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So, jetzt mal wieder ein vernünftiger Artikel. Noch mal ein paar Infos zum Hintergrund meines Problems. Das Internet hier ist auf eine Kapazität von 40 GB insgesamt limitiert, bei Überschreitung dieser Grenze (was eigentlich aber nicht vorkommt, 40 GB reichen ja gut aus) wird die Geschwindigkeit radikal gedrosselt, auf gerade mal 30kb pro minute – da ist das gute alte Modem ja schneller. Demzufolge fällt das Internetsurfen schwer, nur auf größtenteils textbasierten Sachen kommt man noch ganz gut zurecht – ich nutze also die Zeit ein paar Klassiker der Weltgeschichte zu lesen bzw. mich darüber zu informieren: Über iPod ist auch der überwiegende Rest noch ganz gut ohne größere Frustration machbar, da die Datenmenge dort jameist automatisch (Mobil-Version) eh kleiner ist. Zur Überschreitung der Datenmenge kam es übrigens, weil ein gewisser Zeitgenosse meinte, ordentlich Filme downloaden zu müssen, ihr könnt Euch vorstellen, wen ich meine. Anfang nächsten Monats ist es aber wieder ok, da können dann auch ein paar weitere Bilder folgen – Bilder von meinem schönen letzten Trip.

Der führte mich über weite Teile der Nordinsel und quasi alle Wettermöglichkeiten Neuseelands. Schnee gabs keinen anzufassen, aber zu sehen, dafür musste ich nach der Nacht in Taihape trotzdem mein Auto freikratzen wegen Frost. Da unten ist es nämlich deutlich kälter als hier. Meinen gewünschten Ausflug konnte ich an einem anderen Tag aufgrund des Wetters schon wieder nicht unternehmen – jetzt habe ich es 4mal versucht und bin 4mal gescheitert. Muss bis zur Wiederkehr nach Neuseeland warten!

Vielleicht wander ich in Zukunft ja aus – habe mich mal ernsthaft mit den Einwanderungsbedingungen und z.B dem Punktesystem befasst, so sonderlich schwer ist es nicht eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, jedenfalls für mich. Aber erstmal versuch ich mein Glück noch ein paar Jahre in Deutschland!

Sind ja auch nur noch etwas mehr als 3 Wochen bis ich zurück bin. So langsam wird das aber auch Zeit. So schön manche Dinge hier auch sind und so schwer manch Abschied fallen wird, das andauernde Putzen macht mich bereits ganz krank. Zum Glück habe ich mit meinem Zimmer eine Oase des Chaos in dieser Wüste der Sterilität ;). Auf Dauer wäre sowas nichts für mich – ein halbes Jahr ist schön und gut, aber bei mehr wäre meine Lebensfreude schnell dahin. Insofern trifft es sich gut, die Sache bald zu beenden und neue Gefilde anzusteuern, in diesem Fall das Studium.

Dazu gibt es noch nicht viel Neues: beworben habe ich mich in Konstanz, Passau, Dresden und Münster, Lüneburg folgt vielleicht noch. Etwas eingegrenzt ist es also mittlerweile, allerdings wird die letztendliche Entscheidung mir wohl ordentlich schwerfallen. Wenn ich Pech habe, studiere ich auch noch das gleiche an gleichem Ort wie mein lieber kleiner Bruder, dessen gutes Abitur mich sehr schmerzt (trotzdem Gratulation :P), ist er mir doch in dieser Hinsicht vorausgeeilt. Aber im Studium gehts erst richtig los 😉

Über meine Reise beginne ich morgen zu berichten, da gibt es auch ordentlich was zu tun. Ich widme mich nun wieder Demokratietheorien.

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