Die Bezwingung des Mt Culverden

Heute war der Jahresabschluss-Ausflug der Klasse 4-6, der uns auf den Mount Culverden führte. Obwohl das Wetter den ganzen Tag schlecht war und der Himmel grau bewölkt, fiel zum Glück kein einziger Tropfen Regen. Insofern war es sogar deutlich angenehmer, als die Besteigung in der Sommerhitze auf uns nehmen zu müssen.

Aber der Reihe nach: der Weg zum Mt Culverden fängt ca. 2km von der Schule entfernt an, weshalb die Schüler, Lehrer und auch viele teilnehmende Eltern dort mit dem Fahrrad hinfuhren. Da ich kein Fahrrad habe, bzw. die 3 kaputten in der Garage stehenden nicht reparieren wollte (oder konnte :P), habe ich den Weg per Auto zurückgelegt.

Irgendwann ging es dann auch los, zuerst über eine Schotterpiste, die stetig anstieg und sich um die Hügel schlängelte. Vorbei an Kuhweiden ging der Weg, der nach ca. 1h Marsch an einer kleinen Hütte endete, wo wir erst einmal pausierten, um danach den wirklichen Aufstieg auf den Mount Culverden zu wagen. Bis zur Hütte fuhren auch noch diverse Geländewagen, die die Rucksäcke der Kinder transportierten.

Der Mount Culverden ist eigentlich kein wirklicher Berg, sondern mit knapp 600 Metern eher ein Hügel. Haben auch fast alle Kinder hinaufgeschafft, auch wenn das letzte Stück echt steil war. Schaut Euch die Fotos an, mehr brauch ich ja nicht zu erzählen.

Irgendwann ging es dann wieder runter, und mein bekanntes Glück ließ mich auf einen Kuhfladen ausrutschen und den Hügel hinunterpurzeln. Nicht so schön! Genauso wenig die vielen Disteln und Dornenbüsche, die unseren Weg querfeldein auf den Mount Culverden säumten und mich diverse Male piesackten.

Aber ich habe es überlebt, und letztlich kamen auch alle Kinder, Eltern und Lehrkräfte wieder wohlbehütet, nach fast 4 Stunden Marsch (für knapp 8km) am Ausgangspunkt an, wo erstmal Mittag gegessen wurde. Dann ging es für die Radler zurück zur Schule, dabei wurden sie von den Autos vieler Eltern eskortiert, die vorneweg un hinterher mit eingeschaltetem Warnlicht fuhren und sogar die 1-2 vorkommenden Kreuzungen blockierten. Etwas übertrieben für eine Strecke, wo eigentlich eh nie ein Auto kommt. An der Schule angekommen war es dann noch eine Stunde Zeit bis zum Ende, die ich noch einmal nutzte, mich ordentlich unter die spielenden Kinder zu mischen. Der Abschied wird mir echt schwer fallen!

Ein ganz schöner Abschiedsausflug, bei dem auch bei mitschwang, dass man mich wohl gerne auh im nächsten Jahr wieder hätte (so ein Lehrer). Aber soll nicht sein!

Heute Abend war dann noch ein letztes Mal Fussball – diesmal draußen, weil in der Turnhalle die Bühne für die „Awards Assembly“ morgen schon aufgebaut wurde, bei der ich ja noch eine Rede halten muss (so ungefähr weiß ich immerhin, was ich sagen werde :D). Natürlich habe ich mich dort noch „schwer verletzt“ – das erste Mal in der Zeit hier. Wo genau mein Wehwehchen liegt, bleibt Eurer Fantasie überlassen…

Jetzt noch ein paar Fotos…

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