Ein Anfang in Konstanz

Jetzt bin ich Student! Der Studentenausweis ist abgeholt (nach einer halben Stunde Schlange stehen), das Studi-Ticket auch (wofür hab ich eigentlih mein Fahrrad mitgenommen?) und in der Mensa habe ich auch bereits gegessen. Indonesisches Pfefferhuhn mit Ananas und Rosinen, dazu Kartoffelklöpe – garnicht mal so schlecht. Einschließlich einem großen Glas Fanta kommt man auf 2,80 € (da wäre sogar noch ein Salat inklusive und es gibt noch günstigere Angebote) – die Mensa werde ich dann häufiger mal aufsuchen, da es um meine eigenen Kochkünste ja eher schlecht bestellt ist.

Heute Abend gibt es meine Leibspeise Tomate mit Mozzarella in Olivenöl – frisch heute eingekauft im Kaufland, das nur etwa 3 Minuten entfernt liegt. Da kriegt man alles,auch preiswerte Sachen und muss nicht allzu lange schleppen. Neben Lebensmitteln für die nächsten Tage auch noch andere Dinge des täglichen Bedarfs – der ohnehin nicht allzu große studentische -Geldbeutel verliert also bereits einiges an Gewicht. Verhungern werde ich aber wohl nicht – verdursten schon garnicht – das Bodenseewasser ist nämlich höchst transparent und  trinkbar. Merkt man schon, wenn man 3 Meter in die Tiefe schauen kann.

Mit der Konstanzer Stadtverwaltung wollte, habe ich heute aber nicht herumgeschlagen. Der große Andrang nach dem „Tag der Deutschen Einheit“ (der mich gestern wegen ungeöffneter Supermärkte fast umkommen ließ) war schon zu spüren, als ich meine Nummer zog, verließ ich aber geschwind das Bürgerbüro. Waren nämlich noch 100 Leute vor mir dran – das Büro jedoch auch nur noch 90 Minuten geöffnet. Also morgen – in aller Frühe!

Neben all dem Organisatorischen habe ich auch bereits einige Leute kennengelernt – gestern waren wir 12 Leute überwiegend aus meinem Studiengang Politik- und Verwaltungswissenschaften, die sich (Facebook sei dank) verabredet hatten, um Konstanz mal nachts zu erkunden.

Der Abend führte uns in eine nette Bar, den Klimperkasten, wo mein stilecht in einem Whiskeyglas eingeschenkter Weißwein für Wasser gehalten wurde, was mir gleich spöttische Kommentare einbrachte, ob ich Antialkoholiker sei. Das bin ich nicht – ich habe viel vielmehr einen guten Wein in mein Geschmacksrepertoire aufgenommen. Freut ein paar Leute bestimmt!

Heute Abend geht es mit überwiegend denselben Leuten in einem Irish Pub, morgen nachmittag starten dann auch bereits die Ersti-Höfe, eine von der Fachschaft organisierte Einführungsveranstaltung irgendwo in einer Herberge in tiefster badischer Provinz. Wird sicherlich sehr interessant!

Das als kleiner Einblick in den Start meines Studentenlebens, allzu transparent werde ich darüber in Zukunft aber nicht mehr berichten.

Berichten kann ich aber bereits jetzt schon: ich scheine die richtige Wahl getroffen zu haben !!!

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