Verschiedenstes

Auf gehts zur Bay of Islands. Morgen jedenfalls. Ich freue mich schon, auch wenn das Wetter mal wieder düster aussehen zu scheint…

Am Montag hatte, wie gesagt, die koreanische Freiwillige ihre Abschiedsfeier, verlassen hat sie ihr Haus erst heute. Bei der kleinen Grillparty wurde dann auch mir bewusst, was in grade einmal noch 7 Wochen auch bei mir ansteht. Ist nicht mehr lange hin…

Heute Abend gab es ein weiteres Festmahl: Tom hat nämlich Geburtstag, wird haben genauer gesagt, denn er wird morgen erst 52.Aber da bin ich ja nicht da:D

Heute hat er wohl auch mitgekriegt, dass ich bald nach Hause fliege und war ganz zutraulich. Möchte mir garnicht ausmalen wie es ist , nicht mehr seine erheiternde Stimme hören zu können….

Über den Artikel hatte ich ja gestern geschrieben, dem ist auch nichts mehr hinzufügen. Hab bereits den Zeitungsartikel eingescannt geschickt bekommen – ist ja tatsächlich ziemlich dick mit 3 schönen Fotos. Gefällt mir!

Gestern hatte ich mich auch in Konstanz beworben und war ganz verwundert, direkt eine „Vorabzulassung“ wegen meines „guten“ Abitur zu bekommen.

Wo wir grade bei dem Thema sind: genau heute vor einem Jahr geschah das, was mich mein Leben lang noch verfolgen wird – die mündlich Abiturprüfung in Mathematik! Nun ist Mathematik bekanntlich nicht mein Lieblingsfach, in der Oberstufe machte es mir teilweise aber sogar wieder Spaß und meine Leistungen stabilisierten sich etwas 😛

Mathe mündlich wollte ich eigentlich garnicht nehmen, doch ich wurde aufgrund meiner Fächerkombination dazu gezwungen. Also fing das große Lernen an, ein riesiger Aufwand – soviel habe ich in den 2 Jahren zuvor in allen Fächern gesamt nicht gelernt. 3 Tage vor der Prüfung fing ich ernsthaft an – vorher ging nicht. Ich weilte schließlich beim Kirchentag in München und hatte danach einen schönen Kurzurlaub in London.

Von diesem bekamen durch blutsverwandte Spione auch die Lehrkräfte etwas mit, die mich in Mathematik prüfen sollten. So wurde ich mit den netten Worten begrüßt, dass man „sich freue, dass ich ja doch erschienen wäre . man vermutete mich noch in London“. Die dachten wohl, ich nähme das alles nicht Ernst. Dabei hatte ich doch, vergleichsweise, soviel gelernt. Nämlich mit Videos von einer Internet-Nachhilfeseite, die ich nach diesem Tag nie mehr benutzt habe. Was ich eigentlich gelernt haben sollte aber auch nicht…

In der Prüfung brillierte ich dann mit all meiner Mathe-Kunst und löste Aufgaben, die ich nie erwartet hätte, lösen zu können. Alles war so logisch und fühlte sich so richtig an, ich schwebte schon in Gedanken bei „15“ Punkten. Zumindest „10“ sollten es sein, dachte ich nach der Prüfung.

Bei der Urteilsverkündigung platze die Illusion dann jedoch wie eine Seifenblase. Augenscheinlich war wohl alles falsch, was so gut und logisch schien. Das kann aber eigentlich nicht sein. Ich witter ja eher eine Verschwörung – wegen der Londongeschichte und so. Außerdem muss die Abi-Note ja in etwa um den Durchschnitt der vorigen Halbjahre liegen. In diesem Fall sogar drunter. So ruiniert diese köstlich „ausreichende“ Note mein ganzes Leben Zeugnis, es ist nämlich die einzige nicht befriedigende 😦 Ich hoffe, mein Bruder fällt so einer Verschwörung nicht zum Opfer. Ich werde den Lehrkräften jedenfalls nicht stecken, dass er lieber „disfrutarse en la sol“!. Viel Glück 😛

Jetzt habe ich mich genug ausgeheult und kann den Blick in die Zukunft richten. Über meinen Kurzurlaub nehme ich mal nichts vorweg, die Basics habe ich ja bereits berichtet. Mehr gibts dann am Montag.

Berichten tue ich aber noch über 2 Dinge, die Neuseeland grade bewegen (und vermutlich auch in Deutschlands Nachrichten auftauchen)

1. in der Nähe von Wellington wurde ein „weißes“ Kiwi-Küken geboren – was natürlich nicht normal ist, Kiwis sind schließlich braun. Kiwis schauen ja normal schon süß aus, dieses kleine weiße Vögelchen aber umso mehr. Wenn es nicht so weit weg wäre, würde ich ihm wohl noch einen Besuch abstatten.

2. ebenfalls in Wellington gibt es Kontroverse über ein Schild: in Los Angeles steht ja bekanntlich das berühmte „Hollywood“-Schild. In Wellington möchte man nun selbiges machen, bloß eben mit der Aufschrift „Wellywood“. Wellington ist ja mittlerweile, nicht zuletzt wegen „Herr-der-Ringe“, eine recht bedeutende Filmstadt. Den „Hollywood“-Schild-Rechteinhabern gefällt das jedoch anscheinend nicht so, die wollen da jetzt wohl angeblich gegen klagen, Erfolg dürften sie damit jedoch kaum haben.

Soweit dazu, wünscht mir schönes Wetter die nächsten Tage – in eurem eigenen Interesse 😉

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