Bilder aus der Wairarapa-Region (Hastings-Cape Palliser)

Noch mer Fotos, unter anderum nun auch vom längsten Ortsnamen Neuseelands bzw. längsten Bergnamen der Welt 😛

Die Foto-Strecke handelt von der Fahrt von Hastings durch die südliche Hawkes-Bay- und Wairarapa-Region, an den schon erwähnten Berg vorbei, über Castlepoint, Masterton, Martinborough bis zum Cape Palliser und noch ein paar andere Sachen. Als Nächstens könnt ihr Euch dann schon auf Wellington freuen!

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Bilder vom East Cape (Opotiki-Mahia)

Was die Porträts meiner Mitbewohner hier betrifft – ich arbeite dran.

Leider war ich gestern fast fertig, als ich fast alles durch einen dummen Klick gelöscht habe – die Arbeit von fast einer Stunde…

Seitdem bin ich etwas unmotiviert, die ganze Angelegenheit nochmals zu verfassen, darum gibt es heute mal wieder nur Bilder, und zwar nach dem Sydney-Aufenthalt nun wieder Neuseeland – durch das dünn besiedelte Maori-Land des East Cape Rotorua-Opotiki-East Cape-Tokomaru Bay-Gisborne-Mahia Peninsula)

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Bilder von Sydney (Teil 4)

Hier nun ein paar der letzten Bilder aus Sydney, die u.a. die ins Wasser gefallene Blue Mountains-Tour zeigt und die Ausblicke vom SkyTower.

Damit ist das Kapitel Sydney dann auch schon beendet, ihr könnt Euch nun wieder auf schöne landschaftliche Bilder von Neuseeland freuen 😉

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Erdbeben in Chch und Co.

Der folgende Blog-Eintrag steht im Schatten der Ereignisse des letzten Tages, als ein Erdbeben Christchurch erschütterte und für massenhafte Zerstörung und Todesopfer sorgte. Näheres möchte ich Euch ersparen, den deutschen Nachrichten wird das aber wohl auch ein paar Zeilen wert gewesen sein. Hier laufen seitdem pausenlos Live-Schaltungen aus Christchurch und ich habe mich auch viel im Internet informiert.

Den Freiwilligen in Christchurch geht es, soweit ich weiß, den Umständen entsprechend gut. Der Brasilianer, mit dem wir in Sydney viel gemacht haben, ist dort grade vor 3 Tagen angekommen, ihm scheint es aber auch gut zu gehen.

Vielen anderen jedoch nicht. Die Solidarität in diesem Land ist aber riesengroß. So habe ich heute erfahren, dass der Mt Tabor Trust Behinderte aus Christchurch eingeladen hat, für die nächsten Wochen in einer der Häuser hier zu wohnen -vielleicht kriegen wir dann bald jemand Neues hier.

Auch ich bin wirklich bedrückt. Das September-Erdbeben habe ich aus nächster Nähe miterlebt, damals habe ich jedoch nicht viel drüber nachgedacht und die Gefahr beim Wandel durch Christchurch nicht wahrgenommen – vielleicht weil ich grade erst angekommen war. Mittlerweile fühle ich mich schon fast als Neuseeländer und kenne insbesondere Christchurch durch viele Wochenendaufhalte recht gut.

Wenn man bedenkt, dass man diese Erdbeben absolut nicht voraussehen kann, habe ich echt Glück gehabt, dass es mich nicht erwischt hat,als ich z.B in der teilweise eingestürzten Kathedrale war oder ähnlichen Gebäuden in Christchurch. Es schmerzt, diese schöne Stadt großflächig zerstört zu sehen – man war ja grade erst da. Und grade war die Stadt wieder im Aufwind, nachdem die meisten Schäden des September-Bebens beseitigt waren.

