50 Fotos Tag 1 vom Central North Island-Trip

Um nicht nur Fotos auszustellen, noch eine kleine Anekdote von heute:

ich war natürlich mal wieder mit Kevin in der Kirche und dort war Abendmahl angesagt. Ich wartete, bis alle anderen durch waren und ging dann mit Kevin nach vorne, wo ich ihm ein wenig vom Brot abbrechen wollte. Er hat mich mit seiner gewaltigen Kraft aber gleich weggezogen und hat sich selbst bedient. Nicht etwa so ein kleiner Krümel wie ich hatte, sondern das halbe Brot, was er gleich draufhin dreist verspeiste, ohne erst das „Blut Christi“ in Form von Traubensaft zu trinken oder auf die Gemeinde zu warten. Das sorgte natürlich für etwas Schmunzeln! Sollte ich eigentlich auch mal machen, wo ich doch nicht mehr im christlichen Sinne gläubig bin. Drum bete ich auch kategorisch nicht mit und singe nur die Zeilen, die ich mit mir vereinbaren kann.Das ändert aber nichts dran, dass ich die Gemeinschaft dort in der Kirche wie auch die Lieder sehr bereichernd finde und dort gerne hingehe. Das musste bloss mal gesagt werden!

Was Kevin betrifft: es wird echt hart für mich, mich von ihm zu trennen, wo er doch ständig ankommt und umarmt werden will. Ich hab ihn versucht zu erklären, dass ich bald weg bin, aber er versteht das nicht, denke ich. Ich, so wurde ich schon mehrmals gelobt, habe wesentlich dazu beigetragen, dass Kevin deutlich aktiver sei und glücklicher wirke.

Bevor ich Neuseeland verlass, hat Kevin jedoch auch noch Geburtstag. Ganze 50 Jahre wird er alt – am nächsten Sonntag. Dann gibt es eine ordentliche Feier und von mir natürlich auch ein Geschenl, eine „kokoko“, die er so gerne geniesst, aber selten bekommt. Gemeint ist ein koffeinhaltiges, schwarzes Erfrischungsgetränk, das ich persönlich nicht ausstehen kann. Ich stehe ja eher auf das braune Zeugs namens Lemon & Paeroa, von dem ich mich ebenfalls kaum noch trennen kann. Ich hoffe, ich verdurste nicht in Deutschland, weil ich nichts anderes mehr trinken kann.

Nun genug der Worte, ich lasse ein paar Bilder zu Euch sprechen, vielfältigste Landschaften, ob  Tauposee, die Vulkane, grünes Hügelland,  Schluchten, Flüsse was auch immer.All das durfte ich an einem Tag in mich aufsaugen :)!!!

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Tag 2 (Teil 2): Wairoa-Opotiki

Von Wairoa führen drei Wege Richtung Norden. Einerseits die Reise durch den Te Urewera Nationalpark, vorbei am Lake Waikaremoana, die ich bereits am 1. Weihnachtstag zusammen mit Jonas auf unseren Weg nach Rotorua gemacht habe.

Andererseits gibt es noch den SH2, der entlang der Küste von Wairoa nach Gisborne führt, entlang der Mahia Peninsula. Wer ein gutes Gedächtnis hat, weiß, dass ich auch diese Strecke schon absolviert habe.

Doch es gibt noch eine dritte, wenig befahrene Strecke, die sich durchs Inland nach Gisborne schlängelt. Die fuhr ich dann auch und konnte mich, wie sollte es anders sein, an grünen Hügeln mit vielen Schafen ergötzen. Knapp 140km sind es von Wairoa nach Gisborne über diese Strecke, es gibt nur winzige Siedlungen wie z.B Tiniroto, wo ich einen kleinen Stopp machte. Da gibt es eigentlich ein „Arboretum“, also eine Pflanzung verschiedener Bäume, die ich mir anschauen wollte, bot doch der Herbst eigentlich ein schönes Blätterspiel. Diese Attraktion fand ich aber irgendwie nicht, obwohl ich dem Schild folgte und 15km einen einsamen Schotterweg weiter inland folgte. Dort kam ich mir dann wieder mal richtig abgelegen vor. Aber die Landschaft hat durchaus seinen Reiz – auch wenn die üblichen grünen Hügeln dominieren.

