Tag 5-7 in Sydney

Ein frohes Neues Jahr Euch allen!

Ich versuche mich mal kurz zu halten, obwohl es doch einiges zu berichten gibt. Grade habe ich meine weitere Reiseplanung für die weiteren 16 Tage nach Sydney abgeschlossen: nachdem Markus wieder in Rotorua abgeliefert ist, geht es von dort quasi einmal um die gesamte Nordinselküste südlich von Rotorua, um dort wieder am 21. Januar anzukommen, weil dort ja unser Mid Year Camp stattfindet. Es geht jedenfalls das ganze East Cape entlang runter nach Gisborne, über Napier (wo ich mich nach dem Verbleib meiner geklauten Sachen erkundigen werde…) nach Wellington, und von dort wieder nördlich in die Taranaki Region (Wanganui, New Plymouth, Waitomo), ehe es ins Inland in den Tongariro Nationalpark geht (muss ja das Tongariro Crossing noch nachholen…). Dann wieder nach Rotorua bzw. erst noch nach Tauranga – mal schauen. Alles was nördlicher ist, wird noch an diversen Wochenenden erkundet werden. Die ganzen Zwischenstopps und Übernachtungen auf dieser groben Strecke erwähne ich erst einmal nicht 😉

Aber zurück zu Sydney, wo meine Zeit in 3 Tagen schon wieder endet. Ich habe jedoch ein grandioses Neujahr genossen. Ich war am Mrs Macquarie Point, zusammen mit „nur“ 20.000 anderen Menschen (die Fläche ist allerdings auch nicht allzu groß). Von dort hat man einen fantastischen Blick über den Hafen, knapp 300m übers Wasser ist das Opera House, um Hintergrund dann die Harbour Brdige, umgeben auf beiden Seiten von den Wolkenkratzern. Leider stehen bei dem Punkt (weil er zum Botanischen garten gehört) sehr viele Bäume, die nur an wenigen Stellen durchlässig genug sind, um wirklich einen super Blick zu bieten. Den habe ich allerdings gehabt. Wir sind schon um 12 Uhr morgens dorthin gepilgert, nach dem wir uns verlaufen haben (bzw. alle Parktore zu diesem Point geschlossen wurden, was wir nicht wussten) kamen wir aber erst eine Stunde später an und fanden uns in einer wirklich kilomterlangen Schlange wieder. Hat trotzdem nur etwa ein einhalb Stunden gedauert, bis wir am dort ankamen. War ein „gemanagtes“ Public Viewing, mit freiem Eintritt, Toiletten und Verzehrständen, aber Mitbringen von Alkohol nicht gestattet. Maximum 20.000 Personen, nach uns konnten noch etwa 3000 rein, war also schon „fast“ knapp.Dann hieß es fast 10 Stunden warten, auf den Gras sitzend oder liegend, eng an eng mit Hunderten von Menschen. Die Zeit habe ich mir vor allem mit Musik vertrieben und dem Revue passieren lassen des vergangenen Jahrs. Flugshows am frühen Abend, ein Familienfeuerwerk um 21 Uhr (schonmal ein guter Vorgeschmack) verkürzten dann aber die Wartezeit auf das große Ereignis, Um 14 deutscher Zeit haben wir hier dann bereits das neue Jahr eingeleitet, mit einem grandiosen Feuerwerk, an das ich mich lange erinnern werde. Bilder (auch wenn meine Kamera dafür zu schlecht ist) werden noch folgen. Aber, wie schon angedeutet, der Blick war phänomenal, obwohl ich hinter einem 2m hohen Zaun an einer der wenigen freien Baumlücken stand (gut, dass ich so groß bin). Die Veranstaltung ist nämlich, wie sollte es auch anders sein, ziemlich kommerzialisiert. Der Macquarie Point ist ein kleiner Hügel, wenige Meter unter uns (hinter den Zäunen) entlang der Hafenpromenade genossen die Besserbetuchten eine exquisite Party, die man immerhin schön beobachten konnte. Wer sich noch mehr leisten wollte, konnte natürlich auch auf einen der zahlreichen Schiffe Platz nehmen, die im Hafen zu diesem Event ankerten…

Nichtsdestotrotz ein schönes Ereignis, an das ich mich lange erinnern werde. Nach dem Feuerwerk ging dann uch nicht mehr viel, es ging irgendwann zurück zum Hostel und wirklich müde ins Bett.

