Ich lebe noch… (nach Absturz aus 4000m Hoehe)

Einiges passiert in den letzten Tagen. Die aufregendste Woche meines Lebens kann man fast sagen. Aber erst einmal, mir geht es gut. Ich sitze hier im Backpacker in Queenstown (sorry fuer die Rechtschreibung, neuseelaendische Tastaturen haben keine Umlaute und SZs…), wo ich heute meine letzte Nacht verbringe, ehe ich morgen frueh nach Dunedin aufbreche, um mein Auto zu holen! Ja, genau, ich bin nicht mehr Zelten.

Ich habe mich von Rico und Paul getrennt, weil die Naechte im kalten, unbequemen Zelt ohne fliessend Wasser nicht ganz nach meinem Geschmack sind. Ich habe mich mit ihnen (die das hier bestimmt mitlesen, drum muss ich aufpassen, was ich sage… :P) eigentlich ganz gut verstanden, ziehe es aber doch auch vor, alleine zu reisen. Dann kann ich auch einfach mal in das Museum gehen, was mir grade ins Auge springt, Essen was ich moechte und ueberhaupt unternehmen was ich moechte. Ueber unsere Reise bis Queenstown werde ich noch berichten: ich habe tolle Naturerlebnisse gehabt, aber das Zelten war echt hart…

Seit gestern bin ich also hier in Queenstown. Hier wuerde ich gerne mal leben, sofern das noetige Kleingeld da waere. Die Stadt ist sehr touristisch und international, man hoert neben Englisch sehhr viele deutsche, aber auch spanische, japanische, franzoesische, russische und wasauchimmersprachliche Stimmen. Auf den recht ueberschaubaren Statdkern (in Herford waere das ungefaehr die Innenstadt) kommen jedoch ueber 150 Bars und Restaurants und unzaehlige Laeden, das Ausgeh- und Shoppingparadies schlechthin. Allerdings auch etwas gehobenere Preise. Doch nach den Entbehrungen der letzten Tage musste ich gestern einfach eine Bar besuchen, wo mir lecker Pizza (Tri-Factor hiess sie)serviert wurde. Eine neuseelaendische Bar mit Livemusik hatte ich bisher auch noch garnicht… Auch Mackas und Co. sind vorhanden, ich konnte mir also guenstig wieder den Bauch vollschlagen.

Dann sollte man noch etwas ueber Queenstown wissen: es ist die Adrenalin-Hauptstadt der Welt. Unzaehlige verrueckte Dinge kann man hier machen, ob nun Bungee, Rafting, Jetboating, Zorbing, Heliskiing und viel viel mehr… Die grossen Skigebiete Neuseelands sind hier auch direkt vor der Haustuer (Cardrona, Treble Cones, Remarkables). Gelgen ist Queenstown inmitten der Berge, an dem gro0en See Wakatipu, es bietet also auch einen wunderschoenen Panoramablick.

Nun, was den Titel dieses Artikels angeht, ich habe mich auch an eine dieser extremen Aktivitaeten gewagt. Wenn nicht gleich die extremste. Eigentlich habe ich ja Hoehenangst (gehabt). Aber die ist jetzt ueberwunden. Ich bin mich naemlich aus 12000 feet Hoehe (das sind knapp 4000m!) aus einem Flugzeug gefallen (natuerlich ungewollt :P) und habe den 45-sekuendigen Freien Fall mit ca. 200 kmh mit wunderbaren Ausblick auf die Berge und Seen genossen, ehe der Fallschirm sich gluecklicherweise (sonst saesse ich hier nicht…) oeffnete und ich noch einen wundervollen Flug nach unten hatte. Einfach der Wahnsinn! Beste Minute meines Lebens! Man kann das nicht beschreiben, einfach ausprobieren, man wird wirklich nicht enttauescht. Beweisfotos reiche ich nach, allerdings nicht vom Sprung an sich, das ist naemlich extrem teuer gewesen. Der Sprung zwar auch, aber da hat sich jeder Cent gelohnt.  Der Sprung (ich war natuerlich nicht alleine, sondern an jemanden gekettet) sollte eigentlich heute morgen stattfinden, wurde aber wegen schlechten Wetters abgesagt… Der Himmel ist aber noch aufgeklart und ich hatte dann heute Nachmittag dieses einmalige Erlebnis.

Was meine weitere Reiseplanung betrifft, werde ich morgen mit dem Bus nach Dunedin fahren und hoffentlich mein Auto finden, was ziemlich abseits abgestellt steht. Dann geht es nach Oamaru mit Zwischenstopp bei den Moeraki Boulders. In Oamaru werde ich dann blaue Pinguine hoffentlich zu sehen bekommen (kleinsten Pinguine der Welt). Samstag geht es dann zum Mount cook, dem hoechsten Berg Neuseelands. Danach dann ueber Wanaka die West Coast hoch, mit Besuch bei Franz Josef und Fox (Gletscher) und schliesslich zurueck nach Culverden, wo ich dann viele tolle Fotos hochladen werde und ueber meine bisherigen und kommenden Erlebnisse noch ausgiebiger eingehen werde.