Eigentlich hat die Strecke sonst nichts besonders zu bieten – ich wollte nur etwas Abwechslung haben. Statt über die eher flache Ebene entlang der Küste ging es hier ständig irgendwelche Hügel hinauf, von einem relativ nahe an Gisborne hatte man dann sogar noch eine nette Aussicht bis zum Meer. Es gab extra einen Aussichtspunkt, der aber abgesperrt war mit einer Schranke. Ich überwand sie und oben angekommen merkte ich den Grund der Absperrung. Bäume versperrten die Sicht vollständig – man konnte also nicht viel sehen – geschweige denn fotografieren. Also ging es weiter, meist bergab, bis man wieder ungefähr auf Meereshöhe angekommen war, vorbei an den Weinbergen und Obsthainen rund um „Gizzy“, welches ich aber links rechts liegen ließ, denn ich wollte trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit (ca. 4 Uhr) mein letztes Ziel noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen.

Auf Irrwegen steuerte ich über kleine Straßen, die eigentlich als Abkürzung gedacht waren, sich jedoch nicht so anfühlten; kam jedoch trotzdem bald wieder auf dem SH2 an, der von Gisborne nach Opotiki führt. Die Reise zwischen den beiden Städten hatte ich ja auch bereits gemacht – allerdings auf den langen, beschwerliche, aber lohnenswerten Weg um das East Cape herum. Die SH2 ist die schnelle Route, nur etwas mehr als 2 Stunden und kann auch mit einer Besonderheit aufwarten. Direkt hinter Opotiki beginnt nämlich eine satte 50km lange Schlucht, die Waioeka Gorge, durch die die Straße führt. Nun muss man das ganze vielleicht nicht unbedingt als Schlucht definieren, doch es fühlt sich so an. Neben der Straße plätschert der Fluss Motu, direkt daneben auf beiden Seiten ragen hohe, steile Felswände und meist dicht bewaldete Hügel empor, anfangs nur um die 400m, letztlich aber sogar bis 1000m. Nur an wenigen Stellen ist es etwas breiter – dort wurden früher dann Siedlungen gegründet. Man war – man kann es sich fast denken – dort nämlich auf der Suche nach Gold. Von den Siedlungen sind meist nur noch ein paar Relikte übrig, die aber touristisch aufbereitet die Besucher anlocken. Fast durch die gesamte 50km lange Schlucht zieht sich neben der Straße ein breiter Standstreifen, sodass man auch problemlos Fotos machen kann. Von der Möglichkeit habe ich auch ausführlich Gebrauch gemacht, bis es langsam aber sicher dämmerte. Bis ich von Gisborne dort angekommen war, war nämlich eine weitere Stunder durch übliches Terrain vergangen. Und es war, wenn ich mich nicht täusche, kürzester Tag des Jahres an diesem Tag.

Viel mehr kann ich zur Waioeka Gorge auch nicht beitragen, aber es war zumindest ganz nett, auch wenn ich die letzten 20km aufgrund von Dunkelheit kaum noch was sehen konnte. Ein paar Kilometer aus der Schlucht heraus liegt auch schon das Städtchen Opotiki, wo ich ja Mitte Januar nach dem Sydney-Trip meine Nordinsel-Rundreise sozusagen begonnen hatte.

In derselben Herberge wie damals, geleitet von einer deutschen Familie, kehrte ich ein und genoss mein Abendessen aus Kumara und verbrannten Schnitzel, während die anderen Gäste einen frisch geangelten Schnapper ausnahmen und aufaßen. Nichts für mich!

Ich wartete dann noch auf einen heißersehnten Anuf, während ich eines meiner Bücher aus der Bibliothek las – „The Winner“ von David Baldacci. Absolut brilliant geschrieben und noch besser als die beiden anderen Bücher, die ich bereits gelesen hatte. Er hat aber noch einen Haufen anderer Bücher, mal schauen ob ich in Deutschland da dran komme.