In meiner ehemaligen Heimat Culverden hat die Erde wohl auch ordentlich gerummst. Wie ich gehört habe, gibt es aber keine Schäden an Gebäuden, bloß seien manche Schüler sehr verängstigt gewesen. Wer kann ihnen das übel nehmen?

Nach dem Verschlafen (ich schlafe eben sehr fest) des September-Bebens dachte ich eigentlich, dass es ja mal ganz cool wäre, ein Erdbeben mitzuerleben. Nach den grausamen Bildern jetzt habe ich diesen Gedanken aber nun endgültig verbannt. Doch wer weiß, was noch kommt, auch hier in Auckland?

Auckland ist erdbebenmässig zwar eher weniger gefährdet, jedoch liegt die Stadt auf mehr als 65 Vulkanen, die zwar erloschen sind, im tiefen Untergrund schlummert hier aber immer noch ein gewaltiger Magmakessel.

Nun, wir wollen hoffen, dass es hier um Auckland nicht passiert. Und hoffen, dass es noch Überlebende gibt, die aus den Trümmern gerettet werden können. Doch mehr als abwarten  (und spenden) kann man hier ja nicht tun, wenn man nicht meint, beten zu müssen.

Um vom Erdbeben noch abzulenken: die vergangenen Tage erspare ich mir mal, doch heute Abend war „Disco“ mit allen Leuten von Mt Tabor (jedenfalls die, die wollten). Dort wurden auch die Neuankömmlinge, darunter ich, noch einmal begrüsst und vorgestellt, als Geschenk erhielten wir eine sehr schöne Kerze. Damit geht für mich nun auch die Eingewöhnungsphase zu Ende, bisher gefällt es mir hier aber richtig gut, auch wenn die Arbeit streckenweise etwas nervt.

Bei besagter „Disco“ (schlechte Musik, aber die Leute dancen gnadenlos…) habe ich auch Pablo getroffen, einen Freiwilligen, der grade letzte Woche erst ankam. Pablo kommt aus Mexiko und hat wie ich Donnerstags/Freitags frei, wir werden also sicher mal was zusammen unternehmen, vielleicht auch schon morgen! Dann kann ich ja mal mein Spanisch wieder verbessern – die letzte Stunde liegt ja übrigens schon fast ein Jahr zurück. Bald habe ich schon ein Jahr Abitur – unfassbar!

 

Die letzten Tage (Arbeit und Freizeit)

Mal wieder etwas Text zu den vergangenen Tagen, die ganz im Zeichen des Autofahrens standen.

Zuallererst aber ein Rückblick auf die vergangene Woche, wo am Dienstag ja das „Audit“ stattfand. Nachdemich Montag 10 Stunden fast pausenlos durchgearbeitet habe und jede kleinste Ritze sauber gemacht habe (das Badezimmer dauerte denn allein schon 2 Stunden) und sogar handwerklich tätig war (Teppich auseinandergeschnitten und auf Stufen genagelt – man könnte sonst ja theoretisch ausrutschen…) durfte ich dann am Dienstag relaxen.

Am Morgennoch das übliche, wegen des Audits vielleicht etwas gründlichere Saubermachen und dann frohes Warten auf die Auditoren, die aber wohl nicht allzuviel zu beanstanden hatten. Die Mt Tabor Farm hat jedenfalls bestanden und jetzt kann wieder alles verwildern 😀

Denn das Audit findet nur alle 2-3 Jahre statt, in einem zufälligen Haus von Mt Tabor.

Mittwoch hieß es dann von den vorausgegangenen Strapazen erholen, was am Nachmittag auch aus akuter Langeweile einen Trip nach Shelly Beach verhieß, zusammen mit den Leuten hier.