Grüsse aus Te Anau

Kia ora aus Te Anau,

wo ich grade im Hochbett meines Hostels liege und netterweise den Laptop meines Reisekumpanen Pauls mitbenutzen darf. Die Reise bisher war wunderschön, aber auch ziemlich hart. Heute Milford Sound. ihr dürft euch schon auf die Bilder freuen (300 Stück innerhalb von 2h). Auf dem Rückweg hat eine runtergegangenen Schlammlawine die Straße versperrt, wir mussten erstmal ziemlich lange warten…

Naja, mehr will ich auch garnicht jetzt schreiben, bis in 10 Tagen!

Ab in den Urlaub

Die Sachen sind gepackt, das Auto ist beladen und ich liege hier im Bett und schreibe die letzten Zeilen vor meiner Abreise. Um 4 Uhr morgens muss ich schon aufstehen, um 5 Uhr hole ich Paul aus Harwarden ab (halbe Stunde Fahrt dorthin). Dann geht es nach Dunedin, wo angeblich noch Schnee liegen soll. Hoffentllich nicht allzuviel, ich habe nämlich keine Schneeketten…

Für die Interessierten hier mein (von Rico erstellter) Oktoberferien-Reiseplan

Des frühen Aufstehens halber werde ich auch in nicht allzu ferner Zukunft ins Land der Träume wandern, um frisch ausgeruht die etwa 6h lange Fahrt zu meistern. Groß verirren können wir uns nicht, wir müssen nur 3 verschiedenen Straßen folgen. Wir treffen uns mit Rico nicht direkt in Dunedin (sonst würden wir uns tatsächlich verirren), sondern in Port Chalmers, einem Vorort, an einem Supermarkt, wo wir dann auch gleich für unsere Tour einkaufen werden. Die wird sicherlich genial, auch wenn ich aufgrund der dort herrschenden Kälte gewisse Ängste habe…

In  2 Wochen bin ich dann wieder hier und werde wahnsinnig viel zu berichten haben, und Fotos von Landschaften, von deren Existenz ihr nur träumen könnt in Deutschland 😛

Das zu verarbeiten, im Kopf wie auch hier im Blog wird einiges an Zeit in Anspruch nehmen, ich hoffe aber, ihr treuen Leser bleibt mir gewogen und könnt die 2-wöchige Pause gut überbrücken.

Übrigens, Sylvester werde ich nicht mehr hier in Neuseeland sein…            Habe gestern einen Flug nach Sydney gebucht, wo ich zusammen mit Markus, einem ICJA-Freiwillige hier, die größte Sylvesterparty der Südhalbkugel erleben werde (und natürlich viele andere Dinge sehnen). Doch bis dahin steht nach den Ferien noch einmal 10 Wochen Arbeit an. Eigentlich recht wenig, wenn man bedenkt, dass ich schon 8 Wochen gearbeitet hab hier. 2 Monate bin ich schon hier, fast die Hälfte hier und ein Viertel in Neuseeland…

Nunja, gute Nacht!

Die Arbeit in der Schule

Nun ist es Zeit, sich einmal dem Thema zu widmen, weswegen ich eigentlich hier bin.

Es mag für viele jetzt überraschend kommen, aber ich habe schon knapp die Hälfte meiner Zeit hier rum. Wenn ich aus dem Urlaub wiederkomme sind es nur noch 10 Wochen, allerdings nicht zum Heimflug, der ist nämlich, frisch umgebucht, am 17.07.11. Am 18.7 darf ich dann wieder meine Füsse auf germanischen Boden setzen.

Das ICJA-Programm hier in Neuseeland sieht nämlich vor, jeweil knapp 5 Monate in 2 unterschiedlichen Projekten zu arbeiten. Ich könnte zwar auch sicherlich hier bleiben, ein Perspektivenwechsel ist aber sicher auch sinnvoll. Einhergehend mit einem Projekt auf der Nordinsel kann ich dann auch dort noch in Wochenendtripps die schönen Seiten erkunden, für die in der Reisezeit vielleicht keine Zeit bleibt.

Das ganze soll jetzt natürlich nicht heißen, dass mein Projekt schlecht ist. Mir gefällt es nach wie vor super hier.

Ich arbeite vor allem in der Primary School. Kurz vorweg noch ein paar Worte zum Grundschulsystem hier, ob das so stimmt weiß ich aber nicht (hoffe es ist, halbwegs verständlich). Die Kinder werden grundsätzlich eingeschult, sobald sie 5 Jahre alt sind. Das heisst, ihr erster Schultag ist also auch ihr 5. Geburtstag. Es gibt keine Klassen mit Klassenlehrern wie in Deutschland, sondern Raumlehrer.