Spät aufgewacht habe ich dann gestern auch nicht allzu viel gemacht. Bin im „Sydney Wildlife World“ gewesen, wo es wirklich eine tolle Auswahl an australischen Tieren gab. Darunter ein riesiges Salzwasser-Krokodil, süße Koalas, ein Wombat, die giftigsten Schlangen der Welt (und Australiens) und viele andere (Kängurus z.B noch). Zu den Koalas noch ein interessanter Fakt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: wie Ihr vielleicht wisst, essen Koalas nur Eukalyptus. Der ist aber giftig – und die Leber eines neugeborenen Koalas hat von Geburt an auch keine Antikörper. Die erste Mahlzeit eines kleinen Koala besteht deshalb aus den Ausscheidungen seiner Mutter, damit es die Bakterien aufnimmt, die das Gift neutralisieren – lecker!

Danach bin ich noch ein bisschen durh die Stadt gewandelt und letztlich in der „Art Gallery of NSW“ gelandet, wo ja, wie ich schon einmal erwähnte, die „legendären“ Terrakotta-Krieger ausgestellt wurden. Die habe ich mir dann auch angesehen: waren lediglich 12 + ein paar andere chinesische Artefakte, aber trotzdem sehr beeindruckend. Sehen aus wie richtige Menschen, sind bloß aus Terrakotta. Habe sogar ein paar Fotos gemacht, ehe ich später vom Wachpersonal davon abgehalten wurde (hab halt das Verbotsschild nicht gesehen :P).

Danach noch ein bisschen „klassische“ Kunst aufgesogen, ob zeitgenöissche australische oder ältere europäische. Ich wandel mich vom Kunstbanausen zum Kunstexperten, habe ich so das Gefühl!

Danach bin ich noch einmal komplett über die Harbour Bridge gewandert – hin und zurück: sieht vielleicht klein aus, ist aber eine ziemliche Entfernung. Man hatte auch ganz nette Aussicht auf Hafen, Oper und Co. Der Stadtteil, der hinter der Brücke beginnt, ist aber eher uninteressant – vorallem Wohngegend, wie es mir scheint.

Heute war dann ein sehr relaxter Tag. Bin zwar Meilen durch die Stadt gelaufen, jedoch nichts Erwähnenswertes zum Schreiben dabei (Informationensuche usw.). Morgen geht es nämlich in die „Blue Mountains“, also mal aus der Stadt raus und dieses Weltnaturerbe erkunden.

War dann aber noch im „Australian Museum“, ein lohnenswerter Besuch.

Viel über Aborigines und Torres-Strat-Insulaner (die „Eingeborenen“, die die Inseln in der Meerenge zwischen Australien  und Papua-Neuguinea bewohnen) und ihre Kultur gelernt und gesehen.

Außerdem hat das Museum eine beeindruckende naturhistorische Sammlung, darunter riesige Dinosaurierskelette, Präparate bereits ausgestorbener australischer Tiere (z.B der 1936 leider ausgestorbene Tasmanische Tiger (wobei Kryptozoologen munkeln, es gebe noch Exemplare)) und vieler noch vorhandener Tiere, teils auch lebende Tiere, wie Schlangen usw.

Viel mehr habe ich heute auch nicht gemacht, aber ich habe jetzt quasi alles geschafft, was ich mir vorgeommen hatte. Fehlt halt noch der Blue-Mountains-Trip morgen und die Besteigung des 309m hohen Sydney Towers (wofür ich bereits ein Ticket habe), die ich übermorgen, bereits letzter Tag in dieser großartigen Stadt hier, angehen werde.

Im Flug nach Auckland gibts dann schätzungsweise den nächsten Beitrag 😉

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