Bilder: Gibraltar (& Affen)

Springen wir nun schon zu Gibraltar, da Marokko bis zum Schluss warten muss. Ich will nicht viel erzählen, aber folgendes: mein Tag dort fiel zufällig auf den Nationalfeiertag der dortigen Bewohner, der fanatisch gefeiert wird.“Nie wieder Spanien“ steht auf vielen T-Shirts, sämtliche Bewohner Gibraltars sind rot-weiß gekleidet und man sieht ihnen ihren Stolz so richtig an. Da wurde mir richtig warm ums Herz. Jede Nation, insbesondere die kleinsten der kleinen, haben ein Recht auf Selbstbestimmung!

Fast alle waren auf einem zentralen Platz versammelt oder strebten dorthin, dementsprechend ausgestorben war die Stadt, von der ich nicht sonderlich viel sah. Die Seilbahn auf den Felsen von Gibraltar war entgegen meiner Bedenken glücklicherweise geöffnet, sodass ich schon bald oben die atemberaubenden Blicke bis nach Afrika geniessen konnte. Auch ich wurde angeblickt. Von der einzigen Population von Affen in Europa, die hier auf dem Felsen von Gibraltar, einst von Mauren eingeführt, leben und sich seitdem prächtig vermehrt haben. Ich muss sagen: hier wäre ich auch gern Affe! Und ich habe gemerkt: Affen sind uns doch so ähnlich…

Ich erkundete den Felsen zu Fuß, was eine ganz schön anstrengende Sache mit steilen An- und Abstiegen ist, besuchte eine große Höhle mit Konzertsaal innendrin, stieg schwindelerregende Treppen ins Ungewisse hinab, die wohl sehr selten benutzt werden (und kehrte nach einer Viertelstunde um, da ich nicht wusste wohin und ich nichts zu Trinken mit hatte), genoss die Aussicht und die Affen, besichtigte eine maurische Burg und Gänge innerhalb des Felsens (der ganze Felsen ist von Dutzenden Kilometern Tunneln durchhöhlt) und bahnte mir langsam meinen Weg zu Fuß abwärts den Felsen – auf gut ausgebauten, wenngleich engen Straßen, auf denen man bis zum Gipfel hochfahren könnte und einer ziemlich langen steilen Treppe, um den Weg etwas abzukürzen.

Später, als ich mit meinem Hab und Gut wieder nach Spanien über die Grenze marschieren wollte, musste ich erst noch die Landebahn des Flughafens passieren. Die trennt nämlich die ganze Halbinsel komplett ab – zum Glück kam grad keine Maschine. So bekam ich doch noch meinen Bus in der spanischen Nachbarstadt La Linea de la Concepcion..

Jetzt aber zu den vielen Bildern von Gibraltar,das ich aufgrund fehlender Zeit garnicht so erkunden konnte wie geplant. Aber ein andermal!

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