Es gibt Raum 2 (Klasse 1/2), Raum 1  Klasse (2/3), Raum 6 (Klasse 3/4) und Raum 5 (Klasse 4/5). Was Euch also sicher auffällt, 2 Jahrgangsstufen pro Klasse. Die Kinder werden in Raum 2 eingeschult und springen dann, wenn der Raumlehrer sie als weit genug fortgeschritten empfindet, in den nächsten Raum. So können gute Schüler schon bspsw. nach einem halben Jahr wechseln, während schwächere Schüler auch 1 1/2 Jahre brauchen können – Sitzen bleiben kann man in diesem System ja nicht. So wechseln konkret zum Term 4 (nach den Ferien) mehrere Kinder von Raum 2 zu 1 (wobei ich nicht weiß, wie lange sie dort schon sind)

Grade die schwächeren Kinder werden hier intensiv gefördert. Manche werden sogar zeitlich länger gefördert als sie wirklich im Unterricht sind. Dort setzt auch eine meiner Aufgaben an. Ich helfe nämlich einer Schülerin aus Raum 1 beim Schreiben und Rechnen. Sie hat, gelinde gesagt, Konzentrationsprobleme und es ist hart, sie auf die Aufgaben zu fokussieren. Ingesamt arbeite ich 5 Stunden die Woche mit ihr. Am Anfang machen wir meist kleine Gedächtnisspiele (ich sage Zahlenfolgen, die sie nachsagen muss; das berühmte „Koffer-Pack-Spiel“; Gegenstandsfolgen raten, u.a.). Dann folgt das Schreiben. Eine Seite mit 8 Zeilen müssen geschrieben werden. Das sind dann einfache Stories über Katzen, Hunde, Dinosaurier oder über das, was sie am Wochenende überlebt hat (uvm). Damit sind wir auch meist eine ganze Stunde beschäftigt, da sie oft abgelenkt ist oder nicht weiß, was sie schreiben soll, trotz der vielen Ideen, die ich ihr nahelege. Außerdem muss ich ständig korrigieren oder Wörter buchstabieren, meist sieht das Heft sehr „untidy“ aus. Es ist interessant zu sehen, wie englichsprachige Kinder Wörter falsch schreiben. Im Deutschen liegt man oft richtig, indem man schreibt, wie man spricht. Im Englischen geht das aber fast garnicht.

Manchmal frage ich sie auch Vokabeln ab (sowas wie „when“ oder „at“). Wenn dann noch Zeit ist, rechne ich mit ihr, was ihr deutlich leichter fällt. Auf eine Handtafel schreibe ich Additionen im Zahlenbereich bis 20, die sie dann löst.

Falls die Perioden mit ihr noch nicht rum sind danach, helfe ich den anderen Kindern im Raum 1 und/oder beobachte den Unterricht. Kein Frontalunterricht, sondern die Kinder sind immer in verschiedenen Gruppen, manche am Computer, manche spielen Spiele, manche lesen. manche werden vom Lehrer unterrichtet. Das bringt auf jeden Fall etwas.

So ausführlich möchte ich die andere Arbeit jetzt nich beschreiben. daher kurz: in Raum 2 lese ich mit den Kleinen, helfe Ihnen beim Kleben oder Schneiden oder allen möglichen anderen Dingen oder sortiere deren Bücher in die Grundschulbücherei ein. Einmal die Woche ist auch Tanzunterricht, in der ich die Musik bediene 😀

In Raum 6 lasse ich mir ebenfalls Bücher vorlesen und stelle Fragen dazu. Darüber hinaus gehe ich oft rum, beantworte Fragen und korrigiere frisch bearbeite Aufgaben. Selbiges auch in Raum 5. Dazu kommen noch viele andere  Sachen, die aufgrund ihrer Vielfalt schwer aufzuzählen sind.

In den Pausen muss ich oft „duty“ machen, sprich Pausenaufsicht. Ich wandel über den (Grund-)Schulhof und passe auf, dass die Kleinen keinen Blödsinn machen. Ich unterhalte mich mit ihnen, beantworte geduldig immerwiederkehrende Fragen zu meiner Größe, gebe ihnen „High-Five“, jongliere einen Fussball 30-mal und lasse mich als Fussballgott feiern oder schicke Sie zum Spielen, wenn sie brav ihr Butterbrot aufgegessen haben. Außerdem tröste ich bei kleineren (seelischen) Verletzungen und bestrafe Übeltäter, die sie teilweise verursachen. Dazu muss man sagen, dass die Kinder hier einerseits sehr diszipliniert sind, andererseits aber auch sehr wehleidig. Raufereien sind hier die absolute Ausnahme, man hört auch kaum „böse Wörter“. Die Kinder kommen teilweise heulend angelaufen, wenn jemand „Loser“ sagt oder jemand nicht mit ihnen spielen will. Meist lässt sich die Trauer aber schnell mindern, indem ich mit den Kindern zu den Übeltätern hingehe und mit ihnen über den Tathergang diskutiere (2 Meinungen prallen aufeinander, danach haben sich trotzdem alle wieder lieb). Das muss ich insgesamt 7-mal die Woche  jeweils 20 Minuten machen, darf mir danach aber zusätzlich 20 Minuten frei nehmen.