Dort bekam dann auch jeder sein Eis (auch ich) und am Strand wurden Muscheln gesammelt. Die Anglistik-Studenten unter meinen Lesern wissen vielleicht, dass Shelly Beach schon auf Muschlen hindeutet. Und zwar besteht der ganze Strand nur voller Muscheln, überall mit Sand vermischt. Der Strand ist übrigens einer der wenigen im Manukau Harbour, wo man ganz bedenkenlos schwimmen kann (auch wenn Robert mir erzählte, dass er dort einen Hammerhai geangelt hat vor ein paar Monaten direkt am Steg dort), werde also da sicher mal zum Baden hinfahren (ist nur 25km weg).

Danach läutete ich dann auch meine beiden freien Tage ein. Den Donnerstag verbrachte ich aber quasi ungewollt mit Arbeit. da ich eh nach Auckland fuhr, hatte ich mich bereiterklärt, Billy mitzunehmen und ihn irgendwo abzusetzen. Daraus wurde dann aber eine Suche von irgendeinem Metallhändler in irgendeiner entlegenen Vorstadt. Dort angekommen dauerte es auch ewig, bis er seinen Schrott verkauft hatte bzw. neuen geladen hatten. Da wir ohnehin erst um 13 Uhr Helensville verlassen hatten, lohnte es sich auch nicht mehr, irgendwo hinzufahren. Habe ihn also zurückgebracht und bin selbst wieder nach Auckland gefahren, um dort meinen Schachclub zu besuchen, wo ich ein paar Klötzchen geschoben habe, nun allerdings auch mal verlustreich. Die haben nämlich einen ziemlich guten erst 6-jährigen Asiaten, der auch mich abgezogen hat…

Freitag stand ich dann ebenso spät auf wie am Vortag und fuhr wiederum nach Auckland, wo ich am Abend Yannick abholen sollte, einen deutschen Freiwilligen, der vor mir hier gearbeitet hat. Vorher war ich jedoch erst noch im MOTAT . das Museum of Transport and Technology, vergleichbar mit dem Deutschen Museum in München, durchaus auch von der Größe und den Exponaten her. Ziemlich großes Gelände voller Autos, Züge, ein Hangar voller Flugzeuge und auch andere gan nette Ausstellungen. Da die Ausstellungsflächen zweigeteilt sind und ca. 1km auseinanderliegen, kann man mit dem Museums-Tram zwischenher pendeln. So bin ich auch mal noch in den Genuss einer Tramfahrt gekommen. Alles in allem haben sich die 3 Stunden wirklich gelohnt!

Danach ging es dann zu meinem Standardparkplatz in Ponsonby und dann in den CBD, wo ich den bisher noch nicht gesehenen Teil (landeinwärts erkundete), darunter auch die K’Road (Karangahape Rd), sozusagen das St. Pauli Aucklands…

Gegen 8 Uhr abends habe ich dann Yannick vom Busbahnhof am SkyTower abgeholt, bin mit ihm zum Auto gelatscht und zurück nach Helensville gefahren, wo noch  ein ganz nettes Dinner auf uns wartete.

Samstags musste ich dann ja wieder arbeiten, allerdings jetzt endlich mal in einer Form, die mir etwas besser gefällt. Habe nämlich mal wieder Billy kutschiert, und zwar zu einem Amateurfunk-Club, den er jetzt beitritt, um seine Funklizenz zu erwerben. Da ist er unter Gleichgesinnten und scheint sich ganz wohlzufühlen. Ich habe mich, zugegeben, bei den knapp 3 Stunden dort arg gelangweilt (auch wenn es durchaus interessant ist), beim nächsten Mal fahre ich einfach 5min weiter zu einem Strand (ist aber anscheinend nur 1x monatlich).

Grad eingefallen ist mir noch das Erlebnis auf dem Weg dorthin, deshalb ein kleiner Zeitsprung zurück. Wir sollten nämlich für den kaputten Staubsauger hier noch irgendwas besorgen, sind dann vom Parkplatz der Shopping-Mall jedoch nicht am Ausgang, sondern in der Tiefgarage gelandet. Billys Navigationskünste sind echt unvergleichlich, noch fast besser als meine…

Nun stellte sich dort aber das Problem mit der Höhe, denn ich war ja mi tdem großen Van unterwegs. Steckengeblieben bin ich glücklicherweise nicht, doch nur dank meiner sorgfältigen Navigation durch die höheren Deckenpassagen der Tiefgarage (Wenden wäre übrigens garnicht möglich gewesen bzw. Rückwärts fahren…). Die Antenne hat allerdings einiges abgekriegt, aber das Radio geht noch, das ist die Hauptsache.

Nun wieder einen Zeitsprung nach vorne. Nach dem Amateurfunkclub habe ich dann Billy noch zu einem Autisten-Treffen gebacht, bei dem ich dann auch munter partizipierte, ein paar nette (und teilweise arg seltsame) :P) Gespräche hatte und mit jemanden in meinem Alter in Kontakt kam, der sogar ganz gut Deutsch konnte und wohl zukünftig auch Germanistik studieren möchte. Er ist auch Asperger, aber war ganz nett, darum treffe ich mich vielleicht mal mit ihm, um ihm Deutsch beizubringen und irgendwas zu machen.Nach 8 Stunden unterwegs kamen wir dann pünktlich zum Dinner zurück und ich ging danauch auch schnurstracks in meine Freizeit – war ja schließlich harte Arbeit!

Nun war heute bereits Sonntag. Und man mag kaum glauben, was der Theist Christoph gemacht hat, er ist in ein christliches Gotteshaus gegangen. Ok, ich wurde gegangen, und werde auch in Zukunft gegangen werden, und zwar um Kevin zu begleiten, der dort sonntags morgens immer ist. Darauf kann ich mich aber auch durchaus freuen, denn die Kirche ist keine düstere Steinbaracke, sondern ein heller Gemeinderaum und das Gesamtbild sehr, sehr modern. Viel Gesang, begleitet durch E-Gitarren, Schlagzeug und Piano, wohl deswegen volbesetzte Stühle mit ganz netten Menschen und auch ansonsten keine Standard-Liturgie, wie man sie noch aus Konfirmationszeiten gewöhnt ist. So wurde ich am Anfang ganz spontan einfach mal vom Pastor, wenn man ihn so nennen mag, der Gemeinde vorgestellt mit ein paar Sätzen (hatte mit ihm am Anfang ein wenig geplaudert) und auch Yannick zurück willkommen geheißen, der jedoch wenige Minuten später wieder Helensville verließ. Mit ihm und wieder mit Billy ging es nach Auckland, um Yannick wieder bei der Bushaltestelle abzusetzen, wo er dann noch eine lange Reise nach Napier vor sich hatte (6-7 Stunden), wo er nun in einer Schule für behinderte Kinder arbeitet. Seinen kurzen Aufenthalt in seinem alten Projekt hat er aber sichtlich genossen, würde ich sagen.

Nun gut, doch Yannick am SkyTower abzuliefern, war noch längst nicht alles. Billy scheuchte mich nämlich quer durch die große Stadt in verschiedenste Stadtteile, um irgendwelchen Schrott abzuholen. Irgendwann ging mir das so langsam auf die Nerven und auch aufs Gewissen. Ich hätte gewisse innere Widerstände, in Müllhalden herumzuwühlen und zu irgendwelchen Haushalten zu gehen (vorher im Internet ausfindig gemacht), um alte, nicht mehr funktionierende Sachen mitzunehmen. Manchmal kam ich nicht ohnehin zu fragen, ob das denn noch legal sei und er nichts klauen würde. aber den Schrott den er verwertet möchte wohl tatsächlich keiner mehr haben. Unter anderem haben wir z.b 3 defekte Mikrowellen erbeutet, mal schauen, was er damit so anstellt.