Bei dem heißersehnten Anruf handelte es sich um die Zu-/ bzw. Absage für meinen White Island Trip. White Island ist Neuseelands aktivster Vulkan, auf einer Insel 40km von der Küste entfernt. Nicht nur der Vulkan selbst wäre hochinteressant, sondern man sieht auch während der Fahrt dorthin mit ziemlich sicherer Wahrscheinlichkeit Massen an Delfinen un sogar Wale und Co.

Aufgrund der Wettervorhersage am anderen Tag hagelte es leider eine Absage. Am Sonntag sollte es auch nicht klappen, nur um es schonmal zu erwähnen. Damit hatte ich es an 4 Tagen versucht (während meinem Reisemonat nämlich bereits auch) und bin immer gescheitert. Aber was nichts geworden ist, kann ja noch werden.So habe ich auf der weitgehend erkundeten Nordinsel ja noch ein Ziel, für das sich das Zurückkommen lohnt!

Das war es für den zweiten Tag – morgen werde ich viele Bilder aus den ersten zwei Tagen online stellen. Die gab es ja schon lange nicht mehr…

 

Tag 2 (Teil 1): Taihape-Wairoa

Dann machen wir mal weiter:

kurz zum gstrigen Tag: wenn man kein Auto mehr hat, leiht man sich eben eins! Das tat ich auch, um zu einen der Mt-Tabor-Häusern in der Stadt zu fahren, wo ich bisher auch noch nie gewesen bin. Dort arbeitet der mexikanische Freiwillige Pablo und dort sollte ich mich mit Kate treffen, die ICYE-Koordinatorin hier in Neuseeland. Reichlich spät zwar (hätte man besser vor 2 Monaten machen sollen), aber besser als nichts. Auch sie war reichlich spät, ganze 2 Stunden musste ich auf sie warten, für einen kleinen halbstündigen Austausch. Aber war ganz nett. So erfuhr ich auch immerhin, dass wir bei unserem Abschluss-Seminar wohl Paintball spielen werden. Verspricht also vielleicht doch noch etwas Spannung!

Danach war ich noch bei Westgate ein bisschen Einkaufen und habe mein Bank-Konto bei Westpac gekündigt – das verlief schnell und unkompliziert. Auf der Rückfahrt nach Helensville (ich „durfte“ den Wagen so bis 18 Uhr benutzen) nahm ich am späten Nachmittag dann auch noch die Möglichkeit wahr, ein letztes Mal Muriwai Beach anzusteuern, wo ich im Auto meine scharfe Hell-Pizza (ebenfalls ein letztes Mal) verzehrend, die Tasmanische See und ihr Übergang auf Neuseeland beobachtete. Ging dann auch nochmal ein bisschen rum, schaute mir die Gannet-Kolonie (Tölpel) an und genoss dieses sehr schöne Stück Neuseeland – einer meiner Lieblingsorte hier. Ich nahm mir Zeit und blieb dort, bis ich die Sonne im Meer versinken sah. Nochmals ein schöner Abschluss, der mich ganz sentimental werden lässt.

Heute habe ich bis 4 Uhr geschlafen, ordentlich mit Tobi geskypt und ansonsten die Vorzüge eines endlich wieder vernünftig funktionierenden Internets genossen…

Um auf den Trip zurückzukommen: an jenem Freitag Morgen stand ich nach guten 11 Stunden Schlaf trotzdem bereits gegen 7 Uhr auf und war ganz überrascht, dass die Landschaft fast weiß  war. Kein Schnee zwar, aber doch ordentlich Frost, der auch vor meinem Auto nicht haltmachte. So verzögerte sich meine Abfahrt, weil ich erstmal Scheiben freikratzen musste. Da ich zu schlau bin, um zu kratzen, nahm ich mir einfach einen Kochtopf, füllte ihn mit lauwarmen Wasser und schüttete es über die frostigen Scheiben. Schon war der Frost weg und die Scheiben frei. Das Auto lief unterdessen warm und überraschte mich dann auch mit einer angenehmen Betriebstemperatur, als ich mich auf den Weg machte, der jedoch nicht nach Süden oder Norden führte.

