Mein Wochenende in Auckland + Bilder

Dann wollen wir mal wieder etwas für die Lesefreunde tun!

Es gibt viel zu berichten, doch werde ich nicht alles berichten.

Ich werde mich ganz auf mein letztes wirkliches Wochenende fokussieren, die vergangenen Tage Samstag und Sonntag. Denn von nun an muss ich an diesen Tagen arbeiten und habe dafür Donnerstag und Freitag frei – auch nicht schlecht.

Samstag ging es für mich nach Auckland hinein. Mitten in die große, weitläufige Stadt, Heimat von 1,3 Millionen Einwohnern im ganzen genommen, Noch nicht die Hälfte, aber Auckland wächst stetig weiter. In 20 Jahren soll die Stadtangeblich  2 Millionen Einwohner zähle, die Vorstädte reichen dann vermutlich bis kurz vor oder gar bis hier nach Helensville.

Aber wie dem auch sei, ich befand mich irgendwann auf dem Motorway und nahm die Abfahrt in den Stadtteil Ponsonby, der am CBD von Auckland angrenzt. Dort suchte ich mir abseits in einer (vornehmen) Wohngegend einen Parkplatz und marschierte dann in die Stadt. Warum auch teuer für einen Parkplatz bezahlen, von einer halben Stunde Fußmarsch (etwa 2,5km) ins Zentrum Aucklands ist noch keiner gestorben.

Ponsonby selbst ist dann wieder eine kleine Stadt in der Stadt selbst – wie in jeder Vorstadt gibt es die typische Hauptstraße mit den typischen Geschäften. Ponsonby liegt, wie viele andere Aucklander Stadtteile auf den Kegeln (zum Glück) bereits erloschener Vulkane. Insgesamt 50 gibt es im Stadtgebiet Aucklands – früher war hier also mal eine hochexplosive Gegend.

Das mit den Vulkanen merkt man auch innerhalb des Stadtzentrums, wo man ständig, durchaus steil, hoch und runter gehen muss.

Das Stadzentrum Aucklands ist von einer Hauptstraße, ich sag mal Prachtstraße geprägt, der Queens Street. Dort herum stehen alle Wolkenkratzer, hauptsächlich Büros diverser Banken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und alle Geschäfte und Unterkünfte die was auf sich halten.

Nach der guten halben Stunde war ich dann dort, nachdem ich vorher beim Vulkankegel heruntergehen bereits einen guten Blick aufs CBD hatt, und bin Richtung Hafen gelaufen, vorbei an den Wolkenlkratzern, die im Vergleich zu Sydney aber recht mickrig aussehen. Bei weitem überragt werden sie vom 325m hohen Skytower – der ist allerdings ganze 6m größer als der Skytower Sydneys. Wirklich Sehenswertes ist aber nicht dabei.

Am Wasser angekommen fiel mir auf, dass es (logiascherweise) wie in Sydney auch 2 Fährterminals gibt, wo man z.B auf die vorgelagerten Vulkaninseln schippern kann oder Hafenumfahrten machen kann. Ich entschied mich für letzteres, jedoch auf einen nicht wirklich seefest aussehenden Kahn, der dafür nur 20 Dollar kostete für eine 2-stündige Hafenrundfahrt.

Die hat sich auch gelohnt: erst ging es zur Harbour Bridge, die im Vergleich zu Sydneys relativ klein ist. Dafür kann man von ihr Bungy springen – so haben wir vom Boot ein paar Mutigen dbei zugeschaut, wie Sie sich scheinbar ins Wasser stürzen…

Dann entlang der Auckland gegenüberliegenden Küste, die ebenfalls sämmtlich bebaut ist. Das dortige Gebiet, auch „North Shore“ genannt, wächst und wächst und ist mittlerweile schon auf Höhe Helensville gekommen, bloß weiter östlich. Dort direkt am Wasser liegen die Grundstücke mit den höchsten Inmobilienpreisen des Landes und sogar der Welt. Bei dem Blick auf die Skyline Aucklands auch nicht verwunderlich.

Immer weiter ging es dort entlang, bis das fast offene Meer erschien, das durch die ganzen Vulkaninseln aber doch ziemlich eingeschränkt ist. Ein schöner Blick auf Rangitoto Island un Waiheke Island jedoch, zudem konnte man in der Ferne sogar schon die Coromandel Peninsula sehen.

Zuletztt ging es dann zurück, erst einmal noch am Hafen vorbei, dem größten Neuseelands. Wer aber schonmal im Hamburg war, dem erscheint das nicht sonderlich groß. Einfach mal die Bilder anschauen, das bietet alles bessere Einblicke.

Nach der Hafenrundfahrt ging es dann über den Campus der Universität Auckland, der ganz schön viel Stadtgebiet umfasst, zur Auckland Domain, dem größten Naherholungspark nahe dem Stadtzentrum Aucklands, gelegen auf einen ebenfalls schlafenden Vulkan. Die Wege hinauf sind demnach eher Anstrengung als Erholung, doch bieten Sie einen netten Blick. Dort oben liegt auch das Auckland War Memorial Museum, das ich in Zukunft sicher noch besuchen werde.

Dann ging es auch schon zum Auto zurück, was mittlerweile aber schon etwa 8km Marsch waren, da ich mich sehr weit von Ponsonby entfernt hatte.

Das war jetzt längst nicht alles, aber alles  halbwegs Wichtige vom Samstag – mein Besuch bei der Aucklander Familie am Sonntag kommt ein andermal…

Muss Euch ja auch noch die Fotos beschriften, die Ihr hier bewundern könnt. Auch dabei sind Bilder vom Zoo, den ich ja vergangene Woche arbeitsmässig besucht habe und evtl. noch von Schnitzel 😉

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