Aktuelles und ein typischer Arbeitstag!

Joar, was ging heute so:

Habe meine Erwartung der Aufstehzeit von gestern noch um 2 Stunden übertroffen – daher nicht viel!

Habe jedoch. eilig eine Werkstatt gesucht, noch jemanden gefunden, der mir einen neuen Blinker bestellt hat.

Außerdem bin ich nun Mitglied der Bibliothek in Helensville, nachdem ich beim ersten Besuch dort nochmal zurückmusste, um mir eine Bescheinigung ausstellen zu lassen, dass ich hier seßhaft bin in Helensville.

Zwar ist die Bibliothek in Helensville nicht sonderlih groß, meine übrigens vollkommen kostenlose Mitgliedschaft dort ist aber nicht nur darauf beschränkt, sondern ich kann mit meiner „modernen“ elektronischen Karte ganz einfach Bücher aus jeder der 55 Bibliotheken von ganz über Auckland ausleihen!

Ständig vorm Laptop sitzen wird ja auch irgendwann langweilig, also wird jetzt vermehrt gelesen, schon alleine deshalb, um meinem Englisch den letzten Schliff zu geben.

Ausgesucht habe ich mir, natürlich, Bücher aus dem mystisch-esoterischen Bereich, einerseits einen Roman über ein religiöses Artefakt (aber nicht der Heilige Gral!), andererseits ein Sachbuch über den 21. Dezember 2012, wo wir alle in eine höhere spirituelle Dimension auffahren werden – oder die Erde bis auf Afrika untergeht (dem Film nach). Da ich die Geheimnisse des Maya-Kalenders jedoch bisher nicht erfahren habe, wird meine Sicht nach der Lektüre dieses Buches sicher eine ganz andere sein…

Irgendwas gemacht habe ich am heutigen Tag sonst nicht mehr, dafür hatte ich ja gestern. Meine Beine schmerzen immer noch ein wenig.

Morgen steht wieder Arbeit auf dem Programm, wenn man das denn so bezeichnen will. Vielleicht ist es für Euch ja mal ganz interessant, einen Blick auf meinen üblichen Tagesablauf zu gewinnen:

zwischen 8.30-9.30 Uhr: ich erwache, mache mich fertig und frühstücke irgendwann in dieser Zeit, eher nach hinten verschoben 😉

9.30-10.30: das alltägliche Putzen – mal die Toiletten und Flure, mal Küche und Wohnzimmer

10.30-12 Uhr: hier finden meist die Aktivitäten der Core People statt, zu denen ich meist mitkomme

– dienstags: „Little Orchard“ – Kochkurs

– mittwochs: „Moove and Groove“ – Tanzen (wenn man das so nennen will)

– donnerstags: „Soccer“ – leider bin ich donnerstags off

Montags ist momentan nichts los, Freitag habe ich eh frei, Samstags und Sonntags sind auch keine speziellen Aktivitäten, wobei ich sonntags in dieser Zeit mit Kevin in die Kirche gehe!

12-12.30 Uhr: Lunchtime – hauptsächlich einfache Sandwiches zubereiten, für mich selbst auch mal einen Pfannkuchen 😉

12.30-16 Uhr: Chillen!  Vielleicht ab und an mal Gartenarbeit oder andere Sachen, die gemacht werden müssen. Dienstags und Mittwochs haben ein paar Core People auch „Art“, wo sie Bilder malen usw. (zu den einzelnen Aktivitäten werde ich mich mal noch detaillierter äußern) – da bring ich sie öfters mal hin oder hole sie ab

ab 16 Uhr, oft auch später: Abendessen kochen bzw. eher dabei helfen, aber auch nicht täglich

18 Uhr: Abendessen und was alles so dazugehören könnte

19 Uhr: nach so einem harten Arbeitstag deute ich mit dem Holen des Laptops mein Arbeitsende an – danach heisst es vielleicht nochmal Schnitzel füttern, jemanden nach Haus bringen, Kevin ans Asthma-Gerät anschliessen oder auf die Core People aufpassen, weil ich kurzzeitig allein (als Support) hier bin

Über den ganzen Tag verteilt dann auch mal Telefon beantworten (das klingelt hier alle 10 Minuten), Geschirrspüler be- oder auspacken, Wäsche aufhängen oder waschen, die Zimmer der Leute sauber machen und noch viel mehr Kleinigkeiten.

Vielleicht hilft das ja, sich vorzustellen, wie ich hier täglich so meinen Tag verbringe. Natürlich ist jeden Tag auch immer mal was anderes los, es gibt Zusatzaktivitäten (ein Ausflug an den Strand z.B oder ich geh mit Kevin schwimmen), es steht ein „House Meeting“ an (1x wöchentlich) oder es gibt zusätzliche Arbeiten zu tun. Jeder Tag ist anders hier und das ist gut! Die obige Auflistung zeigt also nur so die „Basics“.

Noch eine Sache: seit letzter Zeit schwirren hier immer soviele Aushilfspersonen als Support herum, dass ich fast den Überblick verloren habe. Die springen dann mal für einen Tag oder ein Wochenende ein, weil die anderen frei haben. Im Moment sind zwei da, die vorher noch nie hier waren, zumindest den einen kannte ich aber schon (der ist, man mag es kaum glauben, größer in der Höhe als ich).

Die erfreuliche Konsequenz dieser Tatsachen: man kann schön Aufgaben deligieren. Ich arbeite sie ein bisschen ein und sage Ihnen was sie machen können (und lege selbst die Beine hoch :P).

Wie man merkt, hier ist alles sehr entspannt!

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