Ich fuhr nämlich von Taihape aus nach Osten – das geht tatsächlich und war sogar der Grund überhaupt bis nach Taihape zu fahren. Von Taihape windet sich nämlich eine Straße über die Berge der Kaweka Ranges 150km östlich in die Hawkes Bay Region nach Hastings bzw. Napier. Die war früher der einzige Verbindungsweg nach Taihape, als es den  SH1 noch nicht gab. Damals kann man sich das dann tatsächlich gut als isolierteste Stadt Neuseelands vorstellen.

Damals war die Straße zu großen Teilen auch noch Schotter, eine Begebenheit die sich gewandelt hat. Mittlerweile ist alles asphaltiert, was eigentlich schade ist, nimmt es der Strecke doch einen gewissen Charme. Gegen die extremen Steigungen half das jedoch auch nicht – die behält die Strecke immernoch und wird grade deshalb auch von nicht allzu viel Verkehr befahren. Wohnmobile z.B sollten dort besser nicht fahren, zu steile und zu viele Aufstiege bzw. enge Abfahrten. Das machte für mich natürlich den Reiz aus, weshalb ich diese als „Gentle Annie“ bekannte Strecke machen wollte, nicht zuletzt natürlich wegen der Landschaft.

Von Taihape aus ging es, wie gesagt, östlich ins bekannte Hügelland hinein, was durch den Frost noch grün-weiß einen netten Anblick bot. Die aufgehende Sonne tauchte den Himmel dazu in ein angenehmes Licht. Überhaupt war der Himmel an diesen Tag sehr interessant. Wegen solch einem Himmel verdankt Neuseeland seinen Namen Aotearoa – was ja bekanntlich „Land der langen weißen Wolke“ bedeutet. Solch  Wolkenphänomen ist mir in Deutschland nie aufgefallen, konkret beschrieben sind es extrem feine, dünne Wolken die den Himmel komplett bedecken, ab und an kann man trotzdem einen bläulichen Schimmer noch bestens entdecken. Die Sonne scheint hindurch, wird jedoch größtenteils verdeckt, Regen gab es keinen einzigen. Von den Bedingungen her also eigentlich perfekt.

Bald stieg die Straße schon steil an und windete sich die Hügel hinauf, nur ab und an kann man ein paar Farmen vorbei, ansonsten weites, grünes Hügelland mit vielen Schafen. Nach Erklimmen einiger Höhenmeter hatte man dann bald das Vergnügen, den weißen Mt Ruapehu in der Ferne aufragen zu sehen, teilweise natürlichg nur über den grünen Hügeln. Etwas später auf der Strecke konnte man sogar noch die Spitze des Mt Ngaurahoes sehen, der mir ja noch gut in Erinnerung ist. Überhaupt ist die Landschaft traumhaft und bietet meiner Meinung nach eine der letzten verbliebenen Stücke abgelegener Natur zumindest auf der Nordinsel. Irgendwann hörte die vom grünen Grasland und einigen Hügeln dominierte Hochebene aber auf und machte steilen Berghängen und Wald Platz – ich war im Kaweka Forest Park angekommen. Hier boten sich dann andere nette Aussichten – von den Vulkanen war nichts mehr zu sehen. Tiefe Schluchten, malerische Flüsse und grüner Wald an steilen Hängen prägten die Landschaft, durch die sich irgendwie die Straße schlängelte. Es ging bald ziemlich hinab, man war in Kuripango angekommen. Das war früher ein kleiner Ort, der sogar eine Taverne hatte – heute exisitieren jedoch nur noch Ruinen und die einzigen Bewohner leben auf ein paar großen Farmen in der Umgebung. Dort gibt es jedoch auch ein paar vom DOC ausgewiesene kostenlose Campingplätze, absolut einfach versteht sich. Aber zum Campen war es ja noch etwas früh.