Arbeit außerhalb der Grundschule habe ich dann auch noch. Jeden Tag die vierte Stunde sitze ich in der Bücherei und vertrete deren Leiterin in ihrer Mittagspause (in der sie trotzdem immer anwesend ist). Teilweise räume ich Bücher ein, eigentlich sitze ich aber nur rum und lese Bücher und falls jemand ein Buch ausleihen will, leihe ich ihm das aus (in den Computer einscannen und abstempeln).  So habe ich schon ein interessantes Buch über Wölfe und ein Mann, der mit ihnen lebt, gelesen. genauso wie einen Grishham-Roman und aktuell, als Einklang auf den Urlaub, die LOTR-Trilogie. Auf Englisch natürlich, was mich sprachmässig ziemlich weiterbringt. Das tut aber auch die sonstige Arbeit wie Hefte korrigieren und mir Bücher vorlesen lassen; unbekannte Wörter, die sich mir im Zusammenhang erschließen und in meinem Gedächtnis verankert bleiben.

Dann gibt es da noch die Arbeit mit  einem älteren, lernschwachen Schüler, was immer eine ziemliche Qual ist, weil er keine Lust hat. Eigentlich soll ich mit ihm eine Stunde pro Tag Aufgaben machen. Seine akute Lustlosigkeit hat ihn aber die letzten 2 Wochen von der Schule ferngehalten (Schwänzen könnte man sagen), worüber ich auch nicht böse bin. Stattdessen arbeite ich dann lieber mit den Grundschulkindern.

Ab und an stehen auch noch andere Aufgaben an: so mache ich Spaziergänge mit einem älteren Jungen, der schon sein ganzes Leben im Rollstuhl sitzt, aber noch gehen kann. Das trainiere ich mit ihm, er geht in einem Laufwagen und wir gehen über das Schulgelände. Heute immerhin ganze 30 Minuten lang, neuer Rekord. Dabei muss ich mich ständig dran erinnern, nicht so schnell zu sein (ich mach 1 Schritt, wenn er 10 macht). Aber wir verstehen uns super, unterhalten uns und nach getanem Spaziergang bringe ich ihm Schach bei oder wir chillen irgendwo.

Das ist so die Hauptarbeit, dazu kommen immer noch ganz nette andere Sachen. So war letzten Freitag die „Real Art Roadshow“ da, ein fetter Lastwagen voll mit neuseeländischer Kunst, die sich alle Schüler über den Tag verstreut angeschaut haben. Waren schon ein paar nette Werke dabei,

Soviel dazu, und es ist jetzt auch wirklich viel.

Zum Abschluss noch: ich mache keine Arbeit, die nicht ein anderer machen könnte.  Trotzdem erachte ich sie als sinnvoll. Ich denke nämlich, dass ich schon eine große Hilfe für die meisten Lehrer bin. Weil ich Sachen mache, die sonst sehr viel Zeit rauben, die man besser investieren kann. So kann der Lehrer bspsw. mit seiner Gruppe Schülern konzentriert arbeiten und wird nicht immer von Fragen der anderen torpediert, weil ich ja dafür da bin. Außerdem bin ich natürlich auch ein kultureller Gewinn für die Schule und ein spaßbringendes Objekt für die Schüler 😛

Kaikoura und so

Dies war mein bisher bestes Wochenende in Neuseeland.

Und das trotz der Arbeit am Freitag, die eher eine Qual war. Ich hatte mich nämlich dazu bereit erklärt, Christian bei der Kinder-Disco zu unterstützen. Die 8. Jahrgangsstufe hat nämlich eine solche veranstaltet, um Geld für irgendeine Klassenfahrt zu sammeln. Christian war DJ, und ich war sein Helfer, habe mit auf- und abgebaut, den DJ-Bereich überwacht und aufgepasst, das die Kinder keinen Blödsinn machen. Außerdem war ich „Judge“ bei verschiedenen Partyspielen, wo ich die jeweils Besten bewertet habe. Von 17-19 Uhr war Disco für die 1.-4. Klassen, von 19-22 Uhr für die 5.-8. Klassen. Zumindest musikmässig liess es sich aber aushalten. Denn auch die kleinen Kinder hier werden mit deftigem HipHop und Co. beschallt, was aber immer noch besser ist als irgendwelche deutschen Karnevalskinderlieder… Getanzt habe ich aber nicht großartig, dafür war das Publikum etwas jung…

Samstag morgen wollte ich dann nach Kaikoura aufbrechen. 10 Uhr sollte es losgehen, wurde dann aber 14 Uhr. Mein Auto hat nämlich gestreikt. Irgendwas ist wohl nicht ganz in Ordnung mit der Batterie o.ä., jedenfalls sprang es nicht an. Als Neil dann m 14 Uhr kam und es versuchte, klappte es dann auf einmal wieder. Ich hatte vorher allerdings auch nicht den Mut gehabt, den Anlasser 30 Sekunden zu zündern, danach sprang es nämlich dann an. Jetzt ist aber wieder alles super.

Ich fuhr also nach Kaikoura, und nahm die Inlandstraße (es gibt auch einen Weg an der Küste entlang), weil der Wind doch sehr kräftig bläst und man verdammt aufpassen muss, nicht von der Straße gedrängt zu werden. Die 100 Minuten Fahrt nach Kaikoura haben irre Spaß gemacht. Vorbei am Gebirge, über viele Hügel mit Zickzackstraßen und gan engen Kurven, an Abgründen vorbei und über bestimmt 10 einspurige Brücken. Dabei kaum Verkehr (Hin- und Rückfahrt kamen mir vlt. höchstens 20 Autos entgegen, vor und hinter mir war nie einer), sodass man die schmalen Kurven auch gut schneiden konnte. Dazu noch schön Musik gehört, was will man mehr. In Kaikoura angekommen, hatte ich dann erstmal Mühe meine Unterkunft zu finden. Glücklicherweise hatte ich über meinen iPod Screenshots vom Ort meiner Unterkunft gemacht, sodass ich es doch recht schnell gefunden habe.

Eingecheckt und ausgepackt, habe ich dann Kaikoura erkundet. Wollte eigentlich in den Stadtkern, bin aber in die falsche Richtung gelaufen. Drei freundliche dort heimische Jugendlichr haben mich dann dort aber hingebracht. Nach den Kauf lebensnotwendiger Sachen ging es dann zurück zum Hostel und dann zum Strand um den Sonnenuntergang zu beobachten. Nach einer Kleinigkeit zu Essen habe ich dann noch im Hostel (übrigens: Albatross Backpackers) gelesen und mich dann in meine Höhle verkrochen (ja, mein Bett war sozusagen eine Höhle, sehr nett (siehe Diashow).

Heute ging es dann nach dem Auschecken zu einer Wanderung um die Kaikourische Halbinsel. Das hat mich schon so 3 Stunden Wandern gedauert, es hat sich aber gelohnt.  So habe ich Robben vor meiner Nase gesehen, das Panorama bestaunen können (wo sieht man schon schneebedeckte Berge direkt neben dem Ozean) und mich von Tieren angreifen lassen. Von wegen in Neuseeland gibt es keine gefährlichen Tiere. Mit meiner roten Jacke über die Kuhweide gehend, war mir schon ganz mulmig zumute. Kurze Zeit später wurde ich dann von einem Schwarm Möven attackiert, die mich zwangen, geduckt meinen Kopf mit den Händen schützend in den zum Glück nahe gelegenen Wald zu laufen… Keine Ahnung was mit denen los war…

Doch das Highlight kommt jetzt erst noch. Nachdem ich mein Auto getankt hatte, fuhr ich nämlich zum Ohau Point, das ist 30km nördlich von Kaikoura. Schon die Anfahrt lohnt sich. Doe Straße schmiegt sich an die hohe Steilküste und führt direkt am Wasser entlang. Links also viel Fels, und rechts endloser Ozean.  Doch was ist der Ohau Point? eigentlich kann man dort eine Kolonie von Robben beobachten. Eigentlich… Die waren auch jetzt da. Doch der große Abstellplatz war vollgeparkt, also muss es ja noch eine Besonderheit geben, und die gibt es. Und zwar führt dort vom Strand ein kleiner Wanderweg ins Gebirge zum Ohau-Wasserfall. Eigentlich nichts besonderes. Vom Ohau-Wasserfall, der einen kleinen Teich speist,  rauscht ein Bach zur Küste hinunter und vereiningt sich mit dem Pazifik.

Ich nahm also den nur 10-minütigen Weg zu den Wasserfällen auf mich und erlebte mein persönliches Naturhighlight bisher in Neuseeland (es war keine Überraschung, ich hatte davon gehört und bin deswegen dahin gefahren).

In dem kleinen Süsswasser-Teich schwammen nämlich ganz viele, süße, kleine Baby-Robben. Dazu der bestimmt 30m hohe Wasserfall. Die Robbenbabies planschten im Teich, sprangen herum und zeigten „coole Moves“, ein paar ruhten auch auf den Steinen aus und wurden von den leider vielen Touristen belästigt, die natürlich probierten,  den Robben möglichst nahezukommen und sie mit ihrem Blitzlichtgewitter zu verchrecken. Naja, Fotos habe ich auch gemacht, sogar ein Video gedreht (mal schauen, ob ich das hier irgendwie einfügen kann), mich aber doch etwas mehr zurückgehalten als die anderen menschlichen Individuuen dort.

