Coromandel: Tag 1: Auckland-Coromandel Town

Berichten wir nun über den ersten Tag meines Coromandel-Rundtrips, nachdem ich aufgrund einer Geburtstagsfeier einer Supportperson eines benachbarten Hauses, die allerdings bei uns stattfand, etwas länger etwas zu tun hatte.

Los ging es am Donnerstag Morgen gegen 9 Uhr, auf direkten Wege über den garnicht so wie erwartet verstopften Motorway und dann die SH2 auf die Coromandel Peninsula. Das Wetter verhieß schon nichts gutes, doch ab und an konnte man noch blauen Himmel und Sonne sehen – immerhin. Auf dem Motorway stellte ich dann doch auch tatsächlich fest, dass es hier in der Gegend um Auckland so etwas wie „Autobahnraststätten“ gibt (wo auch sonst…). Die Toiletten dort sind aber nicht nur sauber, sondern auch kostenlos, wie auch in der allerkleinsten Ortschaft oder in der entlegensten Wildnis…

In die führte es mich dann auch bald. In Thames, der ersten und auch größten Stadt der Coromandel war ich ja bereits 2 Wochen zuvor gewesen, weshalb ich auf direktem Wege weiterfuhr. Die wunderschön gelegene Straße führte hinter Thames dann direkt am Wasser des Hauraki Gulfs bis nach Coromandel Town, nur am Ende ging es mal ein paar Hügel hinauf, die die Ausblicke aber nur noch schöner machten. Hier sagen Bilder mehr als Worte, deshalb tun wir so, als seien wir in Coromandel Town angekommen, wo wir erst einmal das Informationszentrum besuchen und uns über Aktivitäte erkundigen.

Wie bereits vorher geplant fuhr ich von Coromandel nordwärts in die entlegenen Regionen der Halbinsel, die größtenteils nur durch eine Schotterstraße verbunden ist. Wieder sehr schöne Landschaft, starker Wind und am Ende ein schöner Ausblick auf Great Barrier Island. Jetz habe ich diese doch recht große Insel auch mal erblicken können. Mein Weg führte mich bis zum Ende der Straße in die Fletcherbay, wo neben einem Campingplatz auch ein Wanderweg zu finden ist, auf dem man den Nordosten der Coromandel, durch den keine Straße führt, erwandern kann. Dazu hatte ich aber weder Zeit noch Lust. Aber eine sehr schöne einsame Bucht. In der Nähe liegt auch der Mt Moehau, der höchste Berg der Coromandel, den man allerdings nicht besteigen darf, weil er von den Maori als heilig angesehen wird und diverse Häuptlinge dort begraben sind.

Zurück an der Wegscheide nahe Colville (letztes Örtchen vor Beginn der Schotterstraßen) nahm ich dann die andere Schotterstraße und fuhr noch durch den auf der Straße zugänglichen Nordosten, unter anderem auch in eine kleine Bucht mit ein paar Ferienhäusern (Baches genannt). Ein Bach ist für Kiwis kein Fluss, sondern ein Ferienhäuschen, und grade die Coromandel, nicht allzuweit von Auckland, Hamilton und Tauranga gelegen, zieht erholungssuchende Großstadtbewohner ziemlich an, weshalb in jeder kleinen Bucht eben diese Baches zu finden sind.

Das Wetter wurde so langsam jedoch ziemlich mies, ein Vorgeschmack auf die nächsten 3 Tage. So konnte ich letztlich auf der Bergabfahrt nach Coromandel Town hinunter das schöne Panorama nicht wirklich geniessen.

In Coromandel wurde ich dann erst von einem Hostel abgewiesen, das schon voll war, fand dann aber ein anderes, das auch ganz nett war.

So waren auf meinem Zimmer 2 Kiwis, die dabei waren, eine Fahrradtour von Auckland bis ganz nach unten ganz im Süden der Südinsel (Bluff) zu machen – sie hatten also noch jede Menge vor sich…

Auch in meinem Zimmer war ein tschechischer Rentner, der einigermaßen verständlich sowohl auf englisch wie auch deutsch radebrechte. Erst allen Zimmergenossen, wie das Christchurch-Erdbeben ihn den Urlaub verdorben hat (er musste 10 Tage in Notunterkünften ausharren bis er sein Gepäck wiederhatte, aber immerhin habe er ja überlebt) und dann später mit mir über Deutschland sprach. Er kannte auch ganz gut Minden und damit auch Herford, jedenfalls das Bier dieser Stadt, von dem er einst 160 Liter zapfte (als kleine Anekdote am Rande :P).

Denn sonst habe ich vom ersten Tag nicht mehr viel zu erzählen, die Tankstellengeschichte verschiebe ich auf morgen, dann brauch ich sie gewißermaßen nicht zweimal erzählen, mein Abend war nicht sonderlich erlebnisreich und endete bereit um 21 Uhr !!! im Bett, ziemlich früh für meine Verhältnisse.

Nun noch einige Fotos, die meine Aktivitäten illustrieren dürften 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: