Gutes und Schlechtes!

Es sind nur noch 10 Tage. 10 Tage, bis ich Ferien habe und aus Culverden verschwinde. Mit lachendem, wie auch mit weinendem Auge. Aber noch ist es nicht soweit!  Soeben bin ich grade vom Fussball gekommen, jeden Mittwoch ein Augenschmaus an brasilianischer Ballkunst – der ich mich mal mehr , mal minder erfolgreich entgegenstellen muss. Definitiv eines der Dinge, die ich vermissen werde… (aber dieses komische Spiel kann man ja auch woanders ausübben)

Nun aber, warum ich meinen Artikel „Gutes oder Schlechtes“ nenne:

zuerst die gute, oder zuerst die schlechte Nachricht?

Zuerst die Gute: gestern war ja nämlich das Jack-Johnson-Konzert in Christchurch. Es war einfach super! Ich war zwar etwas früh da (nachdem ich mich während der Rush Hour mitten im City Centre von Chch wiederfand – mal wieder verfahren…), und habe mir 3h Stunden die Beine in den Bauch gestanden, war dafür aber direkt vor der Bühne. Die Vorband hatte auch ganz gute Musik, trotzdem hat es endlos angemutet, bis Jack endlich auftrat, und die Menge in der CBS Canterbury Arena (knapp 10.000 würd ich schätzen) mit seiner Musik beglückte.

Von all seinen Alben etwas, vor allem die bekannteren, und auch viele meiner Lieblingssongs. Kleine Soloeinlagen seiner Bandmitglieder, „I love you Jack“-Rufe aus dem Publikum (direkt neben mir) und die musikalische Interpretation von „Rudolf, the red-nosed rendeer“ am Ende der Show haben für ordentlich Spaß gesorgt. Ich kann es  Euch nur in seinen Worten mitgeben als  verspäteten Adventgruß: „Slow down, if you can, you’re moving too fast…“ (Inaudible Melodies)

Wer Jack noch nicht kennt, der sollte mal ein paar Songs anhören (ich empfehle „Flake“), eigent sich gut um auszuspannen. Um 23.30 (nachdem ich bereits um 18 Uhr da war) war das Ausspannen dann aber zuende, das Konzert beendet, und meine schweren Beine suchten einen Sitz. Dann stand auch noch die harte Rückfahrt nach Culverden an, dass ich, nach einer schnellen Mahlzeit ihr-wisst-schon-wo, gegen 1.30 Uhr erreichte, um ziemlich müde ins Bett zu fallen und sogleich einzuschlafen.

Kommen wir jetzt zur „schlechten“ Nachricht. Es ist nicht so, dass ich das ICYE-Programm verlassen muss (wie bisher schon mit 3-4 Leuten geschehen :P), aber es ist etwas unangenehm.

Ich habe heute ämlich bei meinen Auto den „WOF“ (Warrant of Fitness) machen lassen, eine Untersuchung hier in Neuseeland, die man alle 6 Monate (bei älteren Wagen wie meinen) machen muss. Dabei werden diverse Sachen gecheckt. Meine Plakette lief zwar erst Ende Januar ab, da ich dort ja allerdings reise, und vor allem weil ich ja ein sicheres Auto haben möchte, habe ich den Wagen heute schon durchchecken lassen. Frohen Mutes wollte ich ihn heute nachmittag also abholen, doch ein schmerzhaftes „Fail“ bohrte sich daraufhin in mein Ohr.

Das ist an sich nicht sonderlich schlimm, geht aber ziemlich ins Geld. Ich muss nämlich komplett alle 4 Reifen wechseln und noch eine weitere Kleinigkeit reparieren lassen. Laut Kommentar des Werkstatt-Mannes seien die Reifen meines Autos „very nasty“! Ich solle möglichst garnicht mehr damit fahren, bis die Reifen gewechselt sind, was ich auch getan habe.

Die Sache mit den Reifen hatte, ob ihr es glaubt oder nicht, eh schon „gedacht“, gleichwohl ich es bei meinen mangelnden Auto-Kenntnissen (ja, ich dürfte eigentlich keinen Führerschein haben :D) nicht selbst überprüfen kann. Immerhin habe ich es vor ein paar Wochen hingekriegt, neues Motoröl aufzufüllen…

Die neuen Reifen jedenfalls kommen zum Glück auch schon morgen an und werden eingebaut, sodass ich am Wochenende mein Auto, gut gerüstet, zurückhaben dürfte – am Samstag steht nämlich eine praktische „Defensive Driving“-Fahrstunde an – ich bin gespannt.

Nicht sonderlich „schlecht“ also, aber ziemlich unangenehm…

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