Adios Granada, Hola Marokko

Heute habe ich bereits Granada verlassen. Es waren drei wahnsinnige Wochen, die ich sehr vermissen werde. Soviel gesehen, soviel unternommen, soviel gelernt. Nicht nur die Sprache, sondern auch vieles anderes – wie ich noch in einem Extra-Artikel darlegen werde.

Schon 1500 Fotos sind geknipst und es duerfte noch ein Tausender dazukommen. Nicht nur, aber vor allem hier in Afrika. Ich setzte heute naemlich den Fuß auf den Afrikanischen Kontinent, auch wenn der Teil dieses Kontinents noch zu Spanien gehörte. Die Hafenstadt Ceuta (sprich: Ze-Uta, eine der zwei Enklaven Spaniens in Afrika (die andere ist Melilla) ist nicht sonderlich schön und hermetisch abgeriegelt.

Im Schengen-Europa ohne Grenzen der heutigen Tage gibt es sowas nicht mehr – deshalb war es interessant einmal eine extrem gesicherte EU-Außengrenze mit dem Bus zu überqueren.Konstanz ist zwar auch EU-Außengrenze – die Schweiz und Marokko sind aber wohl kaum zu vergleichen. Wobei ich sagen muss: das, was ich bisher gesehen habe, istinfrastrukturell deutlich besser als in Andalusien. Gibt auch nicht soviele Olivenbäume – zum Glück!

Der Grenzuebertritt dauerte jedenfalls ewig – Polizisten kontrollierten unseren Bus und so weiter. Die ganze Grenze – Fotos sind verboten – ists chon fast einen Kilometer lang, aber nur wenige Meter breit – eingeengt von Meer und Berg . von der spanischen bis zur marokannischen Schranke dauert es also , dazwischen Dutzende Grenzschuetzer ptroullierend und viele Marokanner mit Säcken auf den Rücken, die die Gelegenheit nutzen, in Ceuta günstig einzukaufen bzw. sich mit Sachen einzudecken, die es hier in Marokko nicht gibt. Wir befinden uns jetzt schliesslich in einem islamischen Land. Kein Alkohol also. Der Supermarkt, den ich mir schon anschaute, hatte aber ohne Zweifel westliches Niveau. Nur mit Euro kann man nicht zahlen – erstmal mussten Dirham abgehoben werden.

Interessant war uebrigens auch die Schiffahrt hin nach Afrika. Die Straße von Gibraltar ist schon sehr wild, die Hälfte der Passagier lag bleich in der Ecke mit den bekannten Tüten. So eine Schaukelei habe ich auch noch nie erlebt. Mein Magen hat sich aber glücklicherweise nicht umgedreht. Stattdessen genoss ich das Panorama des von Wolken eingehüllten Felsen von Gibraltar, auf dem ich Montag wohl noch steigen werde bzw. das der herannahenden afrikanischen Küste.

Jetzt klingt der Abend in unseren 3-Sterne-Hotel aus und ich habe erstmals seit 3 Wochen wieder Internet auf meinem Laptop. Wie schön. Bald ist aber Schlafenszeit – hier ist eine Stunde Zeitverschiebung zurück, sont wuerde ich das schon tun. Denn morgen wird ein anstrengender Besichtigungstag. Tetouan und Tanger warten auf mich, am Sonntag steht noch Chefchaouen auf dem Programm. Ich bin sehr gespannt und freue mich total, Marokko kennenzulernen!

 

 

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