Das Musical

Mal ein kleiner Beitrag zwischendurch:

endlich ist es geschafft, die „production“ der Amuri Area School ist vorüber. Heute war nach gestern die zweite und letzte Aufführung des Musicals mit dem vielsagenden Namen „Aaaaarrrhhh“, welches von 2 Lehrern hier verfasst wurde, Stuart und Kirsty, die eine Menge Arbeit darin investiert haben.

Auch ich habe einiges meiner (freien) Zeit investiert und so ungefähr 20 Überstunden geleistet, aber es hat sich gelohnt, auch wenn es oft langweilig war. Ich war ja schließlich keiner der altersmässig bunt durchmischten Darsteller, sondern „nur“ Requisiten-Schlepper, von denen es aber eine ganze Menge gab. Den besten Part an der Sache durfte ich dann leider nicht ausführen (einen Anker hoch- und runterziehen), weil die technischen Vorraussetzungen nicht so optimal dafür waren. Im Gegensatz zu unseren schulischen Aufführungen im Stadttheater, fand dieses Spektakel in der schulischen Turnhalle statt. Doch es gab eine richrtge, große Bühne, Tribünen und Stühle für gut 200 Zuschauer und die Technik, die ich mit installiert hatte, braucht sich durchaus nicht zu verstecken. Das Bühnenbild und die Verkleidung der Akteure war auf alle Fälle viel aufwendiger, als man es von deutschen Schulproduktionen gewöhnt ist (ich beziehe mich u.a. auf unserem Variete-Abend RGH). Das liegt auch daran, dass der Kunst- und Holzarbeits-Kurs die Requisiten bastelten und bemalten (was ich am ersten Tag hier auch getan habe). Darüber hinaus griff der Schuldirektor in die Tasten des Klaviers gemeinsam mit ein paar jungen, musisch talentierten Schülern an E-Gitarren. Denn es war natürlich ein Musical, auch wenn mir zumindest die Lieder eher unbekannt waren. „We don“t need no education“ oder „Country Roads“ dürfte jedem aber ein Begriff sein. Um euch nicht noch mehr auf die Folter zu spannen, jetzt letztlich, worum es denn eigentlich ging. Ich muss gestehen, dass ich trotz der vielen Proben und Auftritte (ingesamt 7) die Story nicht wirklich durchblickt habe. Es handelt sich jedoch um Piraten, es kommt irgendeine Prophezeiung ins Spiel, ein böser Kraken droht irgendwas, die Piraten kommen in die Region hier um Culverdeb und lösen irgendwelche Aufgaben, wobei sich zwei ineinander verlieben. Zwischendurch kommen immer mal wieder ein paar Songs, wozu dann die kleineren Grundschulklassen zu getanzt oder gesungen haben (besonders die Erstklässler in Oktopus-Kostümen waren so süß ;)). Es wird dann Bezug genommen auf irgendwelche Fernseh-Shows oder whatever (ein Neuseeländer hätte unseren Variete-Abend ja auch nicht verstanden) und letztlich finden die Piraten dann einen Schatz, der böse Kraken taucht auf, wird bekämpft und besiegt und alle sind glücklich.

Hört sich verwirrend an, war aber ganz unterhaltsam, und hat blendend geklappt. Mit mehr möchte ich euch dann auch garnicht mehr langweilen.

Morgen geht es für mich nach Hanmer Springs für eine Nacht, wo ich unter anderem das dortige Thermalba besuchen werde. Mal was anderes…

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