Ein Wochenende in Thüringen

Morgen zieht es mich nach Thüringen. Zum ersten Mal in meinem Leben (echt jetzt) betrete ich dieses Bundesland. Ich übernachte dort sogar 2 Nächte, in dem noblen Kaff – soll ein Luftkurort sein – namens Friedrichroda.

Anlass ist ein Rück-Rückkehrertreffen meiner Neuseeland-Austauschorganisation ICJA, wo sich ein paar Leute des letzten Jahrganges nochmal wiedersehen und zu gewissen Themen arbeiten. Wenn ich mich richtig erinnere, soll es z.B. um Entwicklungspolitik gehen. Als powalter kann ich da natürlich nicht nein sagen und nehme das gerne mit, auch wenn ich garkein „weltwärtsler“ war.

Der Andrang schien sich in Grenzen zu halten – nicht verwunderlich, da entweder viele Leute die Semesterferien für einen Besuch in ihrem Gastland nutzen (wenn es nicht soweit weg ist wie Neuseeland…) oder viele auch noch mitten in der Klausurenphase sind.

Mit der bin ich durch – die Hausarbeit werde ich Montag aktiv anfangen. Die jeweils knapp 7h Bahnfahrt, die mir bevorstehen, bieten aber schonmal eine gute Gelegenheit, einen groben Überblick zu bekommen.Von Konstanz mit 5x Umsteigen über Offenburg, Mannheim, Fulda, Eisenach und Frotstätt soll es letztlich nach Friedrichroda gehen. Ich bin gespannt.

Nachdem ich mich über F.A. von Hayek bereits bestens auskenne, werde ich nach 14h Bahnfahrt mich am Sonntag Abend dann auch gebührend über J.S. Mill auskennen – hoffentlich jedenfalls genug, um meine Hausarbeit beginnen zu können. Die trägt nämlich den Titel „Der Begriff der Freiheit bei Hayek und Mill“. Ein Vergleich, der sich garnicht so einfach gestalten dürfte.

Jetzt freue ich mich aber erstmal auf das Seminar, ein paar bekannte und ein paar neue Gesichter und ein schönes Wochenende. Nicht freuen tue ich mich auf die vegetarische Verpflegung – denn diesen dogmatischen Vegetarismus meiner Austauschorganisation ICJA kann ich nicht ab. Aber  kann ich mit leben und ich werde das Wochenende wohl auch überleben 😉

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2 Kommentare

  1. Bernhard

     /  Mai 2, 2012

    Hallo Christoph, schön dass du noch Lust auf den ICJA hast! Ich würde mich freuen, dich auch auf der Jahresversammlung in 1,5 Wochen in Rotenburg zu sehen – auch dein Engagement bei den Piraten klingt spannend (auch und grade in deiner Position)! Dort lade ich dich auch gerne aufein regional „erzeugtes“ Bio-Steak ein und wir können über den Veterarismus im ICJA schwätzen – ich esse selbst gerne mal Fleisch und habe den nie als dogmatisch erlebt sondern als politisches Statement für Nachhaltigkeit, dass auch geschmacklich allermeistens niemandem wehtut. Viele Grüße, Bernhard (ICJA-Schatzmeister)

    Antwort
    • Hallo Bernhard,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Zur Jahreshauptversammlung werde ich dieses Jahr, auch wegen Terminüberschneidungen nicht kommen, aber ich halte den ICJA unter Beobachtung!
      Vegetarimus-Schwätzereien hatte ich schon oft genug – aber auf das Bio-Steak hätte ich mich jetzt echt gefreut.
      Vielleicht ein andermal!

      Grüße,
      Christoph

      Antwort

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