt sie noch, mal ist sie um.

Veränderungen jeden Tag,

ob gut, ob schlecht, wie man es mag.


Die Dunkelheit am Meeres Strand,

die Wellen auf dem feinen Sand,

werden sie ewig weitergehn?

Was wird mit unsrer Welt geschehn?


Der Tag ist fern, die Nacht ist weit

dann wenn herum die Ewigkeit,

die Mutter Erde jetzt noch bleibt.


Doch wenn gekommen diese Zeit,

wo alles nach dem Ende schreit,

geschieht was einst war prophezeit.