Sehnsucht nach Meer – und der Verkehr…

Ja, ich bins mal wieder. Wie man unschwer erkennen kann, bin ich der Poesie verfallen. Tatsächlich habe ich schon ein schönes Gedicht geschrieben, das wird aber erst einmal unter Verschluss bleiben, sofern sich nicht jemand daran erfreuen mag. Der Verkehr wird in diesem Eintrag übrigens gar nicht behandelt, sondern im nächsten Eintrag, der Übersichtlichkeit halber.

Heute hatte ich, wie der Titel verrät, Sehnsucht nach Meer. Die Sehnsucht reifte schon länger, schließlich bin ich auf einer Insel, und seitdem ich hier bin habe ich nur einmal das Meer gesehen (für 3 Minuten in Tauranga bei der Busfahrt nach Rotorua). Aber sehen reicht natürlich nicht, ich wollte meine eigenen Hände in das kühle Wasser des Stillen Ozeans tauchen, der mir garnicht mal so still schien. Mein frisch getankter Honda brachte mich nämlich nach Amberley Beach, ein kleines Örtchen am Meer, 55km und damit etwas mehr als eine halbe Stunde entfernt von Culverden. Mutterseelenallein war der kleine Parkplatz direkt am Strand, nicht verwunderlich bei dem bewölkten, regendrohenden Himmel.

Aus dem Auto über die kleine Düne gestiegen, sah ich ihn dann endlich in all seiner Pracht: den Pazifik, weit ausgebreitet und schier endlos. Würde ich gradeaus schwimmen, würde ich letztlich an der südchilenischen Küste ankommen, ohne ein einziges Mal Land zu sehen. Auf vorher betrachteten Bildern dachte ich, mich würde ein schwarzer Steinstrand erwarten, doch Bilder können täuschen. Es erwartete mich feinster schwarzer Vulkansand. Sieht vielleicht nicht einladend aus, ist aber besser als normaler weißer Sand.

Ich machte, nachdem ich mich mit den Wassern des Pazifiks salbte, also einen kleinen Strandspaziergang, bei dem ich Angler beobachtete, den brechenden Wellen zusah (dort kann man ganz gut surfen) und von Motorbikes erschreckt wurde, die über den Sand rasten und über die Dünen sprangen. Mein Aufenthalt währte nicht allzulange, als die ersten Regentropfen fielen, fuhr ich heim nach Culverden. An sich war es ein schönes Panorama mit lohnenden Bildern gewesen. Leider war, als ich welche knipsen wollte, die Batterie leer, ärgerlich. Aber ich werde, wenn es etwas wärmer geworden ist, nochmal dorthin zurückkehren und das nachholen. Dann vielleicht auch dort schwimmen (trotz der dortigen Haischulen im Sommer :D) und den dort wunderschön sein sollenden Sonnenuntergang beobachten.

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