Auf der 2-stündigen Rückfahrt, wo ich wieder die Inlandroute nahm, kam es dann noch zu einem Highlight. Ich musste 5 Minuten mitten auf der Hauptstraße anhalten, weil vor mir eine Herde Schafe die Straße mir entgegen hochgetrieben wurde. War auch mal ganz nett.

Eben war ich dann noch in Hawarden und habe mich mit Paul getroffen, der dort als Freiwilliger im Hurunui College arbeitet. Wir haben viel gelabert (auf Deutsch, vielleicht wär in Zukunft Englisch besser) und er hat mir Hawarden und seine Schule gezeigt. Er wird auch höchstwahrscheinlich mit in den Urlaub fahren. Unsere genauer Reiseroute werde ich die Tage noch brkanntgeben, soviel vorweg, es wird sehr erlebnisreich werden. Rico und ich sind nämlich „Herr-der-Ringe“-Freaks und haben es uns vorgenommen, alle Drehorte zu besichtigen. Rico hat so ein „Location-Book“ und die Route schon geplant. Unter anderem werden wir z.B eine Mehrtages-Wandertour unternehmen, wo wir auch durch Flüsse waten müssen und in Hütten übernachten, um den Wald „Lothloriens“ oder ähnilches zu sehen. Aber auch die „normalen“ Sehenswürdigkeiten werden wir erkunden und genug Spaß anderweitig haben.

Ich lade auch noch ein paar Fotos hoch, die könnt ihr euch in der Diashow anschauen. Ihr werdet schon zuornden können, was wann und wo ist 😉

Ist nur der erste Teil von ein paar Bildern (upload dauert verdammt lange)

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Was mache ich hier eigentlich? Prolog

Was mache ich hier eigentlich? Versprochen ist versprochen, darum nun einen Überblick auf meine körperlich ungeheuer belastende Tätigkeit hier.

Aber vor der Arbeit steht ja bekanntlich das Vergnügen (jedenfalls für mich), und das werde ich am Wochende und in den schon in 8 Tagen beginnenden Ferien haben. Am Wochenende werde ich Kaikoura erkunden, ein kleines Städtchen an der Ostküste, weltbekannt für seinen Ökotourismus. Falls ich kurzfristig noch buchen kann, werde auch ich mir eine Whale-Watching-Tour gönnen, um die gigantischen Pottwale zu sehen, die dort rumschwimmen (Kaikoura liegt nämlich direkt vor einem Tiefseegraben, wo es auch riesige Kalmare, Lieblingsspeise dieser Wale, gibt.) Neben den Pottwalen kann man mit Glück auch noch andere Wale sehen, dazu viele Seehunde und Delfine zu denen auch extra Touren angeboten werden, wo man mit denen schwimmen kann (vielleicht ein anderes mal). Für die Kryptozoologen: Nicht allzu weit entfernt wurde in den 20er Jahren ein Megalodon gesichtet. Auch ansonsten kann man dort durchaus Weißen Haien begegnen. Seid also froh, dass ich erstmal nicht ins Wasser gehe dort.

Das andere Vergnügen sind die Ferien, die nächsten Freitag starten. Ich werde in ihnen über die südliche Südinsel reisen, und zwar zusammen mit Rico. Rico ist ebenfalls ein deutscher Freiwilliger (allerdings nicht ICJA), der an einer Waldorfschule in Dunedin arbeitet. Ich hatte heute ein nettes Gespräch mit ihm über Skype, wo wir unsere Reise geplant haben.

Ich werde nach Dunedin fahren und dort samstags irgendwann ankommen (da ich nicht weiß, ob ich durchfahren soll (dauert schon so 6 Stunden) oder lieber auf halber Strecke (Timaru) übernachte). Dort eine Nacht übernachten, mir die Stadt zeigen lassen und dann geht es auf. Grobe Routenplanung:

Dunedin-Invercargill-Bluff-Milford Sound-Queenstown-Haast-Westküste hoch zu den Gletschern (Franz-Josef Glacier und Mt Cook), bis nach Greymouth, dann den Arthurs Pass nach Christchurch, von Christchurch dann ins Landesinnere zu Nationalparks, dann wieder an die Küste (Oamaru) und zurück nach Dunedin. 2 Wochen haben wir dafür Zeit. Übernachten werden wir zusammen im Zelt, Essen kochen wir unser eigenes. Wird also eine erschwingliche Reise, sofern ich das durch Unterkunft gesparte Geld nicht für abenteuerliche Aktivitäten ausgebe. Ich freu mich jedenfalls schon.

