Hanmer Springs – Ankunft und Baden

Wird mal wieder Zeit, sich schriftstellerisch zu betätigen… Schon alleine deshalb, weil mich alle Leute wegen meines Schreibstils loben. Doch was ist an jenem so besonders? Ich kann ihn für mich selbst auch nicht definieren, deshalb schreibe ich jetzt einfach mal drauf los, über mein letztes Wochenende in Hanmer Springs.

Hanmer Springs ist ein kleiner Ort inmitten der Berge, nur (bzw. immerhin) ca. 30 Minuten von Culverden entfernt (es ist das nächste Dorf in diese Richtung…). Schon die Anreise ist spektakulär. Es geht an der traumhaften Bergkulisse vorbei, an grünen Wiesen und entlang eines majestätischen Flusses, der glatt der Anduin sein könnte (Fluss bei Herr der Ringe, für die Unwissenden). An einer Stelle überquert man diesen sogar auf einer einspurigen, bestimmt knapp 100m hohen Brücke, von der übrigens auch Bungee-Jumping angeboten wird 😉

Meine Anreise fand im Schulbus statt, da doch einige Schüler in jenem schönen Örtchen wohnen. Nachdem angekommen, bin ich erst einmal orientierungslos durch die Gegend gelaufen und habe meine Unterkunft gesucht, sie aber relativ schnell gefunden (hatte nämlich zufällig die richtige Straße getroffen). Schon auf dem Weg zu meinem Backpacker fiel mir das reichhaltige Freizeitangebot auf. Verschiedene Veranstalter warben mit Quadbiking, Rafting, Bungeejumping, Skifahren, Heli-Flügen und noch mehr. Allerdings auch ziemlich teuer alles. Im Backpacker angekommen war der dortige Besitzer grade für gewisse Zeit abwesen, sodass ich erst einmal das Örtchen erkundet, Geld abgehoben (einziger Automat in ziemlich weiten Umkreis) und eingekauft habe (deutlich besseres Angebot als hier in Culverden).

Hanmer Springs ist vor allem wegen seiner heißen Thermalquellen berühmt, doch dazu später. Nach Entdeckung dieser wurde das Dorf um diese herumgebaut. Es gibt sozusagen eine Hauptstraße an der sich diverse Restaurants und Läden aneinanderreihen,  an jener liegt auch der Eingang zum Bad. Hanmer Springs ist schon ein ziemlicher Touristenort, das bewiesen mir die stetig fotografierenden Individueen, die wir in der Schweiz (Interlaken) zuhauf damals zum Spaß gezählt haben. An Unterkunft ist alles, vom 5-Sterne-haus, über Motels bis zu mehreren Backpackern geboten. In einem der letzteren, Hanmer Backpackers, habe ich mich für knapp 15 Euro die Nacht einquartiert und es nicht bereut. Nach den Check-In zeigte mir der sehr sympathische, das Haus alleine betreuende Edwin (Holländer ;)) jenes und ich fühlte mich sofort heimisch. Keine Bettenbunker, sondern 2 Schlafsäle mit komfortablen Einzelbetten. Es gab kostenlose Kiwifrüchte und Eis im Kühlschrank, genauso wie Kaffee und Tee. Dazu eine große Küche, eine gemütliche Sitzecke mit großem Bücherschrank und ansprechende Sanitäranlagen. Ich habe leider keine Bilder gemacht, werde das aber noch nachholen, war nämlich bestimmt nicht mein letztes Mal dort.

Nach einer kurzen Pause ging ich dann ins Thermalbad. Umgezogen und die Sachen im Schließfach verstaut (ziemlich modernes elektronisches Schließfach mit Pin-Nr. und so) ging es dann sofort ans Baden. Man bedenke nämlich, dass sich alles im Freien befindet und es draußen noch ziemlich kalt (um die 5 Grad) war. Die Bäder, es sind nämlich mehrere Pools (um die 12), waren zum Glück angenehm warm, wenn nicht zu heiß. So war der heisseste Pool immerhin 42 Grad, es war ein Schwefelbad, was man auch gerochen hat. Aber sicher sehr vitalisierend für meine Haut gewesen. Die anderen Pools schwankten zwischen 30 Grad und dieser Höchsttemperatur. Darüber hinaus gab es auch noch 2 Rutschen im „Kinder“-Bereich, die aber durchaus mit denen im H2O zu vergleichen sind und Spaß gemacht haben, zumal ich der einzige dort war. Schwimmen kann man übrigens fast nirgendwo, das ist auch nicht so gewollt. In den Pools kann man sich nicht allzu lange aufhalten, mehr als 2h ist schon viel, ich war etwa 2 1/2 halb da.  Lag aber vielleicht auch daran, dass ich durch das heiße Wasser schnell dehydriert war.

Als es dunkel wurde konnte man perfekt relaxen und den Sternenhimmel bewundern. Darüber hinaus waren die Pools relativ leer und  mit den Anwesenden kam man gut ins Gespräch und unterhielt sich. In den Ferien und auch samstags soll es aber angeblich ein ziemliches Gedränge geben, von dem ich am Freitag glücklicherweise verschont wurde.

Was der Abend noch so brachte und wie ich mich am nächsten Tag verirrte, das lass ich euch in Kürze wissen, ist wieder alles so lange geworden grade…

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