Auf ein Detailerlebnis des heutigen Tages verzichte ich mal, jedoch bin ich schon ganz schön in Auckland herumgekommen und sehe viele Plätze jetzt auch schon öfter und kann mich gut orientieren. Insbesondere den Westen und Nord-Westen kenn ich schon fast auswendig, lediglich südlich von Aucklands CBD bin ich bisher noch quasi nicht gewesen. Dort liegen aber vor allem die ärmeren Gebiete Aucklands, mit Gebieten teilweise, in die man sich besser nicht wagen sollte, wenn man heil herauskommen möchte.

Großstadtverkehr macht mir mittlerweile garnichts mehr aus, ich bin ganz dreist mitten im CBD auf einr Ladezone geparkt, damit Billy grade seinen Schrott sammeln kann und cruise überall problemlos rum. An einem Tag wie heute sehe ich mehr Autos, als ich in meiner gesamten Zeit auf der Südinsel gesehen hatte! Donnerstag hatte ich somit z.B auch meinen ersten wirklichen Stau in Neuseeland, als es mir einfiel, um 17.30, also zur Hauptverkehrsstosszeit auf dem Motorway zu verkehren. Der ist dort dann immer chronisch verstopft und man braucht Ewigkeiten.

So um 7 Uhr kamen wir dann zurück, mittlerweile sitze ich hier allein (als einziger Supporter) in der Farm. Das hat schon Bedenken bei einem Trustee (einer der Schwestern Toms) ausgelöst, die zufällig vorbeikommend meinte, es sei unfair, wenn ich hier nach 4 Wochen. voller Verantwortung ganz allein mehr als 2 Stunden sitzen würde, weil die Aushilfe länger wegbleibt, als sie sollte Im gleichen Satz wurde ich natürlich ausdrücklich für meine Arbeit hier gelobt und meine Kompetenz nicht angezweifelt :P. aber wer weiß was passieren könnte. Diejneige, die hier aushilft, ist immer och nicht zurück, hoffe mal, dass die bald kommt…

Ich mach jedenfalls Schluss hier und verspreche, dass spätestens Ende nächster Woche eine ausführliche Porträtierung der Core People hier erfolgt. Meine Eingewöhnungsphase neigt sich nämlich langsam dem Ende zu und der Alltag hat mich im Griff, für grade mal noch 15 Wochen, dann sollte ich schon so langsam die Abschiedsphase, auch von Neuseeland, einläuten :):(

Bilder von Sydney (Teil 3, Silvester!)

Nun kommen wir zu den letzten Bildern aus 2010. Villeicht bekommt Ihr so ja einen ganz netten Eindruck, wie ich den Tag so erlebt habe. Hauptsächlich mit Warten nämlich.

Leider sind die Fotos ab Dunkelheit alle sehr schlecht (verzerrtes Licht und Co.), nur einige wenige sind akzeptabel, geben aber das Feuerwerk überhaupt nur unzureichend wieder, jedoch viel Spaß damit.

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Bilder von Sydney (Teil 2)

Und die nächste Fuhre Bilder, die letzten stammen bereits aus dem Neuen Jahr. Die Silvesternacht habe ich übersprungen und wird morgen isoliert von anderen Fotos drankommen – allzuviel gibt es aber nicht zu sehen, die Bilder sind größtenteil leider mißraten (Kamera kann halt nichts bei Nacht).

Hier zu sehen gibt es jetzt u.a die beiden bekannten Strände Sydneys sowie ein paar Bilder aus diversen Attraktionen.

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Bilder aus Sydney! (Teil 1)

Nun kommen sie endlich, die Bilder aus Sydney. Ich habe knapp 900 gemacht dort, wird also ein paar Tage auch dauern, bis ich die Besten hochgeladen habe. Teil 1 zeigt den ersten und teilweise den 2ten Tag – so kriegt ihr aber schonmal einen ganz netten Überblick der Stadt.

Viel Spaß damit!

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Bilder von Napier und Co.

Da ich Bilder von meinen Tagen in Taupo bereits als ich dort war hochgeladen habe, nun diejenigen interessanten aus Napier, wo ich ja meinen unglücklichen Auto-Einbruch hatte. An sich aber eine schöne Stadt, architekturmässig nämlich ganz anders als der Rest Neuseelands.

Und auch die Gegend ist schön. Weiterhin füge ich hier noch die Fotos vom Lake Waikaremoana hinzu, den wir auf unser Regenwaldroute von Napier nach Rotorua sahen.

Geniesst also noch einmal die Bilder von etwas Natur, die nächsten Fotoreihen stammen dann „endlich“ aus Sydney.

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Viel Neues aus Helensville!

Wird mal wieder Zeit für einen neuen Artikel. Euch Leser ist es aber vermutlich ganz recht, dass ich mich etwas mehr zurückhalte jetzt.

Heute gibt es denn auch keine Bilder, sondern einen Text, recht viel sogar und thematisch recht ungeordnet.

Kurz möchte ich noch auf vergangenen Sonntag eingehen, wo ich bei Besuch bei Familie Thimble war. Das sind ehemalige Briten, die mittlerweile 6-7 Jahre in Neuseeland leben und zu denen ich über ferne Verwandte Kontakt bekommen hatte, der sich in den vergangenen Monaten über Emails manifestiert hat. Nun, da ich in Auckland bin, zog es mich natürlich in den noblen Vorort Greenhithe, wo die Familie ein nettes Anwesen besitzt.

Die Familie besteht aus Mary, die bei einem großen Wirtschaftsprüfungskonzern arbeitet (nein, ich mache keine Werbung), ihren Mann Anthony, der soweit ich es mitgekriegt habe irgendein technisches Business hat sowie der 16-jährigen Tochter Kate (kurz vor Schulende, möchte Medizin studieren) und dem 11-13-jährigen William, der neben seiner Cricket-Karriere auch noch Fussball spielt, surft und sogar Klavier üben (muss).

Ich habe also mein Benehmen positiv manipuliert, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Der Aufenthalt dort war dann auch super – insgesamt über 6 Stunden, die nicht nur ein leckers Mittagessen mit sich brachten, sondern auch einen Ausflug in eine Bucht, wo mir noch der Geheimtipp-Eisladen gezeigt wurde (der natürlich ausprobiert wurde).

Neben vielen leckeren Pflaumen aus deren Garten habe ich auch eine ein ganzes DinA4-Blatt füllende Liste mit Orten erhalten, deren Besuch sich in den nächsten Monaten lohnen würde (Auckland und nördlich). Mehr möchte ich das jetzt nicht ausführen, ich werde mich auf jeden Fall aber bald noch mal mit ihnen treffen.

Nun gehts weiter, ich weiß garnicht was ich schreiben soll, weil es soviel zu berichten gibt.

Heute war der erste Samstag, an dem ich gearbeitet habe – eigentlich ganz relaxt gewesen, das wird sich auch die kommenden Samstage nicht ändern.

Im Moment und letzter Zeit ist allerdings grade eh alles etwas hektischer, da am Dienstag/Mittwoch ein Audit ansteht, dass heißt, die neuseeländische dafür zuständige Behörde guckt sich an, wie es hier auf der Farm so läuft, um grünes Licht für eine weitere staatliche Förderung zu geben. Da muss natürlich alles blitzeblank geputzt sein – schon fast heuchlerisch nach dem Motto einmal in 5 Jahren (oder vielleicht auch im Jahr…). Dafür sieht das Haus mittlerweile schon sehr sauber aus, der eifrigen Putzfee Christophine zu verdanken, die immer schön die Toiletten sauber macht… (eine Arbeit, die zunehmend an Glanz verliert).

Da ich jedoch auch bereits öfters fahre, habe ich einen ganz guten Ausgleich. Fahren tue ich nämlich den großen Van, fü den ich in Deutschland, denke ich, eine Extra-Lizenz bräuchte. Damit nicht genug – ich bin sogar schon den Van  + Anhänger gefahren. Kein kleiner Anhänger, sondern ein großer mit ein paar Sofas drauf, die ich mit ein paar Hilfsarbeiten unter meinem Kommando von Haus zu Haus geschleppt habe. Da heisst es hier, auch wenn ich überhaupt keine Ahnung von irgendwas habe einfach „mach mal, wird schon klappen“. Tpische Kiwi-„Can do“-Mentalität. Hat auch geklappt, keinen Unfall gebaut oder Macke in anderen Autos hinterlassen.

Die meisten Fahrgelegenheiten sind zwar meist nur hier innerhalb Helensville, ich bin jedoch auch schon in dichteren Gegenden in Auckland gefahren. Erwähnenswert ist das Erlebnis vor schon 10 Tagen, wo ich die mittlerweile hier bereits ausgezogenen Richard und Nelly von einem Vorort Aucklands von einer Party abholen sollte. Natürlich hatte ich keinen Schimmer vom Weg, dazu war es noch abends. Der Weg allein dauert schon etwa eine Stunde, ich bin jedoch bereits 2 Stunden vor Abholdatum losgefahren – genau richtig! Habe mich nämlich erst einmal ordentlich verirrt und mich dann letztlich von Stadtteil zu Stadtteil vorgekämpft. Ein Glück, dass ich den Weg auf meinem Ipod gespeichert hatte. Der Staddttteil, wo ich übrigens hinsollte, heisst „Birkdale“ – das habe ich dann natürlich auch noch mit dem Stadtteil „Birkenhead“ verwechselt, der jedoch viel weiter westlich liegt. Irgendwann wurde es dann auch schon dunkel, aber ich kam meinem Ziel immer näher, habe die versteckt liegende Straße aber wieder auf Anhieb nicht gefunden, sondern bin insgesamt 5mal durch einen Kreisel in der Nähe gefahren (ständiges Hin- und Herfahren und Wenden).

Letztlich habe ich sie jedoch gefunden und sicher zurück nach Helensville kutschiert, was dann wirklich nur eine knappe Stunde gedauert hat.

Neben den Fahren mache ich natürlich auch noch einiges anderes – zum Beispiel, man stelle es sich vor, mehr oder minder technische Sachen. So haben wir z.B für Schweinchen „Schnitzel“ aka „Lucky“ (unser süßes Minischwein hatte ich ja schon erwähnt?) ein Gehege gebaut (vorher war es nämlich mit im Hühnerstall, was dazu führte, dass die Hühner keine Eier mehr legten).

Dort fühlt es sich jetzt anscheinend wohl. Gefüttert wird es (genauso wie die Hühner) mit den Speiseresten, die von unseren Abendessen hier übrig bleiben. Also isst es auch seine eigenen Artgenossen, Fischreste und allerlei Obstschalen…

Nicht sehr lecker, in Deutschland wäre das ja alles verboten, aber hier stört es keinen. Anscheinend noch nichtmal die Leute, die für das Audit kommen. Denen scheinen allerdings ganz banale Sachen sehr gefährlich zu sein, z.B halb geöffnete Fenster, gegen die man j vorlaufen könnte (da finde ich den Toaster hier deulich gefährlicher). Zum Schutze habe ich vor all die Fenster als Wegsperre erstmal Blumentöpfe gestellt.

Nach Gefahren für mich fragt beim Audit ja keiner, ich möchte in dem Zusammenhang aber erwähnen, dass sämtliche Türen (unter anderem die in meinem Raum) etwas tief sind, sodass ich mir ständig den Kopf stoße. Also bitte nicht wundern, wenn der nach meiner Rückkehr ganz blau ist und ich wirres Zeugs von mir gebe, das vielleicht auch den Umständen hier geschuldet ist. Den Leuten gebe ich bald noch ein ausführliches Porträt, eine kleine eklige Begebenheit aber vorab: es ist nicht so schön, wenn jemand, der quasi grundlos wütend ist, Gläser im Wohnzimmer zerdeppert und dort vorsätzlich auf den Boden uriniert, nur um seine Wut herauszulassen. Nicht so schön jedenfalls für mich, der die Sauerei natürlich beseitigen musste 😛 Die gleiche Person sorgte auch schon für den ein oder anderen Fast-Nervenanfall, doch dazu ein andermal.

Wollen wir jetzt noch auf meine zwei freien Tage eingehen, die ich gestern und vorgestern erstmals und nun immer Donnerstags und Freitags habe.

ich halte es ganz kurz und teile mit, dass ich donnerstags Abend nun immer im Waitakere Chess Club in Glen Eden (einen Suburb Aucklands, ca. 30 Minuten von hier entfernt) dem Klötzschenschieben fröne. Bei meiner vergangenen Antrittsnacht habe ich sogar gleich vier-mal gewonnen!

Den Tag hatte ich zuvor weitgehend in den Waitakere Ranges verbracht, die echt schön sind. Dazu noch ein andermal mehr, wenn ich da mal einen der zahlreichen Wanderungen mache. Auf der anderen Seite dieser dicht bewaldeten Hügel gibt es dann auch ein paar Badeorte an der Westküste. In dem einen, Piha genannt, habe ich einen schönen Marsch entlang des wundervollen Strands gemacht, barfuß durch die raue Brandung. Schwimmen sollte man da höchstens in den Flaggen, der Rückstrom der Brandung reißt einen schon fast mit, wenn man nur bis zu den Knöcheln im Wasser ist. Dort gibt es auch einen netten, alleinstehenden großen Felsen, den ich bestiegen habe und der eine gute Aussicht bot. Fotos folgen bestimmt mal noch.

Am Freitag habe ich dann die gesamte Gegend nördlich von hier bis Mangawhai erkundet (ca. 100km nördlich) und ausgemacht, wo es sich lohnen könnte, einen ganzen Tag hinzufahren. Da das bei vielen Stopps meinerseits der Fall war, werde ich da also später nochmal drauf eingehen können. Unter anderem war ich aber z.B bei Goat Island – das ist ein Marine-Reservat mit einer wirklich erstaunlichen Fischvielfalt, die man sogar mit einen Glasbodenboot betrachten kann, wenn man trocken bleiben will. Das Gebiet gehört zu einem der besten Tauchgebiete Neuseelands und ist direkt zwischen der Küste und der vielleicht 100m entfernt liegenden Insel.

Ich hatte nur einen kleinen Blick von den Felsen, konnte aber bereits ein paar nette, recht große Fische in freier Wildbahn bestaunen.

Abends war ich dann gestern noch im Kino – 127 Hours, ein lohnenswerter Film nach einer wahren Begebenheit über einen Bergsteiger, dem seine Hand von einem Fels eingeklemmt wird, mitten in einem abgelegenen Canyon in den USA. Der Film spielt über eine Stunde an der gleichen Stelle, der Hergang wie er sich letztlich befreit ist etwas unappetitlich, aber ich habe die Lehre daraus gezogen. Keine leichtsinnigen Bergbesteigungen mehr 😀

Nun mache ich auch Schluss, das ist jetzt echt viel, aber längst nicht alles. Ein Hinweis noch: nächstes Wochenende kommt Yannick hier auf die Farm, das ist ein deutscher Freiwilliger, der das letzte Halbjahr hier gearbeitet hat. Vermisst wohl schon die Leute hier, kann ich nachvollziehen. Ihn hole ich dann nächsten Freitag in Auckland ab und dann mal schaun…

Viel Spaß beim Lesen bzw. nun sollte ich besser sagen: „Glückwunsch, Ihr habt es tatsächlich bis hierher geschafft und könnt das Gelesene nun in der Hirnregion Eure Wahl verarbeiten“!