Um doch noch in den Genuss von Schotterpisten zu kommen, bog ich in eine ab, die zu zwei Seen führen sollte. Nach 6km Fahrt stellte sich jedoch heraus, dass man noch eine Stunde zu den Seen wandern musste – das passte nicht in meine Zeitplanung. Ein Informationsplakat zeigte mir aber trotzdem die Seen, die eigentlich ganz nett aussahen.

Ich fuhr jedenfalls zurück und weiter auf der Strecke Richtung Napier und sah sogar einige Bauarbeiter an der Straße. Die findet man hier ja überall, egal wie unbenutzt die Straße ist. Mir kamen in einer Stunde vielleichr 2-3 Wagen entgegen, hinter mir war nie einer.

Weiter Richtung Napier, die braunen Berge der Kaweka Ranges, die im Winter oft Schnee auf ihren Gipfeln haben aber noch nicht hatten, hinter mir, wurde die Landschaft wieder von grünen Hügelland dominiert, das sich bis zum Pazifik erstreckte. Nach kurzer Zeit hatte ich einen überragenden Ausblick über fast die gesamte Hawkes Bay-Region bis zum Cape Kidnappers und dem Meer in bestimmt noch 40km Entfernung Luftlinie. Lassen wir da lieber die Bilder sprechen. Im weiteren Verlauf der Straße machte ich dann noch an einem anderen Aussichtspunkt halt und näherte mich ansonsten bald schon wieder bewohnteren Gefilden wn. Der Vekehr wurde immer dichter und bald hatte ich schon Napier erreicht. Mein Reiseplan sah eigentlich vor, an der Stadt vorbeizufahren, doch ich hatte Lust nochmal Napier zu sehen und den Schauplatz des Tatorts ein halbes Jahr zuvor aufzusuchen. So fuhr ich nochmals durch die Innenstadt Napiers, sah mir die schönen Art-Deco-Gebäude an und parkte an der Straße Marine Parade, an der sich ja auch der Auto-Aufbruch ereignet hatte. Zum Glück natürlich nicht noch einmal, ich ging nur kurz zum Strand und sah über den Pazifik und fuhr dann bald schon wieder aus Napier heraus, tankte noch und nahm dann die nächste Etappe ins Visier. Das nächste Ziel war Wairoa, eine kleine Stadt am gleichnamigen Fluss, touristisch nicht sonderlich interessant, aber meist Ausgangspunkt für Touren zum Lake Waikaremoana. Dort war ich bereits 2-mal gewesen, allerdings nur durchgefahren. Die Strecke zwischen Napier und Wairoa kannte ich dementsprechend auch schon, bei erneutem Fahren diesmal zeigten sich jedoch trotzdem mir noch ein paar Neuigkeiten. Vermutlich war ich beim erstmaligen Fahren der Strecke mit dem Gedanken woanders (Tag nach dem Auto-Aufbruch), beim zweiten Mal kam ich aus der anderen Richtung, was einem ja meist eine ganz andere Perspektive eröffnet.

Viel zu sehen ist entlang der Strecke trotzdem nicht, das übliche grüne Hügelland, ein paar Wälder, kleine Siedlungen, ein paar Seen und ab und an immerhin ein Ausblick aufs Meer.

Von Napier nach Wairoa sind es etwa 130km, also eine ganz schöne Strecke, dazwischen ist fast nichts an Orten. In Wairoa angekommen fuhr ich zum ersten Mal nicht durch die Stadt hindurch, sondern ins winzige Stadtzentrum längs des Flusses ein und folgte diesem zur Mündung ins Meer. Dort ein paar Fotos gemacht und noch ein wenig weiter zu einem Strand gefahren, um den Pazifik mal von diesem Ort zu erleben. Eigentlich ist Wairoa für einen Leuchtturm bekannt, den habe ich trotz intensiven Suchen aber nicht entdeckt. Wie dem auch sei, ich machte mich bald wieder auf den Weg – ich hatte noch gut 350km vor mir, zu meinem Ziel Whakatane bzw. Opotiki. Aber das erzähle ich ein anderes Mal und garniere das dann wohl auch mit ein paar Bildern 😉