Ein Lebenszeichen aus Spanien II

Hola,

Granada gefaellt mir immer besser – leider ist es am Freitag schon vorbei. Dann folgt aber noch eine Woche voll an neuen Eindruecken, auf die ich mich sehr freue. Ein Angebot der Schule hat meine Reiseplanung etwas durcheinandergewirbelt, jedoch positiv. Freitag geht es gen Afrika. Mit der Faehre in die spanische Enklave Ceuta und dann weiter in die marokannischen Staedte Tanger, Tetouan und Chefchaouen. Waehrend die anderen Teilnehmer wieder nach Granada fahren, werde ich in Gibraltar bleiben. Von dort aus geht es am naechsten Tag, nachdem ich Gibraltar kennengelernt habe, in die Stadt Cadiz am Atlantik. Am naechsten Tag ueber Jerez de la Frontera nach Sevilla, wo ich zwei Naechte bleiben werde. Eventuell einen tag nach Huelva – das entscheide ich spontan. Donnerstag geht es dann mit einem Zwischenstop in Ronda nach Malaga, von wo aus ich am Freitag Abend zurueck nach Deutschland fliegen werde.

Wie man sieht ein spannendes, aber sicher anstrengendes Reiseprogramm innerhalb einer Woche, das 14 Monate nach Neuseeland so langsam aber mal wieder Zeit wird.

Am Wochenende war ich noch in Trevelez, eine der hoechstgelegenen Doerfer Spaniens am Fusse des 3483m hohen Mulhacens (hoechster Berg der spanischen Halbinsel), das bekannt fuer seinen Schinken ist, der tatsaechlich ausgezeichnet schmeckt. Die Gegend der Alpujarras bzw. der Nevada ist auch wunderbar schoen – wenn auch karg, schroff und lauter Olivenbaeume. Andalusien ist naemlich das Griechenland Spaniens. Keine Industrie, viele Touristen, noch mehr Olivenbaueme. Viel Historie, Straende, gutes Essen, aber hohe Arbeitslosigkeit. Die schon recht krassen 30% hier in Granada kriegt man aber garnicht mit.

Sonntag war ich noch in Almeria, eine haessliche stadt am Mittelmeer, nur die Burg, die Alcazaba, ist einen Besuch wert. Das Wetter war auch eher schlecht, sodass an Baden nicht zu denken war. Trotzdem ein angenehmer Tag auswaerts.

Fuer mich heisst es jetzt noch die Woche geniessen, die letzten Zeilen meiner Hausarbeiten zu beenden und die spanische Sprache weiter zu perfektionieren. Adios!

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