SkyTower

Heute gibt es keine Fortsetzung des Northland-Trips-Reiseberichtes, sondern vor allem viele Fotos vom SkyTower, die ich Euch nicht zu lange vorenthalten möchte.

Eigentlich sollte heute so ein ziemlich chilliger Nix-Tun-Tag werden. Da ich aber bereits um 13 Uhr so wach war, sass ich unmöglich hätte weiterschlafen können, bin ich Richtung Auckland gefahren, zu einer Bucht, die sich aber als nicht so der Kracher erwiesen hat, obwohl zumindest das Wetter heute bestens war.

Blauer Himmel, kaum Wolken, Sonnenschein und ziemlich warm. Da solche Verhältnisse, ja überhaupt nahezu wolkenloser Himmel, in den nächsten Wochen immer seltener werden, habe ich mich dann entschlossen, da ich ohnehin in der Nähe war, mein Ticket für den SkyTower einzulösen.

War ja für mich mit keinen Kosten verbunden, da es in meinem Auckland Multipass enthalten ist, der mir jetzt nur noch freien Eintritt in den Freizeitpark Rainbows End gewähren kann, wo Neuseelads einzige Achterbahn und noch viel mehr zu finden ist. Das kommt wohl in 2 Wochen dran.

Ich parkte jedenfalls ziemlich dicht am Zentrum, da ich nicht soweit laufen wollte wie sonst. Entlang einer der Hauptstraßen Auckland Citys war das auch möglich, auch wenn mein Auto ziemlich schief stand. Wenn ihr das Foto vom Skytower hinunter seht (ja, ich konnte von dort oben tatsächlich mein Auto sehen), dann wisst ihr, welcher Wagen meiner war. Parkticket für 2 Stunden gelöst (2 Dollar) und die 5 Minuten zum SkyTower gegangen, dem höchsten freistehenden Gebäude der südlichen Hemisphäre – mit 328m total.

Der SkyTower gehört zum SkyCity-Komplex, der vor  allem für sein Casino bekannt ist und neben einen 5-Sterne–Hotel auch unzählige Restaurants und Bars beherbergt, samt vielen anderen Sachen. Ist sogar an der neuseeländischen Börse notiert…

Ich ging also ins Gebäude und zum Ticketschalter, der erstaunlich leer war. Keine Minute angestanden, dann ging es schon nach oben. Im Gegensatz zum Tower in Sydney gab es auch keine einzige Sicherheitskontrolle. Der Fahrstuhl ist extrem schnell und bei der Auffahrt kann man teilweise durch Fenster bereits heraussehen.

Keine 15 Sekunden jedenfalls, schon war ich auf der Haupt-Aussichtsplattform auf 192 m Höhe. Von hier genoss ich dann schonmal den fabelhaften Rundumblick – man kann ca. 80 Kilometer in jede Richtung weit sehen, sofern keine Berge (wie die Waitakere Ranges im Nordwesten) die Sicht blockieren. Auckland habe ich ja schon zu genüge beschrieben, also schaut Euch einfach mal wieder die Bilder an.

Ich muss jedoch sagen, dass der Ausblick besser als erwartet war. Eigentlich ist es gleich was man als Aussichtspunkt wählt – ob der Gipfel von Rangitoto oder Mt Eden, des North Heads in Devonport oder von den Waitakere Ranges – überall hat man einen tollen Blick auf Auckland und Umgebung. Der Blick mitten von der Stadt jedoch hat unbestreitbar seine Vorteile, und zwar nicht nur die, dass man die Schwimmbäder auf den Dächern der Hochhäuser begutachten kann 😉

Der SkyTower bietet jedoch nicht nur eine Aussichtsplattform, sondern auch mehrere andere Sachen an. So gibt es eine Bar und zwei Restaurants für die kulinarischen Freuden, jedoch auch etwas für die Adrenalinjunkies.                 Zu den harmloseren Sachen gehört noch der Skywalk, wo man angeseilt unter freien Himmel eine Plattform auf knapp 200m um den Turm umrundet. Ebenso kann man innerhalb des Turms bis zu 250m hoch o.ä. mit einer geführten Tour steigen.

Die Hauptattraktion ist aber wohl der Skyjump. Kein Bungge, sondern ein Base-Jump, in dem Mutige im Superman-Kostüm aus 200m Höhe im quasi freien Fall, nur gesichert an zwei Seilen, bis zum Erdboben gleiten. Fast hätte ich das auch gemacht 😉

Aber nur fast: ich beliess es beim Genießen des Panoramas. Nach einiger Zeit fuhr ich dann einen weiteren Fahrstuhl zum SkyDeck hinauf – die zweite Aussichtsplattform, die sich auf immerhin 220m Höhe befindet. Etwas kleiner alles dort, aber die Aussicht ist natürlich nochmals besser. Durch exaxt justierte Fernrohre konnte man auch die vielen Sehenswürdigkeiten Aucklands leicht ausfindig machen. Über dem Waitemata Harbour konnte ich hier den wunderbaren Sonnenuntergang genießen, naja eher könnte. Als die Sonne dann nämlich unterging, hing bereits wieder eine dichte Wolkendecke über Auckland, mit Ausnahme des Meeres im Osten. Man konnte sogar die Coromandel Peninsula erblicken -so gut war die Sicht.

Irgendwann verließ ich dann den Skytower und fuhr ebenso schnell wie hoch wieder runter (ein freier Fall wäre aber wohl schneller) und erreichte noch rechtzeitig vor Auslaufen des Parktickets mein Fahrzeug, mit dem ich den bereits beschriebenen Westgate-Komplex ansteuerte.

Nach dem Festsitzen im Aucklander Feierabendverkehr freute ich mich dort im Kino dann auf den Film „Fast and Furious 5“, der eher Action, denn Tiefgang bietet, davon jedoch nicht zu wenig. Kann ich daher nicht nur Autofetischisten empfehlen…

Jetzt nun noch die Fotos!

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