Jetzt ist es schon wieder so viel, ich muss euch auf wann anders vertrösten, was ich hier mache.

Verkehr in Neuseeland

Ich dachte mir, es wär vielleicht ganz interessant, Euch ein paar Infos zum Verkehr hier in Neuseeland zu geben.

Erst einmal, das Auto fahren macht hier riesig Spaß. Liegt zuletzt auch nicht daran, dass ich mir einen Fm-Transmitter gekauft habe, und mich jetzt mit eigener Musik beschallen lassen kann, die Radiosender sind hier nicht so mein Geschmack. Das klappt ziemlich gut, besser als in Deutschland, finde ich.

Der spaßbringende Effekt liegt aber vor allem an der Streckenführung und Landschaft. Man darf zwar nur 100 fahren, das reicht aber auch völlig aus. Entweder fährt man auf kilometerlangen Graden, oder durch total enge Kurven, dabei den Hügel hinauf und hinab, immer und immer wieder. Die Straßen sind hier ziemlich wellig, man meint fast immer, man hebt ab. Ist fast wie Achterbahnfahren das Auto fahren hier. Nebenbei kann man noch die wunderschöne Landschaft hier beobachten, sofern der Blick nicht auf der Straße weilt, denn konzentrieren sollte man sich schon.

Es herrscht ja schließlich Linksverkehr – aber das ist das kleinste Problem für mich. Rechts vor links gilt hier trotzdem, auch wenn ein Großteil der Kreuzungen mit „Give Way“ (Vorfahrt gewähren) oder „Stop“ (selbsterklärend) geregelt ist. Ampeln habe ich noch keine gesehen, aber ich war ja auch noch in keiner größeren Stadt. Die wohl seltsamste Regel hier ist, dass wenn sich zwei Autos entgegenkommen, die beide in die gleiche Straße abbiegen wollen, derjenige mit dem längeren Weg Vorfahrt hat. Verstehe ich nicht warum, aber ok. Ansonsten ist es doch relativ gewohnt, auch wenn es hier z.B, was ich aus Deutschland nicht kenne, alle paar Kilometer extra Überholspuren gibt. Überholen ist aber auch ohne die kein Problem, ich erwähnte ja schon die kilometerlangen Graden, und der Verkehr ist darüber hinaus auch nicht allzu stark, auch wenn es sich bei meiner Hauptstraße um den State Highway 7 handelt, die von Christchurch kommend zur Westküste bzw. allgemein nach Norden führt (über Culverden).

Die Entfernungen hier sind gleichwohl gewaltig. Zum Glück ist Sprit hier billig, und mein Auto braucht uch nicht allzuviel. Ich würde schätzen, dass ich pro 500km mit umgerechnet  ca. 25 € hinkomme. Wer mir trotzdem was spenden will, ich gebe euch gerne meine Kontonummer 😛

Sehnsucht nach Meer – und der Verkehr…

Ja, ich bins mal wieder. Wie man unschwer erkennen kann, bin ich der Poesie verfallen. Tatsächlich habe ich schon ein schönes Gedicht geschrieben, das wird aber erst einmal unter Verschluss bleiben, sofern sich nicht jemand daran erfreuen mag. Der Verkehr wird in diesem Eintrag übrigens gar nicht behandelt, sondern im nächsten Eintrag, der Übersichtlichkeit halber.

Heute hatte ich, wie der Titel verrät, Sehnsucht nach Meer. Die Sehnsucht reifte schon länger, schließlich bin ich auf einer Insel, und seitdem ich hier bin habe ich nur einmal das Meer gesehen (für 3 Minuten in Tauranga bei der Busfahrt nach Rotorua). Aber sehen reicht natürlich nicht, ich wollte meine eigenen Hände in das kühle Wasser des Stillen Ozeans tauchen, der mir garnicht mal so still schien. Mein frisch getankter Honda brachte mich nämlich nach Amberley Beach, ein kleines Örtchen am Meer, 55km und damit etwas mehr als eine halbe Stunde entfernt von Culverden. Mutterseelenallein war der kleine Parkplatz direkt am Strand, nicht verwunderlich bei dem bewölkten, regendrohenden Himmel.

Aus dem Auto über die kleine Düne gestiegen, sah ich ihn dann endlich in all seiner Pracht: den Pazifik, weit ausgebreitet und schier endlos. Würde ich gradeaus schwimmen, würde ich letztlich an der südchilenischen Küste ankommen, ohne ein einziges Mal Land zu sehen. Auf vorher betrachteten Bildern dachte ich, mich würde ein schwarzer Steinstrand erwarten, doch Bilder können täuschen. Es erwartete mich feinster schwarzer Vulkansand. Sieht vielleicht nicht einladend aus, ist aber besser als normaler weißer Sand.

