Mal wieder Wochenende

Ja, mal wieder Wochenende – vorbei allerdings. Allzu viel kann ich darüber aber auch nicht berichten.

Am Donnerstag brachte ich erst einmal meine ausgeliehenen Bücher zurück zur Bibliothek und lieh mir neue aus und tankte Benzin, das zwar arg teuer ist, aber immerhin in den letzten Tagen nicht mehr gestiegen ist.

Danach fuhr ich dann nach Auckland, auf dem Weg regnete es teilweise so aus Eimern, dass man selbst bei höchster Scheibenwischerfunktion nichts mehr sah… Kein Wunder, dass ich mich in Auckland dann erst einmal nach einer Regenjacke umsah, das war ja auch mein eigentliches Ziel. In Stadtteil Ponsonby neben alten Villen geparkt (da habe ich keine Angst, dass sie mir das Auto aubrechen, außerdem kostenlos) und dann die 20 Minuten downtown gelaufen.

Erster Stopp war im Kathmandu Store, wo ich dann auch meine wasser- und windfeste Regenjacke erwarb, die mir nach Verlassen des Ladens  gleich gute Dienste bot – scheint wirklich wasserdicht zu sein.

Danach machte ich mich auf die Suche nach einem Friseur, wo man keine Voranmeldung braucht – davon gibt es in Auckland aber auch Massen.

Meine Wahl war eigentlich nicht schlecht und brachte ein paar Dinge mit sich, die ich bisher noch nie erleben durfte. So war, ach du Schreck, mein Friseur männlich, im kleinen Laden wummerte gute Musik und ich konnte eine Haarbehandlung erleben wie nie zuvor. So wurden sie mir gewaschen, die Kopfhaut massiert, Macadamia-Öl und anderes hineingeträufelt und dann schlussendlich geschnitten. Die Prozedur dauerte fast eine Stunde, ihr könnt Euch denken, was dann kam. Irgendwelche Gerätschaften haben mein Haar geglättet, irgendwelche Cremes es gestrafft – war eigentlich alles ganz wohltuend.Und letztlich habe ich auch nicht mehr gezahlt als in Deutschland für „Schnipp-schnapp Haare ab“.

Auf den ersten Blick sah es dann auch ganz gut aus, mittlerweile gefällt es mir aber nicht mehr so. So kurz waren meine Haare seit 5 Jahren nicht mehr, bis die wieder ein erträgliches Niveau haben, werden 2 Monate wohl vergehen. Hat immerhin den Vorteil, dass ich hier in Neuseeland wohl keinen Friseur mehr aufsuchen muss. Wer also mit mir skypt (ihr seid alle eingeladen dazu :D), bitte nicht erschrecken!

Danach ging es erst zum Maritim-Museum, das ich jedoch nicht besuchte, hätte sich zeitlich nicht mehr gelohnt. Da das Wetter mittlerweile wieder schön war, fast wolkenloser Himmel, beschloss ich, vielleicht den SkyTower zu besteigen. Als ich nach 10 Minuten dort war, war das Wetter jedoch wieder schlechter, es fing bereits zu regnen an. Das Wetter in Auckland ist wirklich sehr paradox. Meist regnet es und die Sonne scheint zugleich. Und die Wolken bewegen sich so rapide schnell, da kann man keinen aktuellen Stand trauen. So erwies es sich dann auch als gut, den Turm nicht zu besteigen, als ich nämlich zurück in Ponsonby war, hing über Auckland eine dichte Wolkenschicht und Nebel waberte um den Tower. Hätte also eh nichts gesehen.

Heute war dann mal wieder so ein typischer Tag. Um 15 Uhr aufgestanden, eine Zeit, die ich mirüberhaupt nicht erklären kann, bin ich doch gestern fast zur üblichen Zeit ins Bett gegangen. Aber ich kann eben 14 Stunden schlafen..

Die restlichen 3 Stunden Tageslicht verbrachte ich dann rund um Muriwai Beach, etwas anderes hätte sich ja nicht mehr gelohnt. Ein kleiner Spaziergang auf einem Wanderweg und entlang der Steilküste Muriwas bildeten das Programm. Ich schaute mir mal wieder die Gannets an, von denen jedoch nicht mehr allzu viele da waren und wartete auf den Sonnenuntergang. Der war dann auch erst ganz schön, durch aufziehende Wolken am Ende aber nicht mehr. An der Westküste kann man eben ganz schön schauen, wie die Sonne langsam aber stetig im Meer versinkt. Mehr kann ich zu diesem eher erholenden Wochenende nicht sagen, das nächste verspricht deutlich spannender zu werden 😉

 

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