Dieses und jenes…

Folgender Eintrag stammt vom 6. August, 18.15 Uhr:

Rugby! Was ist das für ein Sport? Grade komme ich von der Wiese, wo wir dieses Spielchen zelebriert haben. Wir Freiwilligen und einige junge Maori (und ein ganz junger Maori, Sohn unserer Englisch-Lehrerin Lanea). Hat ein bisschen gedauert, bis ich die Regeln begriffen habe, dann gings aber rund. Wir haben zuerstr „Touch“-Rugby gespielt, wo man den Gegner eben nur kurz berührt, statt sich auf ihn drauf zu werfen. Als wir zu „Contact“-Rugby übergingen, habe ich aus gesundheitspräventiven Gründen dann aufgehört. Als schneller Läufer habe ich aber sogar einen Punkt gemacht, oder wie man das nennt.

Doch das ist nicht alles, was wir heute gemacht haben.

Gestern hatte ich ein kleines Interview mit Sam über Projekt usw. und er hat mir aufgetragen, meinen Vorstrafen-Register aka Führungszeugnis zu kopieren.

Leider das wirklich einzige Dokument, dass ich nicht in irgendeiner Form dabei hatte. Aber der modernen Kommunikation sei dank, in einem Internetcafe in Roturua konnte ich eine Kopie ausdrucken. Dort waren wir nämlich mehrere Stunden, um u.a. einen Bank-Account bei WestPac zu eröffnen, worauf mein Taschengeld überwiesen wird.

Das ging schnell und unkompliziert, man kommt aber auch nur in WestPac Filialen an das Geld ran.

In Begleitung von Jonas, einem Schweizer Volunteer, war ich noch eine neuseeländische SIM-Karte kaufen, bei Mcces was essen (weil wir kein Mittag hatten; und Internet wollten, was es da aber nicht gab..), im Copy-Shop und letztlich im Internetcafe in Roturua.

Hin und zurück kamen wir mit den Bus, wobei viele von unserer schon halb geteilten Gruppe warten mussten, weil nicht alle in den Bus passten. Die sind nämlich nicht ganz so groß wie bei uns gewohnt.

Wirklich auffällig ist aber die Freundlichkeit der Menschen hier. Nur um Beispiele zu nennen, wenn alte Leute den Bus betreten, stehen sofort fast alle auf den vorderen Plätzen auf und bieten ihren Platz an (in Deutschland ziemlich selten, finde ich).

Oder wir fragten mitten in einem Kaufhaus eine dort arbeitende Dame, ob wir Kopien machen könnten (bei einem Photoshop), was dort aber nicht ging.

In Deutschland wäre das Gespräch wohl beendet gewesen, hier ist die Dame mit uns raus vor das Kaufhaus gegangen und hat uns den Weg erklärt. Ich mag Neuseeland!

Eben habe ich erfahren, dass ich Sonntag Nacht in einem Hostel in Christchurch übernachten werde – ganz alleine – ehe ich am Montag morgen Neil, der Direktor meiner Projekt-Schule persönlich abholt, weil er sich montags in Christchurch befindet.

Dorthin komme ich von Auckland aus mit dem Flugzeug zusammen mit den anderen Südinsulanern. Halb 4 Sonntag morgens fährt der Bus nach Auckland, das wird nochmal eine längere Reise. In Christchurch werde ich am Flughafen dann wohl abgeholt und in das Hostel verfrachtet, wo ich mich nach überstandener Nacht dann auf Culverden freuen kann.

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