Ich machte, nachdem ich mich mit den Wassern des Pazifiks salbte, also einen kleinen Strandspaziergang, bei dem ich Angler beobachtete, den brechenden Wellen zusah (dort kann man ganz gut surfen) und von Motorbikes erschreckt wurde, die über den Sand rasten und über die Dünen sprangen. Mein Aufenthalt währte nicht allzulange, als die ersten Regentropfen fielen, fuhr ich heim nach Culverden. An sich war es ein schönes Panorama mit lohnenden Bildern gewesen. Leider war, als ich welche knipsen wollte, die Batterie leer, ärgerlich. Aber ich werde, wenn es etwas wärmer geworden ist, nochmal dorthin zurückkehren und das nachholen. Dann vielleicht auch dort schwimmen (trotz der dortigen Haischulen im Sommer :D) und den dort wunderschön sein sollenden Sonnenuntergang beobachten.

Schon ist es da – das Car !

So schnell kann es gehen. Nachdem ich eigentlich gedacht hatte, der Autokauf würde sich durch das Erdbeben in Christchurch verschieben, bin ich nun stolzer Besitzer eines Auto. Um die Spannung nicht zu groß werden zu lassen, es ist ein Honda Civic Baujahr 1992, mit Automatikgetriebe und netter Musikanlage ;)).

Wir mussten auch nicht mal nach Christchurch, sondern nur ins Nachbardorf Hawarden. bzw. eher außerhalb dort auf eine wundervoll gelegene Farm inmitten von Weinreben. Der Verkäufer ist nämlich gut bekannt mit einer Lehrerin unserer Schule, die Neil gestern erst den Tipp gegeben hat.

Ich habe dann auch nicht lange gezögert, eine Probefahrt gemacht und auf Neil vertraut, der sagte, dass Auto ist vollkommen in Ordnung. Dein Eindruck habe ich aber auch. Drum verzichteten wir ins erdbebenzerstörte Christchurch zu fahren und machten gleich den Kauf klar. Erst hieß es, ich hole den Wagen erst nächste Woche ab, aber jetzt habe ich ihn schon heute. Nachdem ich ihn pflichtgemäss versichert hatte (die erstangerufene Versicherung wollte mich nicht versichern :D), stand da den ersten Fahrstunden nichts im Weg. Neil, der als Fahrlehrer fungierte, musste mich  zuerst zwar ab und an drauf aufmerksam machen, dass ich links fahren muss, das habe ich aber jetzt schon verinnerlicht. Ansonsten ist es ja nahezu wie in Deutschland. Nach einer halben Stunde habe ich ihn dann zuhause abgesetzt und bin selbst zum Üben noch ein bisschen rumgecruist. Schön durchs kleine Dorf, um auch mal Rechtsvorlinks und abbiegen und so weiter zu üben, aber auch über ins Nichts führende Landstraßen, um zu schauen, wie sich der Wagen dort so schlägt, wenn er bisschen schneller fahren darf (100 ist hier eh überall max.) Ich muss sagen, das Auto läuft fantastisch und ich bin momentan sehr zufrieden. Ich hoffe natürlich, dass das so bleibt.

Aber vielleicht verschafft ihr euch selbst einen kleinen Eindruck!

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Starkes Erdbeben in Christchurch

Eigentlich wollte ich heute mit Neil ja nach Christchurch fahren, um ein paar Autos anzusehen,  die ich mir vielleicht ersteigern möchte. Eigentlich…

Doch daraus wurde nichts, und nach Christchurch zieht es mich jetzt auch garnicht so. Grund ist nämlich ein ziemlich starkes Erdbeben (Stärke 7), das sich hier in den frühen Morgenstunden ereignet hat.

Hier in Culverden hat wohl auch die Erde gebebt, allerdings wohl nur ziemlich leicht, aufgewacht bin ich nämlich nicht. Da allerdings eine Flasche auf meinem Tisch umgefallen ist, was anders ja kaum zu erklären ist, geh ich davon aus.

Christchurch scheint es aber ziemlich hart erwischt zu haben. Für die Sensationslustigen sei folgendes Video empfohlen: http://www.stuff.co.nz/the-press/news/4094979/Huge-earthquake-rocks-Christchurch

Ich denke aber, davon wird man auch in den Deutschen Nachrichten hören.  Glücklicherweise sind keine Totesopfer, sondern nur viele mehr oder weniger schwer Verletzte zu beklagen. Ich hoffe, meinen Mitfreiwilligen in Christchurch geht es gut.

Die Stadt jedoch hat, wie man in dem Video leicht sehen kann, ziemlich gelitten, sodass sogar der Notstand ausgerufen wurde. Es scheint sogar Plünderungen in der Innenstadt gegeben zu haben. Ein Glück, dass wir nicht schon gestern nach Christchurch gefahren sind. Wirklich miterleben möchte ich das nämlich garnicht so gerne, auch wenn es sich vielleicht spannend anhört.

Das Wochenende ist jetzt aber leider im Eimer.